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USA: Nach 25 Jahren wird Todesurteil aufgehoben

Der farbige US-Journalist Mumia Abu-Jamal soll 1981 einen Polizisten ermordet haben. Ein Jahr später hatte ein US-Gericht ihn zum Tode verurteilt. Jetzt, 25 Jahre später ist das Todesurteil aufgehoben worden.

Die Bundesrichter aber kamen dem Verlangen der Verteidigung nach einer neuen Verhandlung nicht nach. Die Anklage wegen Mordes ist dabei nicht aufgehoben worden.

Seit Beginn des Prozesses ist schon die Auswahl der Jury von vielen Menschenrechtsorganisationen wegen rassistischem Hintergedanken hart kritisiert worden. So ist auch für die Öffentlichkeit unverständlich, dass das beeidigte Geständnis von Arnold Beverly nicht mit in den Prozess einbezogen wurde.


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WebReporter: chrys21
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Jahr, Todesurteil
Quelle: de.news.yahoo.com

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2008 11:09 Uhr von sluebbers
 
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jaja: so ist das mit der todesstrafe. aber die ist ja ganz toll und hilft verbrechen zu verhindern. zumindest wenn man einigen (und gar nicht so wenigen) sn-usern glauben könnte.

schafft die todesstrafe endlich ab, sie bringt nichts.
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28.03.2008 11:16 Uhr von Metalian
 
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@sluebbers: "schafft die todesstrafe endlich ab, sie bringt nichts."

Das kann man sehen wie man will. Ich will nicht abstreiten,dass es vorkommt oder vorgekommen ist,dass Menschen zu Unrecht zum Tode verurteilt werden bzw. wurden.
Fakt ist aber auch,dass ein hingerichteter Mörder nie wieder mordet!
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28.03.2008 11:20 Uhr von shortcomment
 
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@sluebbers: die Todesstrafe sollte auch nur ausgeführt werden wenn die Tat eindeutig erwiesen wurde. In Amerika werden immer wieder solche Fälle auftreten weil Zeugen nicht gehört werden und die Gerichtsverhandlung schlampig verläuft.
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28.03.2008 11:22 Uhr von sluebbers
 
+2 | -2
 
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@metalian: was bringt die todesstrafe denn?

"Fakt ist aber auch,dass ein hingerichteter Mörder nie wieder mordet!"

das ist reiner populismus.
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28.03.2008 11:25 Uhr von stephanB1978
 
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@sluebers: also am besten prophylaktisch alle menschen hinrichten oder? oder zumindest wenn sie nur schwarzfahren oder sozial auffaellig sind
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28.03.2008 11:31 Uhr von sluebbers
 
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stephanb1978: äääh - was?!

was möchtest du mir sagen? dass du mein posting nicht verstanden hast? ja, das ist offensichtlich.
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28.03.2008 11:36 Uhr von norge
 
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Todesstrafe geht zu schnell: ich würde solch menschlichen abfall bei wasser und brot schwer arbeiten lassen... und zwar ein leben lang, ohne aussicht auf begnadigung.
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28.03.2008 11:36 Uhr von shortcomment
 
+1 | -4
 
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Wenn: jemand auf ekelhafteste Weise Menschen vergewaltigt um bringt oder weiß der Teuefl was, dann gehört der sofort ...
Nur Strafe absitzen ist zu wenig. Zumal ich denke dass man es im Knast gut aushalten kann. Man muss nicht mal hungern.
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28.03.2008 11:40 Uhr von kleiner erdbär
 
+3 | -2
 
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sluebbers hat völlig recht!!! vielleicht sollten sich die todesstrafe-befürworter hier mal das durchlesen:

http://www.amnesty.at/...

oder das:

http://www2.amnesty.de/...

oder das:

http://www2.amnesty.de/...



...alle eure pro-todesstrafe-argumente können widerlegt werden!!!
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28.03.2008 11:48 Uhr von sluebbers
 
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@iratari: soso. möchtest du tätern die möglichkeit nehmen, rechtsmittel gegen ein urteil einzulegen? denn das musst du, wenn du verhindern willst, dass der "steuerzahler sinnlos lange belastet" wird.
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28.03.2008 11:49 Uhr von Metalian
 
+2 | -2
 
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@sluebbers: Populismus hin oder her,es ist nun einfach mal so,dass durch die Todesstrafe sichergestellt ist,dass der Täter (oder in deinen Augen das Opfer der Todesstrafe) definitiv keinen weiteren Schaden mehr anrichtet!
Kannst du das mit Sicherheit über einen Mörder sagen,der 15 Jahre im Knast abgesessen hat?
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28.03.2008 11:54 Uhr von sluebbers
 
+2 | -2
 
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@metalian: "Kannst du das mit Sicherheit über einen Mörder sagen,der 15 Jahre im Knast abgesessen hat?"

nein. genausowenig, wie ein mord 100% zweifelsfrei nachgewiesen werden kann. theoretisch besteht IMMER die möglichkeit, fakten übersehen oder falsch beurteilt zu haben.

