26.03.08 13:10 Uhr
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Pendlerpauschale: Nur Autofahrer sollen sie bekommen (Update)

Mehr Zustimmung gibt es mittlerweile in der Union für die alte Pendlerpauschale. Die neueste Idee sieht vor, die Pauschale nur Autofahrern zu gewähren, nicht aber den Nutzern anderer Verkehrsmittel.

CSU-Finanzpolitiker Kalb regte an, die Pendlerpauschale nur auf die Autofahrer zu begrenzen, da "Bus und S-Bahnen ohnehin staatlich subventioniert" sind.

Aus Sachsen meldet sich CDU-Generalsekretär Kretschmer zu Wort, der sagt, dass nur diejenigen in den Genuss kommen sollten, denen auch Kosten entstanden sind.


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WebReporter: christi244
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Update, Autofahrer, Pendler
Quelle: www.welt.de

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26.03.2008 13:22 Uhr von pcsite
 
+14 | -4
 
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naja ich bin zwar kein Bus / SBahn usw. Nutzer .. aber .. die Kosten sind auch den entstanden die mit diesen Verkehrsmitteln fahren. Also sollten die Kosten auch abgesetzt werden können! ...
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26.03.2008 13:26 Uhr von Flac
 
+18 | -11
 
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Das Ochse hat sie doch nicht mehr alle: Erst wird den Leuten das Haus im Grünen subventioniert und jetzt soll der Weg zur Arbeit auch noch subventioniert werden. Und Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel sind natürlich Idioten, besser ist es in jedem Fall wenn jeder allein mit seinem Auto die Strassen verstopft. Kennt der Typ eigentlich die Preise für eine Monatskarte im ÖPNV und hat er diesen Preis mal im Verhältnis zur Leistung gesetzt?

Der Kalb ist für mich ein echter Anwärter für einen Hirnschrittmacher.
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26.03.2008 13:31 Uhr von nettesMädel
 
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Wie bitte???? "Bus und Bahn sind ohnehin staatlich subventioniert" -> echt? Kann ich kaum glauben bei den Preisen!

Die ham doch echt den A... offen - sorry, für meine Ausdrucksweise, aber mir geht grad echt der Hut hoch!
Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit, weil ich nur ca. 10 min entfernt wohne. Allerdings musste ich mir unlängst ein neues kaufen, weil das Alte einfach nix mehr war. Jetzt im Winter fahre ich allerdings mit dem Bus und zahle brav mein Ticket. Ich verhalte mich damit umweltfreundlich und soll auch noch dafür bestraft werden?

Und wenn ich das lese..."nur diejendigen in Genuss kommen sollen, denen auch Kosten enstehen"....Selbst wenn ich laufe entstehen mir Kosten, weil ich neue Schuhe irgendwann benötige!

Also entweder ganz oder gar nicht. Und wenn die echt nur noch für Verpester zahlen wollen, dann werden wir uns eines kaufen...und ich werde jeden einzelnen Tag diese kurze Strecke mit dem Auto fahren.....die ham doch echt nicht mehr alle Tassen im Schrank....

*indieLuftgeh*
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26.03.2008 13:32 Uhr von Borgir
 
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und di enutzer: von öffentlichen verkehrsmittel müssen keine monats- oder jahreskarten bezahlen die schweine-teuer sind?? wo leben unsere politiker nur?
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26.03.2008 13:39 Uhr von rudi68
 
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Gleiches Recht für alle! Ich muss ca. 180 Km mit dem Auto pendeln. Wenn das Wetter aber nicht so gut ist, oder mit großen Staus zu rechnen ist, dann fahre ich auch schon mal mit der Bahn. Bisher bin ich davon ausgegangen, dann zwar etwas länger für den Weg zu benötigen, aber dafür etwas für die Umwelt getan zu haben. Wenn man mir dann nur noch die Pauschale bezahlt, dann werde ich wohl weniger im Zug sitzen.
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26.03.2008 13:42 Uhr von nettesMädel
 
