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Aufatmen für Tauschbörsennutzer: IP-Adresse kein alleiniges Beweismittel

Tauschbörsennutzer können aufatmen. Wie das Landgericht Hamburg nun bekannt gab, reicht es nicht als Beweismittel aus, wenn man eine Adresse einer IP-Adresse zuordnen kann.

Gleichfalls ungeeignet als Beweismittel seien Protokolle, die beauftragte Online-Fahnder angefertigten haben.

Im entschiedenen Fall klagte ein Musiklabel, das die Rechte für die Songs "Durch die Nacht" und "Symphonie" der Band "Silbermond" hat. Doch die Protokolle der Staatsanwaltschaft und der Häscher wurde seitens Gericht nicht akzeptiert.


WebReporter: guugle
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Beweis, Tausch, IP-Adresse
Quelle: www.nickles.de

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37 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2008 10:56 Uhr von usambara
 
+23 | -2
 
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na und das wird die Abmahn-Industrie nicht davon abhalten, weitere
Abmahnungen über mehrere 100€ an tausende User zu verschicken.
Aber sie werden wohl kaum noch zivilrechtlich klagen wollen,
angesichts weiterer zu erwartenden Niederlagen vor Gericht.
Denn eine weitere Debatte in den Medien würde die
Zahlungsmoral untergraben.
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28.03.2008 10:57 Uhr von Raptor667
 
+25 | -5
 
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d.h also die müssen mir beweisen das ich die Musik auf der platte habe und das ich die auch illegal gezogen habe...verstehe...also müssten die mir meinen rechner konfeszieren....hmm...elektromagnet auf festplatte legen und bei gefahr einfach einschalten :D
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28.03.2008 11:06 Uhr von DAB1868
 
+27 | -3
 
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fein fein fein: Eine sehr löbliche Entscheidung. Da werden sich die feinen Anwälte und ihre Lakaien wohl bald ein neues Betätigungsfeld suchen dürfen.. So ein Mist aber auch...

Hehe... und das es grad das Label von Silbermond trifft freut mich noch mehr... ich konnte Frl. Klose schon nicht leiden als es Silbermond noch gar nicht gab...
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28.03.2008 11:27 Uhr von Mathimon
 
+10 | -2
 
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Raubritter: Naja aufatmen glaub ich kann man hier noch nicht. Es ist ja nur eine Entscheidung eines Landesgerichtes. Sicherlich hat dieses Urteil eine Signalwirkung, jedock kann ein anderes Gericht das wieder ganz anders sehen. Auf jedenfall scheinen den Raubrittern langsam ihre Felle wegzuschwimmen. Trotzdem werden bestimmt auch weiterhin tausende von Bettelbriefen rausgeschickt.
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28.03.2008 11:33 Uhr von Totalimmortal
 
+12 | -0
 
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endlich!!! Gestern kam doch schon ne ähnliche Nachricht nur aus Wuppertal. Wie es aussieht tut sich da so langsam was.

ich bin jedenfals optimistisch, dass es so weitergeht!!!^^
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28.03.2008 11:37 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+5 | -0
 
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raptor: wie wärs mit festplatte verschlüsseln?!
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28.03.2008 11:45 Uhr von chrisgz493
 
+3 | -0
 
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raptor heutige platten sind sowas von immun gegen die feldstärke eines "haushaltsgeeigneten" magneten.
da brauchst schon so ein ding vom schrottplatz ;)
... oder ganz einfach truecrypt
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28.03.2008 11:48 Uhr von Mathimon
 
+3 | -0
 
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@Raptor: Es ist den Abmahnanwälten völlig egal was Du im Moment auf der Platte hast. Für die ist wichtig, dass Sie mit Hilfe von Logistep etc. beweisen können was Du wann über Deinen Anschluss hochgeladen hast. Welcher Rechner zu dem Zeitpunkt am Netz hing oder ob die Datei jetzt noch vorhanden ist interessiert nicht. Es geht nur darum das Du was hochgeladen hast, was zum Zeitpunkt als Dich Logistep gelogt hat auf einer Festplatte befand auf die über Deinen Anschluss zugegriffen werden konnte.
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28.03.2008 11:53 Uhr von Jimyp
 
+4 | -1
 
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Die sicherste Methode http://www.bachlertal.de/... :D
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28.03.2008 12:02 Uhr von x-ray666
 
+4 | -0
 
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egal: die anwälte können so viel klagen wie sie wollen... die bekommen keine namen zu den ip adressen mehr.
es sei denn sie können beweisen das eine schwere straftat verhindert werden kann, bzw. begangen worden ist. und das ist bei einem download einer mp3 noch lange nichtder fall! dies ist wenn z.b. menschenleben in gefahr ist.

und ohne namen.... wenn sollen die da abmahnen? ;)
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28.03.2008 12:03 Uhr von x-ray666
 
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und mit dem was ich auf der platte habe können die auch nix machen.... sind alles private kopien von freunden und so...
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28.03.2008 12:57 Uhr von cbfn
 
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Festplatte ??? Warum auf Platte sichern. Wozu gibt es SD-Karten. Sind klein, passt sehr viel rauf und sind schnell verschunden.
Nachweisen nicht Möglich.
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28.03.2008 13:04 Uhr von DerNarrenkoenig
 
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Bei so vielen: Niederlagen würde mir als Musikindustrieller die Lust daran vergehen, dann würd ich doch lieber mal über mein Preis Leistungsverhältnis nachdenken, denn ich denke verkaufte CD´s wenn sie dann auch nur noch zehn euro kostet statt zwanzig, bringen mehr ein, als verlorene Prozesse.....
mal gucken ob Stern TV darüber auch einen Bericht zeigt, wie der peinliche Anwalt mit der Scheissfrisur sein Haus, sein Auto usw. versetzen muss um seine Pannen zu finanzieren :-)))
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28.03.2008 13:34 Uhr von vmaxxer
 
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Gute Entscheidung ! Wenn es so weiter geht ists gut .


