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Lettland: 16 Jahre nach Baby-Entführung wurde der Fall nun aufgeklärt

In Lettland konnte 16 Jahre nach der Entführung eines sechs Wochen alten Babys dessen Identität jetzt geklärt werden. Der heute 16-jährige Jugendliche wurde als das damalige Opfer des Kidnappings mittels DNA-Analyse identifiziert.

Der seinerzeit Entführte hat sein bisheriges Leben bei einer Frau verbracht, die er für seine Mutter hielt. Seiner leiblichen Mutter sei der Junge noch nicht begegnet, hieß es. Das Vergehen der Kindsentführung ist allerdings schon verjährt.

Damals habe der Ehemann der Ziehmutter das Baby mitgebracht und die Frage, woher es stamme, nicht beantwortet. Dies berichtete die Frau. Nun soll der Jugendliche selbst bestimmen, wo er künftig leben will: Bei der jetzigen Ziehmutter, bei der leiblichen Mutter oder einer von Amts wegen bestimmten Person.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Baby, Fall, Entführung, Lettland
Quelle: www.nachrichten.at

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2008 12:45 Uhr von SN-DanielKossler
 
+1 | -13
 
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26.03.2008 12:56 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+19 | -1
 
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"damals habe der Ehemann der Ziehmutter das Baby mitgebracht"

Des hört sich an, als käme der Kerl vom Einkaufen... ;)

"Hier Schatz, hatten´se heute im Angebot"
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26.03.2008 13:06 Uhr von ak-arne
 
+7 | -1
 
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@VOrredner: Bitte mal nachdenken: Wenn er diese Frau für seine Mutter hielt wird er wohl nicht auf die Idee kommen, einen DNA-Test durchzuführen.
Und warum sollte die Polizei einen Jungen einer anderen Familie daraufhin überprüfen?
Das einzige was ich mir noch vorstellen könnte ist, dass es an der fehlenden Geburtsurkunde aufgefallen ist...
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26.03.2008 13:22 Uhr von paniC.Sucki-
 
+2 | -2
 
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Wie haben die den die Identität geheim gehalten? Haben sie die Geburtsurkunde usw. gefälscht?

Ich mein, das Kind muss in den Kindergarten / Schule usw. und da ist niemandem aufgefallen, dass das Kind keine gültigen Papiere hat?

Naja, wenigstens wurde es doch noch geklärt. =)
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26.03.2008 13:30 Uhr von Glasperlchen
 
+7 | -0
 
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Das arme Kind: Der Junge ist doch nun hin- hergerissen. Einerseits will er bestimmt nicht bei einer Familie leben, die gar nicht die seine ist, andererseits kenn er ja seine mutter nicht... Aber die will er ja bestimmt auch kennenlernen...

Ich wüßte nicht, wie ich regieren würde...
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26.03.2008 14:21 Uhr von Oberhenne1980
 
+4 | -1
 
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paniC.Sucki-: Immerhin reden wir hier von Lettland.
Das soll zwar nicht heissen, dass die dort noch in Höhlen hausen, aber ich kann mir vorstellen, dass der Verwaltungsapparat, die Datenverarbeitung und dergleich nicht auf dem Stand der BRD ist.

Sprich: Wenn in Dorf A ein Kind nicht zur Schule geht, fällt es den entsprechenden Ämtern evtl. nie auf.


Außerdem solltest Du dir vor Augen halten, dass hier im gelobten Land der Deutschen es Ämtern und Nachbarn nicht nur nicht auffällt, wenn ein Kind nicht zur Schule geht, sondern auf geflissentlich übersehen, dass es misshandelt wird.

Soviel
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26.03.2008 15:22 Uhr von Myu
 
+0 | -3
 
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@ Oberhenne1980: wtf? O.o

Was ist das für ein Vergleich?

Entschuldigung, aber Du kannst doch wohl nicht Lettland ernsthaft mit einem Dorf vergleichen?!

Gut möglich, dass die Bürokratie da nicht so *super* ist, wie in D.
Aber mit D kann sich wohl kaum ein Land diesbezüglich vergleichen.
Schaut doch mal, was das hier bringt!
Sinnlose Unterhaltungen über Polizeiuniformen und die Sommerzeit? Und das jedes Jahr aufs Neue, ohne zu einer Entscheidung zu kommen. Da steht womöglich auch noch der ganze Papierkram im Weg...

