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Frankreich: Chantal Sébire starb an einer Überdosis Pentobarbital

Bereits mehrfach berichtete SN über das Schicksal von Chantal Sébire. Mittlerweile ist bekannt, dass die Frau an einer Überdosis Pentobarbital starb, mit der dreifachen Menge im Körper, die ein Mensch verarbeiten kann.

Pentobarbital ist zugleich ein Mittel, welches auch Dignitas, die "Schweizer Sterbehelfer", verabreichen. Nun stellt sich die Frage, ob die Schweizer das nicht in französischen Apotheken erhältliche Gift geliefert haben.

Zwei Tage nach der harten Niederlage im Landgericht Dijon wurde Sébire von ihrer Tochter tot aufgefunden. Jean Pierre Alacchi, der verantwortliche Staatsanwalt, wird nun klären, von wem sie das Mittel erhalten hat.


WebReporter: [KaY] Dark-Z
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frankreich, Überdosis
Quelle: www.20min.ch

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2008 17:02 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Pentobarbital: ist schon in Frankreich erhältlich, aber es wird da nur von Veterinären und soweit ich weiss bei stationärer Behandlung ganz genau festgelegter Erkrankungen benützt.
Hier in Deutschlend ist das übrigens ähnlich.
Deswegen ist es auch nicht in normalen Apotheken erhältlich, aber auf Umwegen kommt man auch in Frankreich daran.

Albern, das jetzt Dignitas zuschieben zu wollen, da die sehr strenge Regeln haben und die wohl auch immer einhalten.
So müssen diejenigen, die dort einen begleiteten Suizid begehen wollen, von ihrem eigenen behandlenden Arzt das Rezept für Pentobarbital mitbringen. Ohne das hilft Dignitas ihnen nicht.
Also wird Dignitas wohl kaum ausgerechnet einer Frau IN Frankreich dieses Mittel ohne Rezept besorgen und damit den Ruf und die Zulassung aufs Spiel setzen.
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28.03.2008 17:06 Uhr von dose89
 
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mein gott: kann man die geschichte nicht einfach auf sich beruhen lassen?
die frau hat jetzt endlich ihren frieden gefunden und damit hat sich die sache erledigt

ich find´s sowieso zum kotzen, dass menschen jahrelang trotz schmerzen (sowohl psychische als auch physische) und gegen ihren willen zwanghaft am leben erhalten werden, nur damit die pharmaindustrie sie mit ihren teuren medikamenten vollstopfen kann

die leute werden dann noch bis zum letzten cent ausgequetscht und wenn nichts mehr zu holen ist, gelten sie plötzlich als unheilbar (was den meisten von vornherein klar war) und erst dann endet diese tortur

und der gesetzgeber gibt sogar noch einen gesetzlichen grundrahmen für diese tortur X(
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28.03.2008 20:37 Uhr von Borgir
 
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und wenn sie´s geliefert haben: dann dankeschön. die frau wollte sterben und punkt

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