Aaaaber wegen durchsuchung des pcs: Festplatten verschlüsseln nützt nichts.Wenn die Staatsanwaltschaft ermittelt (und nur die dürfen das) muss man die passwörter etc preisgeben, wenn nicht-> strafe
Festplatte zerstören: Vernichtung von Beweismitteln--> ganz böse und wird ganz bestimmt nicht milde bedacht vom Richter.

Speicherkarte: ahjoah, geht schon, ist aber langsam
Ähnlich ists mit einer Wlan-Festplatte die man auch nett verstecken kann (braucht ja nur etwas strom (dünne Kabel).

Hoffentlich wehren sich noch mehr Gerichte gegen die abzockeranwälte ! :o)
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28.03.2008 13:38 Uhr von kernschmelze
 
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@Corazon: Nicht ganz. man kann schon verhindern, dass nicht gesaugt wird.

UND: Seit 01.01.2008 ist auch das downloaden von urheberrechtlich geschützten Daten strafbar!
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28.03.2008 13:43 Uhr von Kandis2
 
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@ Corazon: Nach der geänderten Gesetzeslage ist auch das Runterladen verboten (wenn ich mich nicht irre).
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28.03.2008 13:58 Uhr von woehmke
 
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Na und: Im Zweifel für den Angeklagten, aber was heisst das schon, die Abmahnung und den Ärger hat man trotzdem.

c ya
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28.03.2008 13:58 Uhr von tutnix
 
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@vmaxxer: in england muss man die passwörter rausrücken, soweit ist es bei uns noch nicht.
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28.03.2008 14:03 Uhr von vmaxxer
 
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dochdoch: "Behinderung bei einem Ermittlungverfahren"
"Zurückhalten von Beweismitteln"
"Widerstand..."

Wenn man die nicht rausrückst gehen die eben mit spezialisten dran und du würdest dann die rechnung dafür bekommen.... und nichts ist unknackbar. Es kommt immer auf den Aufwand an.

Also auch wenn man nicht per gesetz dazu gezwungen wird muss mans trotzdem ;o)
(leider)
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28.03.2008 14:50 Uhr von tutnix
 
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@vmaxxer: nein als beschuldigter hast du das recht, die aussage zu verweigern sowie dich nicht selbst zu belasten. passwörter rausrücken musst du also nicht. moderne verschlüsselungen zu knacken benötigen einen so hohen aufwand an rechenzeit dass es sich nicht lohnt, wegen einigen urheberrechtsverletzungen irgendwas in die wege zu leiten.
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28.03.2008 14:53 Uhr von ShorTine
 
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Abmahngebühren: Jetzt werden sich alle, die die wahnwitzig hohen Abmahngebühren gezahlt haben, aber ganz schön ärgern. Zurückfordern kann man das Geld wohl nicht.

Leute, informiert euch!
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28.03.2008 15:07 Uhr von ShorTine
 
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@vmaxxer: plausible deniability: http://de.wikipedia.org/...
"Konzept der glaubhaften Bestreitbarkeit"

Da kann einem niemand nachweisen, ob man das richtige Passwort eingegeben hat und wirklich ALLES angezeigt wird.
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28.03.2008 16:01 Uhr von G.ott
 
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@ vmaxxer Nö nö: Du musst nichts aussagen, was Dich selbst belastet.

Gilt übrigens auch wenn einer Deiner Kumpels mit Deinem Auto zu schnell war. Treibt die Staatsanwälte zwar in den Wahnsinn, die können aber nichts machen.

mfg
ch
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28.03.2008 16:15 Uhr von no-smint
 
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Pauswörter preisgeben / Beweismittel zerstören: Im Ernstfall läuft es so ab, dass man gefragt wird ob es irgendwelche Passwörter gibt, die man angeben möchte und ob man damit Einverstanden(!) ist dass das Beweismittel bei positivem(!) Befund zerstört wird, dies würde sich dann - je nach Wert - strafmildernd auswirken.

Das heißt, erstens müsste die Verschlüsselung geknackt werden - bei TrueCrypt mit 30stelligem Key recht unwahrscheinlich, zumindest wenn man den Key nicht auf der Platte abspeichert. Und zweitens müsste man sein Einverständnis zur Vernichtung erteilt haben. Soweit ich weiß werden Beweismittel nur bei schweren Straftaten ohne Einverständnis des Beschuldigten vernichtet.
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28.03.2008 16:27 Uhr von Simbyte
 
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Tja: Truecrypt ftw würd ich mal sagen^^

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