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Mordfall Politkowskaja: Russische Behörden kennen nun den Mörder

Es kommt Bewegung in den Fall der im Jahr 2006 ermordeten Journalistin Anna Politkowskaja. Wie russische Nachrichtenagenturen nun vermelden, ist der Täter den zuständigen Behörden bekannt und soll so schnell wie möglich dingfest gemacht werden.

"Es wird alles getan, die Person zu finden und zu verhaften", kommentierte die Generalstaatsanwaltschaft den Ermittlungserfolg. In der Zwischenzeit müssen sich bereits neun Personen vor Gericht verantworten, denen vorgeworfen wird, in den Mordfall involviert gewesen zu sein.

Im Grunde soll der Täter bereits 2007 ermittelt worden sein, ein förmliches Ermittlungsverfahren sei jedoch nicht eingeleitet worden. Der zuständige Ermittlungsrichter Petros Garibian begründete dies u. a. mit der komplexen Struktur des russischen Rechtssystems.


WebReporter: GaiusIulius
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mörder, Behörde, Russisch, Mordfall
Quelle: www.welt.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2008 14:32 Uhr von Sommerach.info
 
+2 | -3
 
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Endlich Gerechtigkeit die ich persönlich sehr amüsant finde. In den letzten Jahren wurden knapp 10 Jounalisten getötet. Noch Fragen?
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28.03.2008 14:41 Uhr von Schiebedach
 
+3 | -2
 
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Journalisten: sind i.a.Regel Personen, die sich mit dem Aufdecken von Sensationen aller Art befassen um die Sensationsgier des Publikums befriedigen zu können.
Wenn ich mich in der Unterwelt nach bestimmten Vorgehensweisen bei verbotenen Handlungen "herumhöre", kann es durchaus sein, daß ich dann einen "auf den Deckel" kriege. Da macht es keinen Unterschied, ob Polizist, Journalist oder einfach Neugieriger.
Und anders dürfte es hier auch nicht gelaufen sein: Ermittlungen in staatskriminellen Kreisen führen zu kriminellen Handlungen seitens der Ausgespähten.
Ich glaube, dazu sagt man "Berufsgefahr".-
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29.03.2008 10:03 Uhr von usambara
 
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Tscheschenen natürlich...auf die in Russland alles geschoben wird.

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