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Günter Wallraff will aus den "Satanischen Verse" vorlesen - Vor einer Moschee (Update)

Im letzten Jahr wurde es abgelehnt, das der Autor Günter Wallraff auf dem Gelände einer Moschee aus dem Buch "Satanischen Verse" vorliest. In der "Zeit" schrieb der Schriftsteller aber jetzt, dass er von dem Plan der Vorlesung nicht ablassen will.

Die Türkisch-Islamische Union Ditib hat das Vorhaben von Wallraff abgelehnt. Laut Günter Wallraff wollte Ditib den Autor als Unterstützer für den Kölner Moschee-Bau gewinnen. Der Schriftsteller wollte dies aber nur unter der Bedingung einer Vorlesung der "Satanischen Verse" auf dem Gelände einer Moschee.

Das Buch von Salman Rushdie wird von einigen Muslimen als Gotteslästerung empfunden. Günter Wallraff sagte, dass er aus "Satanischen Verse" vorlas und Muslime die er kannte hörten zu. Dabei gab es: "keinerlei entsetzte Reaktionen" sondern es wurde gelacht und man wurde nachdenklich.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Update, Moschee, Verse, Satan
Quelle: www.20min.ch

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2008 17:30 Uhr von christi244
 
+7 | -14
 
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Wird Walraff langsam alt: oder ist er zu wenig in den Medien, dass ihm die Kohle ausgeht?

Um ehrlich zu sein, ich frage mich, was der Hirnriss soll, zumal seitens der Zuhörer die "Satanischen Verse" ohnedies kaum verstanden werden dürften, denn um sie zu verstehen, ist schon eine recht gute Kenntnis des Korans erforderlich.

Und Döner-Buden oder die Bildzeitung vermitteln diese Kenntnis eher weniger.

Also Walraff ... zieh mal wieder sinnvolle Aktionen durch aber keinen derartigen Schwachfug.
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26.03.2008 17:51 Uhr von Borgir
 
+11 | -3
 
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entschuldigt bitte: aber da sind wir wieder beim thema. muss man den verrückten terroristen auch noch wasser auf die mühle geben? die geben diesen killern doch beste die besten voraussetzungen um den leuten weiß zu machen, dass der westen und die christen böse sind und den islam brüskieren. die menschen glauben sowas und entschuldigung, dazu, dass der westen den islam so brüskiert kommt dann noch, dass es sau dumm ist, sowas zuzulassen....und jetzt feuer frei
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26.03.2008 17:55 Uhr von christi244
 
+5 | -8
 
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Borgir: Die verrückten Terroristen heißen Schäuble & Co. ;-) (Ironie off).

Aber, in der Tat, es ist eine Respektlosigkeit sondersgleichen anderen Kulturen gegenüber und ich glaube, da steckt System hinter.

Ich denke mal, Walraff braucht Kohle und hat gemerkt, wie gut sich dieses Thema, da von oben lanciert, vermarkten lassen könnte. Das ist schon alles!
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26.03.2008 18:18 Uhr von Das allsehende Auge
 
+3 | -2
 
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Hoffentlich wird der nicht "dahingerafft". ,-): Aber wenn der das macht, dann stell ich mich daneben und lese Zionistische Verse vor - natürlich mit dem Vermerk, dass die nicht echt sind und auch nicht danach agiert wird - von keinem.

Wenn der Islamistenbashing darf, dann darf ich auch Zionistenbashing machen - schaun wir mal wer eher "dahingerafft" wird.
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26.03.2008 18:20 Uhr von christi244
 
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Auge: Zionistenbashing wurde schon unterdrück in Köln!!!