+7 | -2
 
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@Borgir: Die ÖVs sind doch staatlich subventioniert....also saubillig [/ironie]
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26.03.2008 13:49 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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Schwachsinnig Ich nutze regelmäßig, fast ausschließlich, öffentliche Verkehrsmittel für den Weg zur Arbeit und zurück. Ich hab mir das mal durchgerechnet. Ob ich nun mit dem Auto fahre, oder mit den Öffentlichen, macht im Preis (Fahrkarte oder Benzin/Versicherung etc.) einen Unterschied, der gegen null strebt.

Erst werden Feinstaubplaketten eingeführt, Umweltzonen eingerichtet und was weiß ich nicht noch alles für die Umwelt getan (angeblich), und dann kommt sowas.

Wenn die Pendlerpauschale wirklich nur für Autofahrer gelten soll, dann überleg ich mir nochmal, ob ich mir nicht doch ein Auto anschaffe, und lieber alleine die Luft verpeste, als mit vielen Anderen zusammen in der S-Bahn nur einen Bruchteil der Schadstoffe verursache. Wenn das wirklich so gemacht werden sollte, dann wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit der Ein oder Andere überlegen, auf´s Auto umzusteigen. Also absolut kontraproduktiv, was den Umweltschutz angeht.

Von der Verschlechterung der Verkehrssituation im Berufsverkehr will ich gar nicht erst reden.

Fein macht ihr das. Immer schön an der Realität vorbei regieren.
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26.03.2008 14:06 Uhr von nettesMädel
 
+3 | -4
 
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@isolde: Ich habe noch nie eine der beiden Parteien gewählt....

Mal davon abgesehen, wie wäre es mit einem KONSTRUKTIVEN Beitrag???
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26.03.2008 14:07 Uhr von sevenOaks
 
+3 | -3
 
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@ isolde63nbg: herzlichen glückwunsch für den sinnvollen beitrag.

bei nennung auch nur einer vernünftigen alternative wären sicherlich viele leute auch deiner meinung und würden entsprechend handeln!
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26.03.2008 14:19 Uhr von vmaxxer
 
+1 | -3
 
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Also wenn (übermäßige) Kosten für den Weg zur Arbeit entstehen müssen die auch ersetzt werden. Egal womit man fährt.

Allerdings bin ich definitiv gegen die pauschale ab kilometer 0 . Einen gewissen weg zur arbeit muss man eben akzeptieren. Für 2Km zu Fuß zur Arbeit braucht mir gevatter staat nichts zu ersetzen.

Achja, Hab hier in HH auch mal die kosten verglichen (20km zur Arbeit). Momentan bin ich alleine mit dem Auto noch billiger als mit den öffentlichen. Ok, wenn ich Benzin oder Diesel verbrauchen würde würd sich das auch wieder egalisieren, aber wenn man nur mal eine Fahrgemeinschaft mit 2 Personen bildet ist man direkt einiges günstiger als ÖPNV.
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26.03.2008 14:20 Uhr von Borgir
 
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also ich muss isolde63nbg: insoweit recht geben, dass trotz solcher aussagen (und da gibt es noch einige mehr von) kräftig weitergewählt wird anstatt mal einfach zu hause zu bleiben und denen so zu zeigen, dss es so nicht weitergeht
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26.03.2008 14:22 Uhr von fruchteis
 
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Es gibt schon Alternativen: Man muss ja seine Stimme nicht an die großen Parteien verschenken, indem man nicht zur Wahl geht. Man kann auch jemanden wählen, der momentan NOCH keine Chance hat, dafür aber ein gutes Programm. Auf Bundesebene wird das zwar schwieriger, aber auf Landes- oder kommunaler Ebene gibts da gute Möglichkeiten. Zumal es z.B. kommunal weithin keine 5%-Klausel gibt und viele freie Wählergemeinschaften.
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26.03.2008 14:29 Uhr von nettesMädel
 
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@fruchteis: Da bin ich doch glatt mal einer Meinung mit dir!!!! Gerade auf kommunaler Ebene gibt es sehr viele Parteien, die gute und vorallem gut durchdachte Programme haben! Aber bundesweit....man hat die Wahl zwischen Pest und Cholera...

