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Herne: Mitbewohner fiel Verwesungsgeruch auf - drei Leichen in Wohnung entdeckt

In einem Mehrfamilienhaus in Herne wurden am gestrigen Donnerstagabend die verwesten Leichen einer 41-jährigen Mutter und ihrer beiden 18 und acht Jahre alten Kinder gefunden. Mitbewohner hatten im Treppenhaus Verwesungsgeruch wahrgenommen und die Polizei informiert, die die Tür zur Wohnung öffnete.

Die Polizei geht davon aus, dass die Familie an einem tödlichen Gasgemisch gestorben ist, das einer defekten Gastherme entwich. Des Weiteren soll ein Vogelnest auf dem Kamin den Abzug des Gasgemischs verhindert haben.

Die genaue Todesursache soll jetzt bei einer Obduktion in der Rechtsmedizin geklärt werden.


WebReporter: guemue
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Entdeckung, Leiche, Wohnung, Herne, Mitbewohner
Quelle: www.rtl.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2008 07:00 Uhr von guemue
 
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Tragische Geschichte. Das mit dem Vogelnest ist m.E. Quatsch, denn dann müssten in den anderen Wohnungen auch Abgase aufgetreten sein. Glaube nicht, dass jede Gastherme einen eigenen Kamin hat.
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28.03.2008 10:18 Uhr von Raptor667
 
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hmmmm: könnte aber denoch sein...wenn der Kamin direkt über der therme durch die wand nach draussen geht könnte das durchaus möglich sein...man hat schon des öfteren gehört das vogelnester den abzug behindern bzw auch kaminbrände auslösen...deswegen sind auf den meisten kaminen auch diese "hütchen" drauf das die vögel da keine nester reinbauen können.
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28.03.2008 10:23 Uhr von Koryphaee
 
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Mein Nachbar: Leider musste ich diese Erfahrung vor einigen Jahren auch machen :(
Mein Nachbar lag wohl bereits einen Monat tod in seiner Wohnung, und das schlimme daran war, dass es niemand bemerkt hat und das ihn gar keiner vermisst hat.

Danach bin ich dort dann auch ausgezogen, der Gedanke allein war schlimm genug!
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28.03.2008 10:31 Uhr von Gegen alles
 
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Gas: Ich bin immer froh, dass wir mit Nachtstrom heizen.
Ist zwar teuer aber nich lebensgefährlich.
Nachdenklich macht mich allerdings, dass man immer öfter von solchen Unfällen hört/liest.
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28.03.2008 10:36 Uhr von sluebbers
 
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also, unser gasboiler schaltet sich selbst ab wenn der abzug nicht richtig funktioniert (was leider ab und an auch bei falsch stehendem wind passiert - toll beim duschen).
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28.03.2008 11:00 Uhr von mistake
 
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@Autor: Natürlich besteht die Möglichkeit, für jede Gasetagenheizung einen eigenen Abgasanschluss zu erstellen. In einigen Fällen ist dies sogar zwingend notwendig.
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28.03.2008 11:01 Uhr von fruchteis
 
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@Autor: Bei uns hatte früher jede einzelne Gastherme oder Gasheizung einen eigenen Abzug. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es sich in Herne um ein nicht oder teilsaniertes Haus gehandelt hat, denn bei einer Vollsanierung baut heute keiner mehr Gasthermen ein, das ist vom Wirkungsgrad her die blanke Energieverschwendung.
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28.03.2008 11:04 Uhr von mistake
 
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@fruchteis: Was stellst du denn für kühne Thesen auf?
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28.03.2008 11:32 Uhr von fruchteis
 