;-)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))
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26.03.2008 19:18 Uhr von baze26
 
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Muss da: Hagen Rether zitieren: "Der will ausprobieren wo ein Iman seine demokratische Sollbruchstelle hat(...) Wenn Günter Wallraff wirklich Extremisten kennenlernen möchte, kann er ja mal versuchen <Das Leben des Brain> im kölner Dom zu zeigen..."
Mehr gibts nicht zu sagen: http://www.youtube.com/...
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26.03.2008 21:13 Uhr von PCJ
 
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baze: Also bei uns in der Gemeinde ist <Das Leben des Brain> ein Renner, wir jugendlichen, auch unsere Pastor und viele andere können immer darüber lachen, ein bißchen Selbstironie schadet keinem ;)
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26.03.2008 21:46 Uhr von baze26
 
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PCJ: Ich bin selbst lange Zeit in der Jugendarbeit einer gemeinde gewesen und kann das nur bestätigen.
Auf der anderen Seite, habe ich auch meine Erfahrung mit radikalen Christen...
Einer verschwindend geringer Zahl von Terroristen stehen mehr als eine Milliarde Moslems gegenüber.Aber Freunde von mir werden in Deutschland komisch angeguckt, obwohl sie weder den Koran kennen, noch demnach erzogen worden sind. Wir bringen unsre Frauen um und es heißt "Tragödie" und sie bringen ihre Frauen um und es heißt "Ehrenmord". So ist das , so einfach.
WIR haben es nie geschafft uns gegen irgendeinen Dreck zu wehren, wir mußten immer jemand haben der uns auffressen will, der uns was weg nehmen will und sie nehmen es uns weg, aber wir schaun nach unten. " Was ist es für ein Verbrechen eine Bank auszurauben, gegen das eine zu errichten?"( Brecht) So einfach ist das immer gewesen, vor 2000 Jahren und so ist es heute, denkst du vielleicht die Juden haben Jesus umgebracht? Wer solls schon gewesen sein? Der Pöbel und die paranoiden Mächtigen, so war es und wird erstma bleiben...
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27.03.2008 21:22 Uhr von jsbach
 
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Und die gegen der Vorlesung sind, haben wohl sein Buch "Ganz unten" nicht gelesen? Gerade da hat er einen türkischen Gastarbeiter gegeben, der voll hinter ihnen gestanden ist.Das scheinen die Islamanhänger wohl vergessen zu haben oder wissen das nicht/mehr...
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28.03.2008 16:27 Uhr von cheetah181
 
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Oberlehrer: Wenn du wüsstest wievielen Religionskritikern in den USA mit dem Tod gedroht wird und was da für Verrückte rumlaufen...

Das ist auch keine Erpressung von Wallraff, das ist ein Vorschlag. Wenn die verantwortlichen Moslems zeigen, dass sie Kritik abkönnen, dann ist er für den Moschee-Bau. Finde ich vollkommen in Ordnung so.
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29.03.2008 03:47 Uhr von cheetah181
 
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@Oberlehrer Erpressung? "Bei der Erpressung versucht ein Erpresser, sich selbst oder Dritte rechtswidrig durch Gewalt oder durch Androhung eines Übels zu Lasten eines anderen zu bereichern." (Wikipedia)

Wenn Wallraff die Moschee nicht unterstützt geht die Welt nicht unter (auch nicht für die Moscheebauer), auch verliert da niemand sein Gesicht und Moscheen werden nicht wegen eines Autors nicht gebaut. Er kann seine Unterstützung aber sehr wohl an eine Bedingung knüpfen. Wenn die EU sagt die Türkei wird aufgenommen, wenn man sich um Menschenrechte kümmert, dann ist das schließlich auch keine Erpressung.

Wenn Wallraff es schafft einige Religiöse damit zu informieren und zu zeigen, dass das Buch vielleicht doch nicht so schlimm ist, sondern vielleicht die, die es verboten haben ("Wallraff sagte, dass er aus "Satanischen Verse" vorlas und Muslime die er kannte hörten zu. Dabei gab es: "keinerlei entsetzte Reaktionen" sondern es wurde gelacht und man wurde nachdenklich."), dann ist das ein erster guter Schritt in die richtige Richtung.

"Mit oder ohne Lesung sollte Wallraff eine gefestigte Meinung zum Moscheebau haben."

Vielleicht hat er die ja eben nicht, weil er erst sehen will, ob die Erbauer für Neues/Kritik offen sind.

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