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Scharf wie Messer: Forscher lüften das Geheimnis um Kalmaren-Schnabel

Ihr Körper ist weich wie Pudding, ihr Schnabel eine tödliche Waffe. Lange war unklar, wie Tintenfische es schaffen, mit diesem Beißwerkzeug Beute zu erlegen, ohne sich selbst Verletzungen zuzufügen. Diese Tatsache verdient schon alleine wegen der Beschaffenheit des Schnabels Beachtung.

Dieser besteht nämlich aus einem der härtesten rein organischen Stoffe, die derzeit bekannt sind. Dank seiner Zusammensetzung aus Proteinen, Chitin und Wasser ist der Schnabel flexibel und wird zum Ansatz hin immer weicher. Das Fachblatt "Science" gibt an, dass die Spitze um 100 Mal härter ist.

Diese Erkenntnis lässt nicht nur Biologenherzen höher schlagen, denn das "wirklich faszinierende Design", das den Kalmarenschnabel so nützlich macht, ließe sich beispielsweise auch in den Bereichen Materialdesign und Prothesenbildung anwenden.


WebReporter: GaiusIulius
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Messe, Messer, Geheimnis
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2008 15:44 Uhr von LanceLovepump
 
+10 | -3
 
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ohne die natur: wäre der mensch hilflos
schade dass er nicht merkt, wie sehr er sie beschädigt, ausnutzt, zerstört, :(
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28.03.2008 16:09 Uhr von Nehalem
 
+8 | -2
 
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Ohne die Natur gäbs gar keine Menschen oO

menschen sind natur, nur denken viele, dass alles was der Mensch erschafft automatisch naturfremd ist. Man schaue sich nur dauernd dieses geschrei um Chemie an... Chemie ist solange böse, wie der Mensch es böse einsetzt.

Grüße
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28.03.2008 18:21 Uhr von E_8
 
+1 | -0
 
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ja und was ist nun das geheimnis?
das mit proteinen chitin und wasser ist längst bekannt, das haben krabben usw auch, aber was wurde hier denn gelüftet??
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28.03.2008 18:31 Uhr von JhM2209
 
+1 | -1
 
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versteh ich nicht: ",...dass die Spitze um 100 Mal härter ist."

als was?
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28.03.2008 20:47 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
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interessant: regelrechte killer....aber materialdesign...was wollen sie denn so formen wie der schnabel`?
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28.03.2008 21:01 Uhr von Kelrycor
 
+3 | -0
 
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@Vorredner: Es geht nicht um die Form des Schnabels an sich, sondern deren Molekulare-Zusammensetzung zu immitieren. Wenn das bei harten Material gut gebunden werden kann, so kann daraus deutlich stärkerer Verbund werden, der nützlich eingesetzt werden kann.

Eines der Rätsel, welches Forscher seit jeher aus der Natur umsetzen wollen, ist die Beschaffenheit von Spinnenfäden. Trotz ihres geringen Gewichtes und dünnen Beschaffenheit schaffen sie es ein etliches Vielfaches ihres Gewichtes zu tragen/halten. Wenn das gelingen würde, könnten man quasi Vergleichsweise mit einem "Spezial-Tau" die gesamte Golden-Gate-Bridge halten.

Die Natur ist auf Grund der millionenjahre langen Evolution ein so gutes Vorbild - auf jeden Fall eine wichtige Forschungsquelle.
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28.03.2008 21:50 Uhr von jsbach
 
+0 | -2
 
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100 Mal härter als wie ein Diamant? Und das Röhrenfleisch mampfen wir schön mit Zitronensaft beträufelt rein. Schnabel ...nein danke, dann lieber so :)
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29.03.2008 01:35 Uhr von TequilaFlavor
 
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kein Diamant: Diamanten sind anorganisch ;)
Es geht um den härtesten organischen Stoff.

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