Nenn mir doch mal einen, der schon mal mit div. Ämtern zu tun hatte, der sich dann nicht über komplett übertriebene Bürokratie beschwert. Und dann verzetteln sich die netten Damen und Herren in den Ämtern noch selber damit. Das ist nicht mal eine Seltenheit.
Das danze hält mehr auf, als dass es weiterbringt.
Zumal Verbrechen hier auch nicht grad in Lichtgeschwindigkeit bearbeitet und aufgeklärt werden.
Hier verjährt mehr wg. den unzähligen hin und her wälzen von Aktenbergen, als dass gelöst wird.
Siehe auch die schöne Neuigkeit mit dem Finanzamt.

Und zum Thema selber..
Der arme Junge tut mir richtig Leid. Es muss echt hart sein zu erfahren, dass seine Familie nicht seine wirkliche ist. Und dazu noch mit dem Hintergrund einer Entführung. Hoffe, er kriegt alles auf die Reihe.
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26.03.2008 16:49 Uhr von Oberhenne1980
 
+3 | -0
 
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@Myu: Ich habe Lettland nicht mit einem Dorf verglichen.
Ich habe nur sagen wollen, dass es in Lettland nicht auffällt, wenn in einem Dorf ein Kind nicht zur Schule geht, weil evtl. die Behörden gar nichts von diesem Kind wissen.

Evtl. gibt es keine Meldpflicht und keine Schulpflicht in Lettland.
Wer weiss wie es dort überhaupt mit Jugend- und Sozialämtern aussieht. Ich zumindest nicht.

Ich habe nur angenommen, dass es dort den Behörden nun mal gar nicht auffallen könnte. Gerade in dünn besiedelten Gegenden.
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26.03.2008 16:50 Uhr von Oberhenne1980
 
+3 | -0
 
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Nachtrag: Die Italiener könnten sich evtl. mit unserer Bürokratie messen.
Zumindest was das Chaos angeht. ;)
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26.03.2008 19:07 Uhr von terrordave
 
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die ziehmutter: entweder steckt die mit ihm unter einer decke oder sie ist eine selten dämliche oder kriminelle person. der mann bringt eines tages irgendwoher ein kind mit und die behält es einfach. entweder steckt die mit ihm unter einer decke oder sie ist
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26.03.2008 22:29 Uhr von Myu
 
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@ Oberhenne1980: dörfer gibt es überall. und die heißen in dem sinne nicht umsonst dörfer. aber in den städten in lv ist das schulsystem ausgezeichnet. (wenn man jetzt von den konflikten russen/letten absieht)
bin selber in lv geboren worden, daher kann ich ganz gut sagen, wie es dort ist. darum auch erst ma wohl so überreagiert ^^´
lettland kann man getrost als land bezeichnen, in der das wirtschaftliche und nat. auch das ganze andere gut entwickelt ist. aber anderes land, andere gesetze.
und das ist ja in erster linie nichts schlechtes.

dünnbesiedelte gegenden sind eigentlich fast immer und überall ein problem. das sind doch meist die orte, wie Du schon selber geschrieben hattest, in denen zugesehen wird, wie kinder misshandelt werden oder so.

wie das mit dem jungen passieren konnte, das kann ich nat. auch nicht sagen. die hintergründe sind auch nicht in der quelle angegeben.
aber wenn es bsp. in wien möglich ist, 8 jahre lang ein mädchen gefangen(!) zu halten, dann ist das auch nicht das unmöglichste, 16 jahre lange die wahren eltern zu verschweigen und damit durchzukommen.

kann sein, dass italien sich mit D einigermaßen messen könnte, aber an D kommen die noch lange nicht ran *g*
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26.03.2008 23:18 Uhr von Blackhart12
 
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ich möchte nicht in der Haut des Jungen stecken. Er weiss die Frau die ihn aufgezogen hat ist eine Verbrecherin und seine leibliche Mutter kennt er nicht. Ich wüsste nicht was ich tun würde. Wobei egal wo er hingeht die andere ist nie aus seinem Leben
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26.03.2008 23:45 Uhr von happycarry2
 
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Was ist mit z.b dem Pass???? Da muss doch eine Geburtsurkunde vorliegen? Krankenversicherung auch, falls es die dort gibt. Wie konnte das solange nicht auffliegen? Ist ja wohl klar das der Junge die Frau als Mutter ansieht, hoffentlich hat Sie sich wenigstens anständig um Ihn gekümmert....für die leibliche Mutter muss es schrecklich gewesen sein all die Jahre nicht zu wissen ob Ihr Kind überhaupt noch lebt. Verjährt.....klasse, nichtmal ne Bestrafung gibts dafür, ganz toll.....

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