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Tibet-Mönche haben durch Meditation ihre Gehirne verändert

Amerikanische Forscher fanden heraus, dass Menschen, die in ihrem Leben schon viel meditiert haben, Gehirn-Veränderungen aufweisen. Tibetanische Mönche hätten sich durch Meditation Mitgefühl und Güte antrainiert. Die Ergebnisse wurden in der "Plos One" veröffentlicht.

Wissenschaftler der Universität Wisconsin in Madison führten diese Studie durch, bei denen 16 Mönche aus Tibet in einen Kernspintomograph gelegt wurden. Ihre Hirnregionen, die für die Emotionen zuständig sind, waren stark verändert.

Man verglich dies mit 32 Leuten, die erst zwei Wochen vor der Untersuchung das Meditieren erlernten. Beide Gruppen hörten im Kernspin Geräusche, die Emotionen weckten. Bei beiden Gruppen schlug das Limbische System an, bei den Mönchen aber viel stärker als bei der Kontrollgruppe.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gehirn, Tibet
Quelle: www.welt.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2008 18:56 Uhr von PonySlaystation
 
+15 | -2
 
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Interessant: Wenn man Muskeln trainieren kann, warum sollte das dann nicht auch mit Gehirnregionen klappen?

Hab ich mir bisher nie Gedanken drüber gemacht, aber trotzdem eine äußerst interessante Erkenntnis.
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26.03.2008 18:56 Uhr von BastarDt.
 
+33 | -1
 
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"Mitgefühl und Güte antrainiert"

Wenn Meditationen in Schulen bzw. in der westlichen Welt allgemein stärker anerkannt und gefördert würde, könnte man damit sicher einiges erreichen. Mehr Mitgefühl würde zu einem besseren Miteinander führen und Verbrechen eindämmen.
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26.03.2008 19:02 Uhr von Noseman
 
+43 | -6
 
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Ja, genau: 2000 Jahre Christentum zeigen eindrucksvoll, wie man Gehirne verändern kann.
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26.03.2008 19:15 Uhr von el_padrino
 
+14 | -0
 
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sehr interessant: ich frage mich was wir sonst so alles mit unserem gehrin anstellen könnten,wenn wir nur genug trainieren würden...einfach faszinierend
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26.03.2008 19:36 Uhr von pass_calli
 
+9 | -5
 
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Ich habe mal in einer Ausgabe von Welt der Wunder gesehen, wie ein Tibetanischer Mönch einen Eisengegenstand von einer Entfernung von ca. 20 cm mit seinem bloßen Willen (und Gebrauch seiner Hände) auf 70°C erhitzt hat (gemessen mit einer Wärmebildkamera).

DAS war Hammer^^
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26.03.2008 20:18 Uhr von schmelcher
 
+19 | -9
 
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Ja, genau: 1´500 Jahre Islam zeigen eindrucksvoll, wie man Gehirne verändern kann.
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26.03.2008 20:24 Uhr von schmelcher
 
+1 | -11
 
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26.03.2008 21:07 Uhr von Rafche
 
+5 | -4
 
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frage: würde jemand lieber intellegnt sein und dann merken das man sich umringt von Idioten befindet?
Ich würde lieber dumm und glücklich sein.
Aber Mitgefühl antrainieren hört sich nach einer Interessanten Methode an Straftäter wieder ins normale Leben zu integrieren. Nicht mit Tabletten sondern nur mit reiner Meditation. Aber wahrscheinlich kann der Schuß auch nach hinten losgehen.
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26.03.2008 21:44 Uhr von Totoline
 
+5 | -3
 
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@ BastarDt. Ja wie...dann würde ja der arme kleine Rolli-Wolli nichts mehr zu melden haben..... Was machen wir denn dann ohne seinen Verfolgungswahn?
Aber mal Scherz beiseite! Meditation sollte für Politheinis und auch Kirchenschlurchis Vorgeschrieben sein.
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27.03.2008 01:26 Uhr von Josch93
 
+5 | -8
 
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toll Schön für die Mönche^^
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27.03.2008 12:01 Uhr von radiojohn
 