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@mistake: Das ist keine kühne These. Heizung und Warmwassererzeugung mit Gas führt zu einer schlechten Energiebilanz. Natürlich sollst du nicht mit elektrischen Strom heizen, das wäre ja dann echt deppenhaft. Demgegenüber am günstigsten wäre ein Passivhaus, d.h. das Haus ist so gut gedämmt, dass man keine zusätzliche Energie zuführen muss, um eine angenehme Raumtemperatur zu erreichen. Das ist natürlich nicht überall realisierbar, so dass man ggf. auf Fernwärme zurückgreifen sollte, wobei die Warmwasserherstellung in einer Spirale erfolgt, die um das Hauptheizungsrohr gelegt ist. Diese Methode ist relativ weit verbreitet und ist bei nicht zu langen Anlieferstrecken und guter Wärmedämmung der Rohrleitungen auch kostengünstig, vor allem für große Mehrfamilienhäuser wie unseren 16-Geschosser, der zudem noch eine wärmedämmende Vorhangfassade hat.
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28.03.2008 11:36 Uhr von fruchteis
 
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Nachsatz: In ländlichen Gegenden kann auch eine Heizung mit Erdgas von Vorteil sein, dann aber nicht über Einzelheizungen, sondern eine Zentralheizung, zu der ggf. auch noch Biogas aus der Verwertung biologischer Abfälle des Hofes oder der angrenzenden Landwirtschaft zugeführt werden kann. Das kann man mit einer Solaranlage für die Warmwassererzeugung koppeln und einen höheren Wirkungsgrad durch eine gute Fenster- und Fassadendämmung erreichen.
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28.03.2008 11:38 Uhr von mistake
 
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@fruchteis: Dank Brennwerttechnik werden mit Gasthermen Wirkungsgrade >100% ereicht, da kann keine Fernwärme mithalten, insbesondere wo dort bei der Wärmeerzeugung oft miserabelste Wirkungsgrade erreicht werden. Ein Passivhaus benötigt ebenfalls Warmwasser, und das kannst Du nicht einmal mit Solartechnik ganzjährig ohne Hilfsenergie erledigen. Wärmepumpen, jahrzehntealte Technik, sind eine feine Sache - jedoch nicht überall nutzbar.
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28.03.2008 11:40 Uhr von Der Erleuchter
 
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Kohlenmonoxid-Warngeräte: sind doch überall zu haben und auch nicht allzu teuer.
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28.03.2008 13:24 Uhr von SirMcDeath
 
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@mistake: Kannst Du das mal näher erläutern, wie man einen Wirkusgrad größer 100% hinkriegt??
Kennst Du dich damit aus?

Das würde bedeuten, man bekommt mehr Energie raus, als man reinsteckt? Hab auch schonmal was davon gelesen....Wirkungsgrade von bis zu 104% oder so....aber verstehen tu ichs nicht.
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28.03.2008 13:36 Uhr von fruchteis
 
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@mistake: Wirkungsgrad über 100%... na toll. Und das Perpetzuum mobile erfindest du demnächst auch noch! Rein theoretisch wäre ein Wirkungsgrad von 100% möglich, aber den hat bisher noch keiner erreicht. Ansonsten lies mal die Wiki, da stimmt zwar nicht immer alles, aber in diesem Falle ist es zu 100% sachlich richtig dargestellt. Dort existiert auch eine Tabelle mit Beispielen für Wirkungsgrade von Anlagen und Geräten.

"Der Wirkungsgrad ist allgemein das Verhältnis von abgegebener Leistung (Pab = Nutzen) zu zugeführter Leistung (Pzu = Aufwand). Der Wirkungsgrad wird mit ? (Eta) bezeichnet. Er ist eine dimensionslose Größe und hat einen Wert zwischen 0 und 1 oder, in Prozent ausgedrückt, zwischen 0 und 100 %...
Ein Wirkungsgrad größer als 1 entspräche einem Perpetuum Mobile erster Art, was gegen den Energieerhaltungssatz verstößt. Vorrichtungen, die mehr Energie abgeben als sie aufnehmen oder gespeichert haben, sind nicht möglich...
Wenn in der Praxis manchmal trotzdem Wirkungsgrade von über 100 % angegeben werden, so ergeben sich diese aus Berechnungen, die nicht alle Energieanteile berücksichtigen. Ein Beispiel sind Brennwertkessel, bei denen teilweise heizwertbezogene Wirkungsgrade von über 100 % angegeben werden. Dabei wird unter "aufgewendeter Energie" der Heizwert des Brennstoffes angesetzt. Der Heizwert berechnet sich jedoch aus der insgesamt freiwerdenden Wärme abzüglich der Verdampfungswärme für das bei der Verbrennung entstehende Wasser. Der Heizwert beinhaltet also nur einen Teil der gesamten Brennstoffenergie." (Wiki)

