28.03.08 18:59 Uhr
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Fortschritt auf kubanisch - sozialistische Regierung erlaubt Normalbürgern Handys

Der, wie bereits auf SN berichtet, seit Februar 2008 amtierende kubanische Präsident Raul Castro scheint das von seinem Bruder in dessen Regierungszeit errichtete sozialistische Joch etwas zu lockern. Dazu und im Zuge seiner Reformen, serviert er seinen Bürgern ein nettes Bonbon.

Fortan soll auch für Normalbürger der Besitz eines Handys erlaubt sein. Dieses große Privileg besaßen bis jetzt lediglich hohe Beamte sowie Ausländer. Ob die Bürger allerdings wirklich etwas von dieser Regelung haben, ist fraglich.

Die vom kubanischen Telefonmonopolisten herausgegebenen Prepaidkarten müssen mit "konvertierbaren Pesos" bezahlt werden. Dies ist eine Währung, die den 24-fachen Wert von normalen Pesos hat, welche der Normalbürger als Zahlungsmittel benutzt. Mithin dürfte die Neuerung für viele unerschwinglich sein.


WebReporter: rudi2
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Handy, Regierung, Regie, Fortschritt, Normal
Quelle: diepresse.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2008 18:52 Uhr von rudi2
 
+0 | -0
 
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Da kann man mal sehen, was aus einem der reichstem Länder Lateinamerikas durch die Revolution geworden ist- bei vielen wird dieses Land ja immer noch sehr verklärt gesehen. In meinen Augen ist es immer noch eine Diktatur, in der Menschenrechte nicht zählen...
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28.03.2008 19:14 Uhr von DemonBuster
 
+9 | -6
 
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Neutralität fehlgeschlagen: Nächstes mal die Kirche im Dorf lassen, danke.
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28.03.2008 19:17 Uhr von Superhecht
 
+11 | -5
 
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lol - eines der reichsten Länder als nach dem Sieg der Revolution der gute CheGuevara Direktor der Staatsbank wurde, muss er wohl genau in die Staatskasse geschaut haben - und floh lieber mit seinem ostdeutschen Liebchen in den gefährlichen bolivianischen Dschungel, als dieses Elend zu verwalten ...
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28.03.2008 19:22 Uhr von rudi2
 
+7 | -7
 
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@Superhecht: Natürlich hätte der gute Che sich dieses Geld nur allzu gerne unter den Nagel gerissen- aber die Kapitalisten haben natürlich frühzeitig Wind von der Revolution bekommen, und den ganzen Zaster in die Staaten transferiert. Davon leben diese Exilkubaner noch heute ganz gut.....
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28.03.2008 19:29 Uhr von Hier kommt die M...
 
+6 | -12
 
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CheGuevara ? Der hätte bei der Kuba-Revolution lieber Arzt bleiben sollen, als zum mordenden Guerillero zu werden..

Kuba wäre vermutlich heute dann wesentlich freier..
Natürlich war Batista auch schlimm, aber den wäre Kuba im Gegensatz zu Castros eiserner Hand im Todeskampf wenigstens schon los.
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28.03.2008 19:44 Uhr von tutnix
 
+8 | -2
 
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@rudi2: wer hatte denn vor der revolution was von dem reichtum? einige wenige aus dem umfeld vom schlächter batista, der normale kubaner eher weniger, der durfte in dem karibischen puff der usa schön die profite für die mafia erwirtschaften, mehr aber auch nicht.
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28.03.2008 20:25 Uhr von usambara
 
+7 | -0
 
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?Batista? war der kein Diktator?
Unter der Militärdiktatur Batistas wurde das Volk in die Armut
getrieben, Havanna war der Puff der USA.
20.000 Kubaner wurden ermordet.
Davon hat sich das Volk selber befreit, deshalb stehen die
Kubaner noch heute hinter ihrer Revolution.
In Osteuropa war das nach dem Krieg nicht so.
Deshalb ist das System Kubas nach dem Kalten Krieg auch nicht zusammen gebrochen.
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29.03.2008 11:12 Uhr von vst
 
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batista? castro? beide in einen sack, dann ordentlich draufgehauen, man wird nie den falschen treffen.

kann man auch mit merkel und bush machen

:-)
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29.03.2008 14:21 Uhr von SMG
 
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oha: "handys an normalbürger" hoch lebe der fortschritt

"doch leider für die meißten unerschwinglich".
so war es doch bei uns auch erst !!!

auch wenn es noch so traurig klingt, aber ich freue mich für die kubaner das es endlich ein kleines stück voran geht. hoffe für die menschen da, das sich das land und die bürger stück für stück erholen werden.

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