28.03.08 16:00 Uhr
 8.198
 

Frankreich: Älteste Audioaufnahme der Welt entdeckt

Edouard-Léon Scott de Martinville, ein in Paris sesshaft gewesener Drucker, nahm 1860 das erste Mal mit einer selbst erfundenen Maschine Geräusche auf.

Mit Hilfe eines Trichters, der Schallwellen auf eine Schweineborste übertrug und diese dann in Bewegung setzte, kratzte er den Schall auf eine verrußte Platte.

Die jetzt gefundene Aufnahme wurde als das Kinderlied "Au Claire de la Lune" identifiziert.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: sinsemilia
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Welt, Frankreich, Entdeckung, Audio
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Studie: Flüchtlinge sehen in Smartphone einen "Freund auf der Flucht"
Gleichgeschlechtliche Eltern beeinflussen nicht sexuelle Orientierung von Kinder
Forscher bringen Schimpansen das Spiel "Schere, Stein, Papier" bei

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
28.03.2008 15:52 Uhr von sinsemilia
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die Aufnahme kann man sich auf Spiegel.de übrigens anhören...
Interessant, das so etwas mit diesen Mitteln möglich ist.
Kommentar ansehen
28.03.2008 16:54 Uhr von Hinkelstein2000
 
+38 | -3
 
ANZEIGEN
@ DeaconBlue: "die Übertragung von Schwingungen auf eine Nadel, die etwas einritzt, ist nix weltbewegendes"... echt? damals war das mit Sicherheit etwas weltbewegendes oder gab es damals schon LPs oder gar CDs????
Kommentar ansehen
28.03.2008 17:20 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
+12 | -7
 
ANZEIGEN
Edison: Hat der alte Edison also eine weitere Erfindung einfach nur gestohlen. War ja bei der Glühlampe das gleiche Spiel.
Kommentar ansehen
28.03.2008 17:24 Uhr von ThomasHambrecht
 
+18 | -0
 
ANZEIGEN
Interessant ist dass Schweineborsten offenbar heute noch abspielbar sind.
Schellackplatten spielen heute nach 100 Jahren noch, LPs, Tonbänder und Draht noch nach 50 und 70 Jahren.
Nur DAT, MiniDisc sind nach 5 - 10 Jahren futsch, CDs oft auch schon noch 10 Jahren ...
Eigentlich eine falsche Entwicklung ...!
Kommentar ansehen
28.03.2008 17:47 Uhr von Ottokar VI
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@ ThomasHambrecht: Das ist wirklich ein großes Problem. Nicht nur bei Film/Audio sondern auch Fotos. Alles ist nur noch kurzfristig auf irgendwelchen flüchtigen Datenträgern gespeichert.
Andererseits: Soll den ganze Datenmiost wirklich erhalten bleiben?
Am Ende wird bestimmt soviel übrig bleiben wie und von früher auch übrig geblieben ist.

Ich finde die Aufnahme von Scott sehr spannend.
Kommentar ansehen
28.03.2008 17:52 Uhr von Summersunset
 
+11 | -0
 
ANZEIGEN
Wie geil *Zitat aus der Quelle*: "Weil Scott ein Mann des geschriebenen, nicht aber des gesprochenen Worts war - und weil er sich wohl zu sehr an Daguerre orientierte -, war sein Phonoautograf nicht dazu gedacht, den aufgezeichneten Schall auch wiederzugeben."

Frei nach dem Motto: Jetzt ist der Schall auf der Platte, Problem gelöst, für´s hören sind die anderen zuständig. ^^
Kommentar ansehen
28.03.2008 18:52 Uhr von paupaya
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
das ganze: ist ziemlich überaschend!! echt..also ich wär´ nie auf so ne idee gekommen ^^ mit schweineborsten??
und..wie hat man entdeckt, dass sich die aufnahme um "au claire de la luna" handelt?? ich konnte zumindest nichts verstehen...mein respekt an edouard-léon s. de m.!!
Kommentar ansehen
28.03.2008 21:46 Uhr von jsbach
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Dann hat wohl mein: gutes altes Grammophone ausgespielt. Interessante News, wie der schon damals auf "den Trichter" mit den Schweineborsten kam. Toll!.
Kommentar ansehen
29.03.2008 13:39 Uhr von cool_beggar
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Analog vs. Digital: Klar ist es gigantisch, dass es schon so früh Aufnahmen gegeben hat. Aber ihr dürft jetzt dieses Verfahren nicht mit CDs oder dergleichen Vergleichen. Es ist nunmal eine analoge Aufnahme und funktioniert in der Speicherung wie bei Vinyl.
Ich finde es allerdings auch interessant, dass es heutzutage immer noch so alte Speicherungen von Audiosignalen gibt. Man höre und staune: Das Filmmaterial von Kinos ist heute noch mit analogem Ton ausgestattet neben dem digitalen. Diese Speicherung ist nunmal genauer und wenn das Material gut gelagert ist, dann kann man, wie man sieht nach Jahren immer noch das Material anhören.
Kommentar ansehen
30.03.2008 10:33 Uhr von Mi-Ka
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Kleine Randbemerkung dazu: diese Nachricht hat in England zu einem kleinen Skandal geführt. ;-)

Eine Radiosprecherin beim BBC musste beim Nachrichtenverlesen lachen, nachdem sie das Stück gehört hat. Das Dumme war, dass danach eine Nachricht über den Tod eines Menschen verlesen wurde.
Und kickernd und glucksend kommt solche eine Meldung etwas ungewöhnlich rüber.

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Terroranschlag in Barcelona: Verletzte und Tote
Nazi-Chiffriergerät: Hobbyschatzsucher entdecken bei München "Hitlermühle"
AfD blamiert sich mit Wahlplakat: Schweizer Matterhorn nach Deutschland verlegt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?