die rückfallquote von mördern liegt unter 1%. und die von dir angesprochenen 15 jahre sind die MINDESTstrafe bei morddelikten.

mit "Populismus hin oder her" bescheinigst du dir selbst übrigens mangelnde diskussionskultur.
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28.03.2008 11:56 Uhr von kleiner erdbär
 
+1 | -0
 
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Metalian: wie wärs denn, statt der todesstrafe eine WIRKLICH lebenslange haftstrafe einzuführen???

dann könnte der täter auch keinen schaden mehr anrichten, es wäre aber billiger (!!!), man würde sich nicht auf die gleiche stufe wie der mörder stellen, eventuelle fehlurteile (kommen öfter vor als gedacht!) wären nicht unwiederruflich etc, etc,
(siehe links aus meinem letzten kommentar...)
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28.03.2008 12:12 Uhr von Metalian
 
+1 | -1
 
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@sluebbers & kleiner erdbär: sluebbers:

"genausowenig, wie ein mord 100% zweifelsfrei nachgewiesen werden kann."

Wenn der Mord beispielsweise von einer Überwachungskamera aufgezeichnet wurde,und der Täter eindeutig zu identifizieren ist,ist seine Schuld in meinen Augen erwiesen.
Das Gleiche gillt meiner Meinung nach auch,wenn der Täter den Mord gesteht!

kleiner erdbär:

Mit einer WIRKLICH lebenslangen Haftstrafe wäre ich auch zufrieden! Dann wäre ja ebenfalls dafür gesorgt,dass durch den Täter niemand mehr zu Schaden kommt.
Dass das aber wirklich billiger wäre als eine Hinrichtung,wage ich zu bezweifeln.
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28.03.2008 12:43 Uhr von Rallozek
 
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Zitat: "Ich finde die Todestfrafe gut, dann lernt der Täter für das nächste Mal"

Todesstrafe ist absoluter Schwachsinn, und wird auch "ungerecht" verhängt.
Zum einen schreckt sie nicht wirklich jemanden davon ab einen Mord zu begehen. und zum anderen wir sie von einer Jury verhängt, die absolut nicht den "Vorgaben" entspricht.
Soweit ich das weiß, soll der Täter von einer "seinesgleichen" verurteilt werden, oder? Warum sind dann bei Prozessen mit Schwarzen oder Latinos als Tatverdächtige viel mehr Weiße in der Jury? Warum besteht die Jury eher aus der Ober- und Mittelschicht, aber so gut wie nie aus Angehörigen der Unterschicht? _Und vor allem: Warum hann ein Richter einfach so einen Revisions/Berufungsprozess verhindern?

In keinem Industrieland ist das Bankkonto so wichtig wie in den USA. Kein Geld? Ok, du bekommst diesen lustlosen, überarbeiteten, Unterbezahlten Pflichtverteidiger, mal sehen wie du dich damit um die Todeszelle drücken kannst, dass du da landen wirst ist zwar von vornherrein schon klar, aber der Form halber müssen wir dir trotzdem einen Prozess zugestehen, sonst meckert die UN.
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28.03.2008 13:06 Uhr von blu2442
 
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Alle auf den Stuhl: Abschreckung?
Wer einen Mord begeht, geht in der Regel davon aus, nicht erwischt zu werden ....

Ich find es eigentlich auch wesentlich angemessener, einen Mörder/Kinderschänder bis an sein Lebensende im Knast verrotten zu lassen, als ihm den Gnaden eines kurzen, wenn auch manchmal schmerzvollen Todes zu gewähren. Vorteil: Man kann Unschuldige sogar wieder rehabilitieren, denn das System ist doch sehr sehr viel zu menschlich um mit 100 % Sicherheit verurteilen zu können.
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28.03.2008 13:49 Uhr von Rafche
 
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Aufruf: Hey, moment mal.
Ihr redet von Menschlichen LEBEN auf der einen Seite und vom Geld der Steuerzahler auf der anderen.

1. Man kann LEBEN nicht mit Geld aufwiegen.
2. Was machts für einen Unterschied ob ich 25 Jahre sitze oder tot bin, ist dann schon egal.
3. Standrichtliche Erschießungen für manche Straftaten sind wahrscheinlich angebracht, aber nur wenn ers wirklich war.
4. Wer soll das dann entscheiden? Der nette Nachbar?

