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ADAC: Vorsicht beim Verlust der Karte - Gefahr von Datenklau

Wer im Besitz einer ADAC-Karte ist, sollte diese besonders gut im Auge behalten. Alleine mit den auf der Karte enthaltenen Angaben wäre beispielsweise ein Dieb in der Lage, im Online-Shop des Autoclubs einzukaufen - auf Kosten des Karteneigentümers.

Was den Betrug erst möglich macht, ist das Anmeldeverfahren auf der Webseite. Dieses besteht in der Regel aus drei Schritten und der zusätzlichen Absicherung, dass Passwörter nur über E-Mail geändert werden können. Bei ADAC sind diese Mindestanforderungen jedoch nicht gegeben.

Hier reichen offen einsehbare Daten wie Name, Mitgliedsnummer und das Ausstellungsdatum der Karte aus für einen erfolgreichen Login. Die Redaktion von SPIEGEL ONLINE hat den Test gemacht und mit der Karte eines Kollegen problemlos zwei Fahrräder im Wert von 1.400 Euro bestellt.


WebReporter: GaiusIulius
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gefahr, Verlust, Daten, Karte, ADAC, Vorsicht, Datenklau
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.03.2008 19:31 Uhr von BenPoetschke
 
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Na das sollte: aber schleunigst geändert werden beim ADAC

Ähm an welche Adresse kamen denn da die Fahrräder?
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27.03.2008 20:34 Uhr von Kelrycor
 
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Na toll dann heisst es ja bald bei einem Überfall: "Geld oder Leben... oder ihre ADAC-Karte" ;)

Wenn das nun so populär gemacht wird, wird der OnlineShop schnell gezwungen sein zu reagieren - und das schon aus eigenem Interesse wegen den Sammelklagen.
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28.03.2008 01:10 Uhr von TryAgain
 
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geht doch mit ec-karten auch sobald im laden die karte gezückt wird und z.b eine rechnung mit anschrift erstellt wird hat man kontodaten und inhaber..
reicht schon wenn der verkäufer oder der nächste in der reihe ein flinkes auge hat und sich namen und kontonummer merkt, blz kann man anhand des aufdrucks des bankenlogos und des ortes herausfinden.

viel wind um nichts, wenn man sieht wie nachlässig die leute mit den daten umgehen kann man nur froh sein dass nicht jeder soviel kriminelle energie aufweist und beim adac fahrräder bestellt die er a) selbst wohl nie fahren wird und b) der käufer die lastschrift rückbuchen kann und direkt strafanzeige stellen würde..

da ist es wesentlich unsicherer seine haustür nur ins schloss zu ziehen statt abzuschliessen als die adac-karte zu verlieren..
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28.03.2008 02:09 Uhr von Silverrush
 
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payback: da war doch was...;)
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28.03.2008 09:34 Uhr von vmaxxer
 
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Na das ist ja eine Prima Sicherheitslücke: Ich denke mal das die bald geschlossen werden dürfte.
Aaaber:
Ich denke das es wie bei eigendlich jeder Online-Bestellung ist. Nämlich das man eine bestätigung per Email bekommt. Und wenn ich nichts bestellt hab würde ich mich ganz schnell da melden .



@herchy: Lieferadresse ist kein Problem. Man sucht sich ein Leer und Frei stehendes Haus zu dem geliefert werden soll. Zum geschätzen Zeitpunkt da sein und gut is .
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01.04.2008 23:52 Uhr von lordxxl
 
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Auch Überweisungen werden nicht überprüft, nicht nur Lastschriftaufträge.
Macht euch mal den Spaß und nehmt die Kontodaten von einem Freund (nach Absprache natürlich) und füllt mit denen einen Überweisungsauftrag aus unterschreibt irgenwie unleserlich und werft den bei der zuständigen Bank in den Nachtbriefkasten...

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