+4 | -0
 
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@ananda96: Danke
Du sprichst mir aus der Seele. Endlich mal einer, der weiss, um was es bei Meditation geht.
An alle, welche das nicht begriffen haben: Versucht doch einfach mal den Zustand zu erreichen in dem man "bewusst" nicht mehr denkt. (Einfach?)
Das ist dann die hohe Kunst der Selbstfindung.

r.j.
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27.03.2008 12:17 Uhr von microbion
 
+4 | -0
 
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"Mitgefühl und Güte antrainiert": Vielleicht sollten wir unseren gesamten Bundestag auch nach Tibet verfrachten :D
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27.03.2008 13:25 Uhr von skipjack
 
+1 | -0
 
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Disziplin, Disziplin, Disziplin, Disziplin, Disziplin,

und nochmals Disziplin...

Manch einer hat hier eine Vorstellung von Disziplin, wie als würde er einen TV einschalten...

Soo einfach ist das nun auch wieder nicht...
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27.03.2008 13:29 Uhr von ravne182
 
+5 | -1
 
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@ schmelcher: so ein bullshit...
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27.03.2008 20:18 Uhr von Fekuleto
 
+3 | -0
 
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Und hier? Offensichtlich scheint eine umgekehrte Veränderung der Hirne in unserer Gesellschaft um sich zu greifen. Manche scheinen durch Überheblichkeit und Selbstüberschätzung so degeneriert zu sein, daß sie wirklich an ihre Göttlichkeit glauben.
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27.03.2008 22:30 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Ich kann mir das auf jeden Fall: glaubhaft vorstellen.Nicht die "Räuberpistolen" von Kung Fu -Actionfilmen. Wenn ich mir da Livevorführungen von Shaolinmönchen so ansehe, da ist was dran.
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28.03.2008 09:31 Uhr von the_dark_shadow
 
+1 | -0
 
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Hat möglicherweise doch Vorteile, einer Religion / Philosophie anzugehören, die auf Mitgefühl beruht und nicht Andersgläubige verdammt und seinen Gott (egal ob er existiert oder nicht) für den einzig seelig machenden hält. Aber letztlich wird Religion von Menschen betrieben und die entsprechenden Schriften von ihnen (miss-)interpretiert. wenn man sich zum Beispiel die Bergpredigt des christlichen Neuen Testamenstes ansieht, findet sich darin nichts, was die Kreuzzüge und ihre Greultaten (auf beiden Seiten) ca. 1000 Jahre später rechtfertigen würde.
Mitgefühl und Liebe scheinen doch besser zu funktionieren als der jüdisch/christlich/islamische Schuld-Sühne-Komplex mit seinen ganzen Verdammnissen und Androhungen.
Von Unterdrückung von Frauen und Andersdenkenden unter dem Mäntelchen der Religion mal ganz abgesehen
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29.03.2008 00:10 Uhr von mikrosoftxp
 
+0 | -0
 
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exzessive Ausübung von Religion: exzessive Ausübung von Religion ist letztendlich auch eine Art Meditation. Wer zum Beten seine Gedanken intensiv auf eine Sache ausrichtet, wird bei täglicher Übung nicht nur eine Art Glücksgefühl und innere Zufriedenheit empfinden, nein, es kann so weit gehen, dass dies sogar süchtig macht. Süchtig nach dem Abschalten und Eintauchen in die innerlich empfundene Glückseligkeit und Harmonie. Extreme Beispiele gehen bis hin zur Selbstkasteiung im (Glaubens-)Rausch.

Diese Menschen sind in der Regel ausgeglichener mit ihrer Umwelt und den Mitmenschen.
Die einzige Gefahr dabei ist jedoch, dass manche dieser Menschen auch extremer und schneller darauf reagieren, wenn gegen ihre Selbsterkenntnisse, ihre Wertvorstellungen oder gegen ihr Weltbild und Glaube etwas entgegengesetzt wird.

Es ist eine Gratwanderung, welche nur in der gesunden Mitte zwischen Geist, Empfindung und Verstand die gesunde Mischung hervorbringt.Sozusagen gläubig/meditativ und gleichzeitig aber auch bodenständig und sozial eingestellt.

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