Beispiel: Wenn jemand die Frau von irgendjemand umbringt und der Betroffene weiß es sicher wer es war, würde glaube ich jeder zu Selbsjustiz greifen.
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28.03.2008 13:59 Uhr von Sommerach.info
 
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@sluebbers: ich denke hier wird sogar mehr als nur eingespart. als lebenslang verurteilter ist der straftäter dem staat und der gesellschaft sehr nützlich. ich denke da an sehr günstige arbeitskraft innerhalb der des strafvollzugs. ich habe vor jahren an einem praktikum im strafvollzug teilgenommen. strafgefangene mit langer haftstrafe werden dort zum arbeitseinsatz geführt und arbeiten entweder in abteilungen wie schreinerei, schlosserei, küche usw. für wenig geld wird viel für karitativen zwecken und die gesellschaft geleistet. dort entworfene und erstellte produkte werden nach draußen verkauft und bringen nicht nur dem vollzug geld sondern auch dem finanzamt. ich spreche mich grundsätztlich gegen die todestrafe aus. das kann selbstverständlich auch anders gelöst werden. wer mordet und eindeutig überführt wird sollte für immer ins gefängnis. das oben angesprochene meinerseits ist die bessere und effektivere variiante für staat und steuerzahler.
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28.03.2008 14:00 Uhr von kawasaki2001
 
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"Mörder umzubringen lehrt die Menschen nur, dass Rache gerechtfertigt ist und dass Gewalt eine angemessene Antwort auf gewalttätiges Verhalten ist;"

ich finde kein mensch hat das recht einem anderen das leben zu nehmen oder ihn zum tode zu verurteilen. auch nicht denen die es selbst getan haben.

es gibt genügend andere möglichkeiten zu verhindern dass so ein mord ein zweites mal geschieht, ohne sich selbst auch noch zu einem monster zu machen.
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28.03.2008 14:12 Uhr von Sommerach.info
 
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@kawasaki2001: es lässt eben auch genau erkennen, dass wir ein Produkt unserer Gesellschaft sind. Der Mensch lernt bedauerlicherweise erst dann, wenn es zu spät ist.
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28.03.2008 14:26 Uhr von sluebbers
 
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@sommerach.info: grundsätzlich habe ich kein problem damit dass strafgefangene arbeiten (ich trage selbst "prison blue"-jeans), jedoch ist das ein zweischneidiges schwert.

denn strafgefangene arbeiten billig, und daher ist es möglich, dass diese arbeit andere arbeitsplätze vernichtet. alles hat zwei seiten.
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28.03.2008 15:05 Uhr von Sommerach.info
 
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@sluebbers: der von mir angesprochene Hintergrund sollte anders verstanden werden. Es geht um die Todesstrafe die für mich in keinster weise nachvollziehbar sein kann. Vielmehr aber die Alternative die sich im Strafvollzug bieten zu arbeiten. Wenn auch bei geringerem Arbeitslohn. Damit ist dem Staat und der Gesellschaft mehr geholfen. Arbeitsplätze werde übrigens ganz sicher nicht durch Vollzugsanstalten vernichtet. Da haben ganz andere Unternehmen bereits für gesorgt.
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28.03.2008 15:56 Uhr von Metalian
 
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@isolde63nbg: Ich glaube du hast meinen ersten Kommentar etwas falsch verstanden!
Ich wollte damit nur ausdrücken,dass die Todesstrafe meiner Meinung nach Vor- und Nachteile hat!

Klarer Nachteil:

"... Unrecht zum Tode verurteilt werden bzw. wurden."

Habe auch nicht geschrieben,dass es mir egal ist,oder?


Klarer Vorteil:

"dass ein hingerichteter Mörder nie wieder mordet!"

Finde es ziemlich albern,da jetzt mit Ladendieben und Falschparkern zu kommen!!!
Kann man ja nicht wirklich vergleichen!
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28.03.2008 16:11 Uhr von Metalian
 
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nochmal @isolde63nbg: "Und was wäre wenn du selbst unschuldig in einer Todeszelle sitzt? Wäre das dann auch ok?"

Gegenfrage:

Was wäre wenn du 25 Jahre unschuldig im Knast hockst und keine aussicht auf den erlösenden Tod hast?

Und noch eine:

Was wäre wenn ein Mörder dein Kind tötet?
Würdest du ihm den Tod wünschen?
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28.03.2008 16:23 Uhr von sluebbers
 
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@metalian, @sommerach.info: @metalian
"Was wäre wenn ein Mörder dein Kind tötet?"

diese frage ist bei einer diskussion für und wider die todesstrafe unzulässig. jeder vernünftige mensch dessen kinder ermordet werden hat mordgedanken gegenüber dem täter. das sind aber extreme emotionen, und die haben in einer sachlichen diskussion nichts verloren.


@sommerach.info
"Arbeitsplätze werde übrigens ganz sicher nicht durch Vollzugsanstalten vernichtet. Da haben ganz andere Unternehmen bereits für gesorgt."

wie es im moment läuft, ja. man liest aber immer wieder was von "zwangsarbeit", "straftäter in den straßenbau" usw. und wenn man sich jetzt mal vorstellt es gebe billige straßenbaukolonnen aus strafgefangenen (als beispiel). was meinst du, wieviele straßenbaufirmen bekommen dann noch aufträge? deswegen sage ich vorsicht! bei der forderung von arbeitseinsatz von gefangenen. grundsätzlich ok, aber es müssen die wirtschaftlichen folgen abgewogen werden.

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