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Hat Bulgarien von der DDR Geld bekommen für die Erschießung von Flüchtlingen?

Stefan Appelius ist Politologe bei der Universität Oldenburg, er will von bulgarischen Botschaftsangestellten erfahren haben, dass die DDR-Botschaft in Bulgarien der Regierung dort 8.000 Ost-Mark gegeben hatte für die Tötung eines DDR-Flüchtlings. Dies geht aus einem Bericht der "Super Illu" hervor.

Der Politologe Appelius arbeitet an dem Projekt: "Tod in Bulgarien". Die bulgarische Regierung beschuldigt er, dass sie entsprechende Papiere nicht veröffentlicht, weil man in Bulgarien Staatsverbrechen, die während des Kommunismus begangen wurden, nicht aufklären möchte.

1992 hat aber ein ehemaliger Minister aus Bulgarien gesagt, dass an der Grenze 36 Ausländer getötet worden seien: "Das waren überwiegend DDR-Bürger." Appelius geht aber von circa 100 getöteten Menschen aus. Während der DDR-Zeit sollen 4.800 Menschen versucht haben, über Bulgarien in den Westen zu gelangen.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Geld, Flüchtling, DDR, Bulgarien
Quelle: www.oe24.at

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2008 14:02 Uhr von Jimyp
 
+5 | -10
 
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Würde mich absolut nicht wundern!
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26.03.2008 20:10 Uhr von Scopion-c
 
+1 | -1
 
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Gott sei dank nicht die Bild als Quelle. Die behauptet doch glatt das die Menschen an der Grenze zwischen Bulgarien und der DDR getötet worden sein sollen. (Siehe Bildblog)

zur News,
Es würde mich auch nicht wundern wenn die Stasi und die DDR da ihre Finger mit im Spiel hatten, aber das ein Leben nur 8000 Ost-Mark wert war.
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27.03.2008 11:46 Uhr von Mistbratze
 
+3 | -1
 
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Es wird ja, über die ehemalige DDR so allmöglicher Unfug behauptet.

Eine Frage muss man sich stellen, die Mark der DDR war eine Binnenwährung diese war wie der Name schon sagt nicht frei konvertierbar. Im RGW zu denen Bulgarien auch gehörte wurden Rechnungen in Valuta [Goldrubel] abgerechnet. Mark der DDR waren in Bulgarien eben nur Papier und nicht mehr.
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27.03.2008 11:54 Uhr von HateDept
 
+5 | -2
 
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üblicher Fake: Dieser Bericht ist schlichtweg schwammig - einfach eine Behauptung ohne jegliche Beweise:

(aus der Quelle) "... beruft sich auf Aussagen ehemaliger bulgarischer Botschaftsmitarbeiter ..." - ja, das können also auch Putzkräfte gewesen sein, oder wer konkret?

(aus der Quelle) "Ein früherer bulgarischer Minister habe jedoch 1992 berichtet ..." - aha, ... welcher Minister denn??? der Umweltminister? der muss doch einen Namen haben - war doch eine Person von öffentlichem Interesse.

(aus der Quelle) "In der deutschen Bundesbehörde für die Unterlagen der Staatssicherheit (Stasi) hieß es, die Flucht von DDR-Bürgern werde zwar seit längerem erforscht. Von der Zahlung von Prämien für erschossene DDR-Flüchtlinge in Bulgarien wüssten die Forscher aber nichts, sagte Sprecher Andreas Schulze." - das kann ich eher nachvollziehen - der Mann hat einen Namen und er weiss, dass so ziemlich alle DDR-Akten offen liegen.

Vielleicht ist sowas wirklich passiert - ich weiss es ja nicht. Vielmehr riecht das aber nach der momentan verstärkt im Trend liegenden Kommunistenhetze.
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27.03.2008 12:14 Uhr von Jimyp
 
+1 | -6
 
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@Mistbratze: Es ist Fakt, dass an der DDR Grenze Flüchtlinge erschossen wurden und es ist auch Fakt, dass an politischen Häftlingen die Todesstrafe vollzogen wurde. Da würde ich das nicht als Unfug bezeichnen.

Vielleicht sollte man mal den Herrn Gysi oder andere alte Mitglieder der Linkspartei befragen, die wissen garantiert mehr darüber, würden es aber wohl nie zugeben.
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27.03.2008 13:17 Uhr von Mistbratze
 
+5 | -0
 
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@ Jimyp: Das an der Grenze zur Bundesrepublik und Westberlin Menschen erschossen wurden, darüber brauchen wir wohl nicht zu diskutieren. Das sind Fakten die mehr als ausreichend belegt sind. Es gab auch einen Schießbefehl der lautete das Granzdurchbrüche „mit allen Mitteln“ zu verhindern waren. Aber wenn du den Artikel gelesen hättest, dann wüsstest du auch das es sich um die Anwendung der Schusswaffe in Bulgarien handelte und die DDR angeblich eine Kopfprämie in Form von der Mark der DDR gezahlt hätte. Das ist wiederum etwas ganz anderes. Nimm dir einen Atlas und schau mal wo die Bundesrepublik mit der ehemaligen DDR liegt und wo Bulgarien, dann findest du sehr schnell heraus das beide Länder nicht aneinander grenzen.

Du schreibst an politischen Häftlingen wurde die Todesstrafe vollzogen. Das ist auch nur zum Teil richtig. In den 50igern bis hin in die 60er, also zu Zeiten Stalins wurden solche politischen Häftlinge die zum Tode bestraft wurden an die Sowjetische Gerichtsbarkeit überstellt. Da gibt es genaue Fälle in denen DDR Bürger in der Moskauer Lubjanka für immer verschwunden sind. Was du genau mit der Todesstrafe bei politischen Häftlingen meinst müsstest du genauer belegen, denn bisher ist mir nichts bekannt das in der DDR Menschen nur wegen Ihrer Meinung hingerichtet wurden. Das solche Bürger inhaftiert und manchmal später an die Bundesrepublik verkauft wurden ist klar. Genauso gab es den so genannten Hausarrest, sie Robert Havemann.