@Borgir: Daheim bleiben ist defintiv keine Alternative, denn dann bekommen Parteien Stimmen, die man definitv nicht haben will......außer natürlich es würden ALLE daheim bleiben....
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26.03.2008 14:37 Uhr von sevenOaks
 
+2 | -1
 
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@nettesmädel: richtig, man hat nur die ´wahl´ zw. not und elend - und borgir macht sich das auch recht einfach, ist nicht wirklich eine (intelligente?) alternative, meine ich...
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26.03.2008 14:41 Uhr von Borgir
 
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@nettesmädel: ich meinte dass alle zu hause bleiben...dann bekommt niemand stimmen...dass die politik endlich erkennt, dass sie für das volk da ist und nichts anderes
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26.03.2008 14:44 Uhr von gadthrawn
 
+1 | -4
 
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@flac: nun rechne einfach mal. 16 Milliarden Subventionen in öff. Nahverkehr und Schiene. Das geht von deinem Ticket schon vorher ab. Von Benzin gehen 65,45 cent Mineralölsteuern (2007) pro Liter ab und werden für die Subvention von Bustickets benutzt. Die aktuelle Zahl hab ich nciht im Kopf, 2005 waren es etwa 43 Milliarden Einnahmen für den Staat daraus , von denen nur etwa 8 in Strasse und Öko flossen.

Mal überlegt, wer dir die günstigere Buskarte in nem Buss ohne Russfilter dann wirklich zahlt?
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26.03.2008 15:04 Uhr von fruchteis
 
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@Borgir: Das wirst du nie erleben, das ist ein Wunschtraum, dass alle Wähler zu Hause bleiben. Und von einer geringen Wahlbeteiligung profitieren dann immer wieder die Großen, weil sie die Mittel dazu haben, viele Wähler für sich zu mobilisieren. Dann bin ich eher dafür, die Linke zu wählen, die sich bei keiner der großen Parteien anbiedert und sich mittlerweile auch von ihrer Vergangenheit immer weiter entfernt zugunsten einer Sachpolitik. Oder man könnte auch eine neue Partei gründen, so wie es die Grünen Ende der 70er getan haben.
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26.03.2008 15:12 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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@gadthrawn: Ich wusste gar nicht, dass ÖPNV-Tickets günstig sind.
Im VVS (Verkehrsverbund Stuttgart) schlägt das teuerste Einzelticket mit 6,30€ zu Buche. Längste Strecke (PKW) ca. 110km. Bei NALDO (Neckar-Alb-Donau) kostet das teuerste Ticket 7,15€. Längste Strecke hier ca. 115km (PKW).

Ich behaupte mal, dass man hier mit dem PWK kaum mehr bezahlt. In der ländlichen Gegend im NALDO-Gebiet wird es dank vieler Überlandstrecken wohl sogar etwas günstiger sein. Und das gilt nur für die Rechnung PKW+Fahrer. Wenn man zu zweit im PKW fährt, kommt man auf jeden Fall günstiger weg als mit dem ÖPNV.

Es ist zwar gut und schön, dass der ÖPNV staatlich subventioniert wird. Verbraucherfreundlicher wird das Thema "Pendlerpauschale nur für PKW" deswegen noch lange nicht.

Das Resultat ist und bleibt das Gleiche, egal wie man es dreht und wendet. Da man am Ende immer auf den eigenen Geldbeutel schaut, und man nur seltenst an Subventionen oder Mineralölsteuern denkt, wird das Auto für Pendler wieder wesentlich attraktiver als der ÖPNV.

