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Tragischer Unfall in Münchner Kletterhalle: 9 Jahre altes Mädchen gestorben

Am gestrigen Dienstag ereignete sich in einer Kletterhalle in München-Ramersdorf ein tragischer Unfall. Eine 9-Jährige stürzte 18 Meter in die Tiefe und zog sich zahlreiche Knochenbrüche und eine schwere Kopfverletzung zu.

Das Kind, das mit seinem Vater und einer Freundin die Kletteranlage besuchte, konnte vom Notarzt vor Ort wiederbelebt werden, verstarb jedoch laut Polizeiangaben am gleichen Tag in einer Münchner Kinderklinik.

Der 41-jährige Vater des Mädchens sicherte nach Polizeiangaben das Kind vorschriftsmäßig. Warum das Kind beim Abstieg den Halt verlor ist bislang unklar. Die Betreiber der Anlage schließen eine Materialermüdung aus.


WebReporter: franz_g
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Jahr, Unfall, Mädchen
Quelle: www.merkur-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2008 14:16 Uhr von franz_g
 
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Klettern ist gefährlich, auch bei ordnungsgemäßer Sicherung. Die sogenannten "Fun-Sportarten" sind eben manchmal doch weniger lustig. Ein tragischer Fall.
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26.03.2008 15:41 Uhr von DAB1868
 
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Na so: sicher scheint sie dann doch nicht gesichert gewesen zu sein...

Ich versteh nicht was ein Kind von 9 Jahren in einer Kletterhalle oder anderen "Fun-Sport" Anlagen zu suchen hat.

Tragisch für die Familie, aber der Vater muß sich wohl oder übel Vorwürfe gefallen lassen, es sei denn es lag an Materialfehlern.
Aber das wird sicher untersucht.
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26.03.2008 17:03 Uhr von _wolfi_
 
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entweder oder ich denke, dass es entweder materialermüdung oder undzureicheinde sicherung war...eines von beiden muss es doch sein, oder?

tragisch ist das auf alle fälle...

mein beileid der familie!
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26.03.2008 18:47 Uhr von Penelopebla
 
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Kopfschütteln: Das Mädchen ist angeblich beim Ablassen gestürzt. Eine Nachrichtenquelle gab an, dass sie zunächst vom Seil gehalten wurde und dann gefallen ist. Da man sich beim Ablassen ins Seil setzt und nicht "absteigt", halte ich es für wahrscheinlicher, dass entweder ihr Sicherungsknoten nicht richtig gebunden oder sie tatsächlich nicht richtig gesichert worden war. Materialermüdung ist (vor allem beim Gewicht eines 9-jährigen Mädchens) zwar möglich, aber äußerst unwahrscheinlich. Die meisten Fehler passieren durch Leichtsinn...in diesem Fall mehr als tragisch!!!
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26.03.2008 22:23 Uhr von mannipulator
 
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menschliches Versagen... oder doch Materialfehler? Tragisch ist der unfall allemal.. Leider kann man viel zu oft beobachten, dass sich Kletterer falsch oder unzureichen sichern. Oftmals wird der Kletterer beim Toprope-Klettern nicht direkt eingebunden, sondern mit einem HMS am Seil verbunden. Ist bequem und geht schnell. Da kann man schon mal als "Unerfahrener" die Materialschlinge mit der Einbindeschlinge verwechseln und dann ist der Supergau perfekt... Ist natürlich nur reine Spekulation, kann natürlich auch Materialermüdung sein. Allerdings sind 99,5% aller Unfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen.

Für die Familie und Angehörige ein Horror
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27.03.2008 12:09 Uhr von vst
 
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also bitte: was ist denn das für eine aussage?

"Ich versteh nicht was ein Kind von 9 Jahren in einer Kletterhalle oder anderen "Fun-Sport" Anlagen zu suchen hat."

ich war mit meinen kindern auch klettern. da waren sie noch jünger.

soll man kinder in watte packen?

Penelopebla
sicher?
>Da man sich beim Ablassen ins Seil setzt und nicht "absteigt",....<
also meine kinder sind abgestiegen.
meistens
manchmal hat sich die kleine auch einen spaß draus gemacht sich einfach fallen zu lassen :-)
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27.03.2008 13:02 Uhr von kletterer1973
 
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Kinderklettern: Hallo,

ich betreue eine Kindergruppe beim Klettern zw 6 und 12 Jahren. So was ist der Horror!
Bei gewissenhaftem arbeiten ist Klettern aber eine sichere Sportart, zumal Kinder gerne Klettern und das auch ungesichert in ihrem Spielen tun. Deshalb finde ich es gut mit Kindern zu Klettern, damit sie das Erlebnis mit sehr wenig Restrisiko haben.
Die Gründe sind Spekulation, ich habe leider noch nichts gelesen dazu. Aus meiner Erfahrung kann ich aber sagen, das Eltern (eigentlich nur Väter) ihr Können überschätzen. Ich hatte schon häufig Konflikte mit Vätern, die ich nicht ihr Kind sichern ließ.

Mein Tipp an Eltern:
In Kletterhallen sind ausgebildete Leute, die gerne auch ihren Trainerschein zeigen. Bei schlechtem Gefühl (es kann ja auch nur die "Chemie" nicht stimmen) geht wo anders hin. Ansprechpartner ist auch immer gerne der Deutsche Alpenverein.

Ich will so etwas nicht erleben und lege viel Wert auf eine gute Schulung der Betreuer und achte auf Durchsetzungsvermögen auch gegenüber der Eltern. Es soll nicht zu einer Funsportart werden, die gefährlich ist, sondern Spaß machen. Das geht nur mit ausreichender Sicherheit!

Frank
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27.03.2008 13:02 Uhr von kletterer1973
 
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Kinderklettern: Hallo,

ich betreue eine Kindergruppe beim Klettern zw 6 und 12 Jahren. So was ist der Horror!
Bei gewissenhaftem arbeiten ist Klettern aber eine sichere Sportart, zumal Kinder gerne Klettern und das auch ungesichert in ihrem Spielen tun. Deshalb finde ich es gut mit Kindern zu Klettern, damit sie das Erlebnis mit sehr wenig Restrisiko haben.
Die Gründe sind Spekulation, ich habe leider noch nichts gelesen dazu. Aus meiner Erfahrung kann ich aber sagen, das Eltern (eigentlich nur Väter) ihr Können überschätzen. Ich hatte schon häufig Konflikte mit Vätern, die ich nicht ihr Kind sichern ließ.

Mein Tipp an Eltern:
In Kletterhallen sind ausgebildete Leute, die gerne auch ihren Trainerschein zeigen. Bei schlechtem Gefühl (es kann ja auch nur die "Chemie" nicht stimmen) geht wo anders hin. Ansprechpartner ist auch immer gerne der Deutsche Alpenverein.

Ich will so etwas nicht erleben und lege viel Wert auf eine gute Schulung der Betreuer und achte auf Durchsetzungsvermögen auch gegenüber der Eltern. Es soll nicht zu einer Funsportart werden, die gefährlich ist, sondern Spaß machen. Das geht nur mit ausreichender Sicherheit!

Frank

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