Im übrigen gab es in der DDR einen Witz: „ Im Politbüro wurde darüber diskutiert ob man das Symbol Hammer, Sichel, Ährenkranz austauschen sollte und man kam überein die gegen eine Ziege mit einem Stuhl auszutauschen. Warum? Wer meckert sitzt.“

Was nun die Linkspartei oder Herr Gysi damit zu tun hat ist mir schleierhaft. Ist dir mal aufgefallen das bei der Wahl in Hessen die Linkspartei einen starken Zuwachs bekommen hat? Liegt deiner Meinung nach bestimmt auch an Ex Stasi und Parteibonzen die extra nach Hessen zum Wählen gereist sind.
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27.03.2008 13:18 Uhr von HateDept
 
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@Jimyp: Deine Behauptungen bzgl. Gysi und der Todesstrafe entbehren jeglicher Grundlage.

Dass an der Mauer, also in militärischem Sperrgebiet, Zivilisten und Grenzsoldaten erschossen wurden ist traurig. So gut wie alles was es zum Thema politische Häftlinge aus Akten zu erfahren gibt, liegt offen - im Gegensatz zu den Tätigkeiten des BND. Niemand wurde wegen Folter oder Mord an polt. Häftlingen in der DDR angeklagt, geschweige denn verurteilt - hätten Stasi-Leute oder wer auch immer sowas getan, hätte man sich im bestehenden System bereits darauf gestürzt, ... oder meinste nicht?
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27.03.2008 13:37 Uhr von 4David
 
+4 | -0
 
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@jimyp: "Vielleicht sollte man mal den Herrn Gysi oder andere alte Mitglieder der Linkspartei befragen, die wissen garantiert mehr darüber, würden es aber wohl nie zugeben."

Vielleicht kannst Du mal plausibel begründen, worauf Deine Behauptungen basieren oder einfach zugeben, daß Du hier wie in vielen Deiner Kommentare aus persönlichen Motiven einfach gegen Linke hetzt und Dir Deine "Fakten" aus den Fingern saugst. Oder würdest Du das auch "wohl nie zugeben"?
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27.03.2008 14:21 Uhr von Jimyp
 
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@HateDept: Ich sage ja nicht, dass Gysi direkt was damit zu tun hatte, aber wissen tut er sicherlich mehr, auch über andere Verbrechen in der DDR. Ein Teil der Linken besteht immer noch aus alten Stasi-Bonzen, die viel Dreck am Stecken haben.
Die Linke wird erst "sauber" sein, wenn die letzten Verbrecher das zeitliche gesegnet haben.

Und was Folterungen angeht, da spuckt Google genug aus!
z.B.:

http://www.bildungszentrum-weissacher-tal.de/...
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27.03.2008 14:54 Uhr von HateDept
 
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@Jimyp: Nun gut, ... dass Gysi was weiß, was wir nicht wissen, mag ich nicht anzweifeln. Dass ausgerechnet er wiederum "Mitschuld" trägt schon eher. Soweit ich weiss hatte er´s zu DDR-Zeiten bisweilen nicht leicht, so wie viele Genossen, die die DDR weiterentwickeln wollten oder einfach ihre Meinung preisgaben - die nichts mit Staatsfeindlichkeit zu tun hatte.

Bei den Linken besteht generell das Problem, dass gerade diese politische Richtung bereit sein muss, sich ständig selbst zu hinterfragen und zu kontrollieren. Clara Zetkin und Rosa Luxemburg waren u.a. Vorreiter dieser Position - deren Zitate in der DDR nicht gern gehört waren. Zu Recht wurde diese verlogene Moral in Form der DDR-Staatsführung gestürzt. Aber es gab etliche Bürger und Genossen, die´s mit dem Sozialismus ernst meinten und sich gern bemüht hätten, diesen zu praktizieren - davon finden sich heutzutage auch viele in der Linken Partei. Die ewigen Vorurteile bzgl. irgendwelcher Stasi-Verbrecher in der Partei Die Linke (oder in der PDS) sollten mitlerweile ausgeräumt sein - schliesslich sind die Akten offen, wie ich schon erwähnte.

Ansonsten denke ich, sollte man die SED-Basis nicht mit der DDR-Staatsführung gleichstellen - die wurde nicht umsonst "Betonriege" genannt.

Das Beispiel, dass Du in dem Link aufzeigst, ist schlichtweg albern, ... sorry*, ... aber Danke für Deine Bemühung.
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27.03.2008 14:59 Uhr von maki
 
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*lol*: Deine PDF beschreibt den üblichen Durchschnitt von Knasterfahrungen aus allen möglichen westlich-demokratisch-freiheitlichen Ländern.
Da ist nix besonderes zu lesen, was einen jetzt (im Vergleich zum zum Beispiel US-Knastalltag) vor Entsetzen die Hände überm Kopf zusammenschlagen lasssen würde...

Ich freu mich ja diebisch auf die nächste "Wende", wenn die ganzen aktuellen Drogendealer, Schläger und Omaschubser plötzlich auch alle politische Gefangene waren und die Akten des BND schonungslos offengelegt werden.

:-DDDDDDDD
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29.03.2008 11:18 Uhr von vst
 
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würde mich schon sehr wundern: waren die betonköpfe der ehemaligen ddr doch alle soooo lieb und nett.

niiiiieeee hätten die das gemacht.

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