Mit dem PKW ist man nur unwesentlich teurer unterwegs als mit den Öffentlichen, und bekommt am Ende sogar noch was Raus, womit man wieder günstiger fährt, während man für die Öffentlichen immer den vollen Preis bezahlt und keine "Belohnung" für umweltfreundliches Verhalten bekommt.

Daher ist und bleibt diese Überlegung unserer Politiker schwachsinnig, realitätsfremd und kontraproduktiv.
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26.03.2008 15:16 Uhr von fruchteis
 
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@gadthrawn: Du glaubst doch nicht wirklich, dass die gesamten Einnahmen aus der Mineralölsteuer postwendend in den öffentlichen Nahverkehr gehen! Diese Position ist doch nur eine von vielen in der Rechnung. Straßen- und Brückenbau und auch diese ganze Maut-Scheiße sind daraus genauso bezahlt worden.

Mir ist ein mit 40 oder 50 Leuten besetzter Bus (ohne Rußfilter - wer sagt dir das eigentlich?) lieber als 40 Einzel-PKW, die die Straßen verstopfen und beim Stop-and-Go mehr Schadstoffe in die Luft pusten als der genannte Bus.

Außerdem gehören zum öffentlichen Nahverkehr nicht nur Busse, sondern auch S-, U- und Straßenbahnen, die in vielen Ballungszentren bereits zu einem großen Teil aus Ökostrom gespeist werden.

Mit einem classicXXL-Zug der Leipziger Straßenbahn von Bombardier können im Berufsverkehr bis zu 264 Personen gleichzeitig befördert werden. Und der kleinere Leoliner Marke Leipziger Eigenbau bringt es immerhin auf 118 Fahrgäste, der Achtachser von DWA/Siemens auf 141.

Billiger kommst du meist auch noch: Eine Abo-Monatskarte kostet in Leipzig nicht einmal 40 Euro, rechne mal aus, was 70 Liter Super kosten, die du im Durchschnitt für die gleichen Wegstrecken brauchst - da kommst du jetzt schon mit 100 Euro nicht mehr hin.

Dort, wo es keine Erschließung durch öffentlichen Verkehr gibt, kommt man natürlich nicht umhin, individuell zu fahren. Aber wo es möglich ist, da muss nicht jeder in seiner Heringsbüchse durch die Gegend schuckeln.
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26.03.2008 15:24 Uhr von ShorTine
 
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Kostenlose Fahrkarten für alle Pendler! Jedem sollten die Kosten, die für die Fahrt zur Arbeit mit Bussen und Zügen entsteht, ersetzt werden, und zwar in voller Höhe bei Vorlage des Fahrscheins.
Wer dieses Angebot nicht nutzt, hat anscheinend zu viel Geld und kann für das Benzin auch selbst aufkommen. Keine Subventionierung von umweltschädlichen Autofahrten!

Ausnahme:
Ist der Arbeitsplatz mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht in einer genau definierten Zeit und mit zumutbaren Fußwegen zu erreichen, muss der Arbeitnehmer für seine Mehraufwändungen finanziell entschädigt werden.

(z.B. bei mehr als 1 Stunde Fahrtzeit + 2 mal 1 Kilometer Fußweg)
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26.03.2008 15:43 Uhr von nettesMädel
 
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@fruchteis: Also das mit billiger mag vielleicht in Leipzig zutreffen, aber nicht hier in Stuttgart. Ich habe ein 1-Zonen-Ticket und muss dafür über 50 € berappen! Und damit würde ich nichtmal ins Zentrum kommen - das wären nämlich zwei Zonen.

@shortine:
Ist nur die Frage, was man als "zumutbar" und "genau definierte Zeit" definiert. Manch einer (einer meiner Ex-Kollegen) findet eine Stunde Fahrtzeit mit ÖPNV nicht zumutbar - ich habe das allerdings jahrelang so gemacht.