Zum Passivhaus: Es benötigt natürlich Warmwasser. Installiere eine Solaranlage auf dem Dach des Hauses, die ist ausreichend für die Warmwasserproduktion. Kochendes Wasser kann daraus dann noch über einen Wasserkocher hergestellt werden (für Tee, Kaffee usw.).
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28.03.2008 13:52 Uhr von Mi-Ka
 
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Darüber habe: ich mich erst kürzlich mit dem Instalateur unterhalten und er meinte, dass so was unmöglich ist, solange nicht jemand selber daran herumgepfuscht hat.
Gerade das Nest auf dem Dach soll keine Gefahr sein.
Da braucht es nicht einmal Warngeräte, weil sie die Dinger selber abschalten und riechen würde man es auch.
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28.03.2008 13:59 Uhr von kate_1984
 
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aber: hat die Familie denn keiner vermisst?? Ich meine wenn die schon verwest waren, lagen sie bestimmt nicht erst ein, zwei Tage dort ?!?!?!

Ansonsten traurige Story
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28.03.2008 21:08 Uhr von DirkKa
 
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@Mi-Ka: Also diesem Monteur, der dir das erzählt hat, würde ich den Zugang zu meiner gasbetriebenen Anlage verwähren.

Natürlich gibt es Sicherheitskreise in einer gasbetriebenen Anlage, jedoch beziehen sich diese Sicherheitseinrichtungen eher auf die Kontrolle der Zündflamme, also wenn die Zündflamme erlischt wird die Gaszufuhr automatisch getrennt.

Die Sache wegen des Geruchs betrifft auch nur die Gaszufuhr, da Haushaltsgas üblicherweise mit einem Duftstoff versetzt wird, damit man gewarnt wird, wenn diese Sicherheitsabschaltung mal versagen sollte (hier in Mannheim ist es eine Art Zitronenduft).

Im Falle einer Verstopfung des Abgaskamins gibt es keine Sicherheitseinrichtungen, aus diesem Grund werden solche Kamin- bzw. Abgasanlagen auch einmal im Jahr vom Schornsteinfeger überprüft (Kaminsog etc.).

Wenn die Kaminsaugwirkung nicht vorhanden ist riechst du überhaupt nichts, das Kohlenmonoxid, welches schwerer als Luft ist, und vor allem absolut geruchslos, sammelt sich in einer schlecht belüfteten Wohnung unbemerkt, und wenn ein gewisser Pegel erreicht ist, setzt du dich aufs Sofa, wirst müde und wachst danach nicht mehr auf.

Sorry, aber dein Installateur hat NULL Ahnung von der Materie.
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28.03.2008 22:36 Uhr von DirkKa
 
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@sunshine35: Lesen hilft....

Auszug aus meinem Kommentar ".......Kohlenmonoxid, welches schwerer als Luft ist, und vor allem absolut geruchslos...."

Wo ist dein Problem ?

Und, ganz nebenbei bemerkt, gibt es unterschiedliche Arten von Abluftsystemen. Mein Kommentar bezog sich aucf Anlagen, welche im Zeitraum der 60iger und 70iger Jahre installiert worden sind. Dort gibt es solche Rückstausysteme noch nicht, und da in diesem Fall ein Bestandschutz existiert und keine Nachrüstung erforderlich bzw. gefordert ist gibt es noch genügend Systeme, die noch nach den alten Vorschriften in Betrieb sind.
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28.03.2008 22:58 Uhr von Deniz1008
 
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zufälligerweise ist es eine türkische familie :(

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