Ich finde man muss alle gleich behandeln...
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26.03.2008 15:48 Uhr von fruchteis
 
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@ShorTine: Deine Idee mit der Fahrtkostenerstattung ist nicht schlecht. Nur über die Zeitangabe bei der Mehrbelastung musste ich lächeln. Weißt du, wie viele eine Anfahrtzeit von weitaus mehr als einer Stunde haben (2 oder 3 hab ich schon öfter gehört) und wieviele Kilometer oft die letzte Station oder Haltestelle von der Arbeitsstätte entfernt ist?

Ich schrieb ja schon: Wo es nicht anders möglich ist aufgrund der mangelnden Erschließung durch öffentlichen Nahverkehr, dort soll auch der Autofahrer seinen Aufwand ersetzt bekommen. Nur dort, wo ein gut ausgebautes ÖPNV-Netz existiert, sollte es weniger Toleranz den Luftverpestern und Straßenverstopfern gegenüber geben.

Das Leipziger Modell macht jetzt auch woanders Schule: viele eigene Gleiskörper für die Straßenbahn (Verkürzung von Fahrzeiten), XXL-Züge, behindertengerechte Haltestellen, Niederflurbahnen und -busse, Rückbau von z.B. 2 auf 1 oder 3 auf 2 Fahrspuren zugunsten von Busspuren und Radwegen. Und wie man sieht, klappt es bis auf zwei-drei Nadelöhre ganz gut! Auch dort werden bald Lösungen gefunden. Dann wird der ÖPNV auch attraktiver.

Und für jeden Topf gibts einen Deckel, z.B. diverse Sondertickets für bestimmte Fahrgastgruppen (10-Uhr-Ticket für Senioren, unpersönliches Abo-Ticket für Familien, kostenlose Mitnahme von weiteren Fahrgästen zu bestimmten Zeiten...).
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26.03.2008 16:00 Uhr von nettesMädel
 
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@fruchteis: Das Leipziger Modell klingt echt gut.

Hier in Stgt ist allerdings einiges im Argen. Bus und U-Bahn sind recht gut, allerdings bei den S-Bahnen muss man IMMER übers Zentrum, was meiner Ansicht nach eine völlige Fehlplanung ist. Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, musste ich jeden Tag über 1 h zur Uni fahren - mit dem Auto wären es "hintenherum" gerade mal 30 min gewesen.

Nur wird hier niemals etwas passieren, weil die Leute, die da bei VVS und SSB drinne sitzen selber niemals mit ÖPNV fahren würden...was ich gut verstehen kann, so dreckig wie die sind!
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26.03.2008 16:01 Uhr von fruchteis
 
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@nettesMädel: Bei uns ist das gesamte Stadtgebiet von Leipzig (298 km², 1.377 km Straßenbahn- und Buslinienlänge) eine Zone, da bezahlt man für die Abokarte 39,58 Euro. Für Leipzig plus eine weitere Zone 50,42 Euro und für Leipzig plus zwei Zonen 73,75 Euro. Die komischen Preise kommen daher, weil die Abokarte eigentlich 1/12 Jahreskarte ist. Ein Einzelticket für Leipzig kostet allerdings 1,90 Euro, für Leipzig plus 1 Zone 2,40 Euro und für Leipzig plus 2 Zonen 3,40 Euro. Da kommt auch einiges zusammen, wenn man nur bei Bedarf immer Einzeltickets benutzt.

Wenn eine Stadt wie Stuttgart die Preise so hochschraubt, dann muss sie sich nicht wundern, wenn die Leute nicht vom Auto umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel.
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26.03.2008 16:07 Uhr von fruchteis
 
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Nachsatz: Musst natürlich auch bedenken, dass die Ostlöhne im Durchschnitt immer noch niedriger sind als die Westlöhne, aber außer solchen Sachen wie den Fahrpreisen und paar Kleinigkeiten alles genauso viel kostet wie im ganzen Bundesgebiet.

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