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Nach Klosterblockade durch China: Mönch verhungert

In einem durch chinesische Sicherheitskräfte blockierten Kloster in der tibetischen Hauptstadt Lhasa ist nach Angaben des Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD) ein Mönch verhungert.

Nach Angaben des TCHRD war der Mann bereits am Montag in dem Kloster Ramoche gestorben. Das Ramoche-Kloster wird seit dem 14. März vom Militär umstellt, sämtliche Zugänge wurden laut Angaben einer Quelle blockiert. Es soll auch zum Beschuss mit Tränengas gekommen sein.

Im Zusammenhang mit den Vorgehen Chinas in Tibet fordert der SPD-Politiker und Vorsitzender der Deutsch-Chinesischen Parlamentsgruppe im Bundestag, Johannes Pflug, ein Handelsboykott gegen China zu erheben.


WebReporter: Venomous Writer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: China, Kloster
Quelle: www.bild.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2008 11:51 Uhr von Slaydom
 
+8 | -0
 
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Wenn man: bedenkt, das die Mönche früher gekämpft haben, sind sie mom recht harmlos.
Schlimm nur wie sie teilweise von den Chinesen behandelt werden.
Ein Internationales Handelsboykott gegen China wäre das einzig Richtige in dem Fakll
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26.03.2008 12:05 Uhr von Der-Teufel
 
+5 | -0
 
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auch: die olympischen spiele sollten boykotiert werden da die chinesen sich ja so sehr darauf freuen
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26.03.2008 12:17 Uhr von DerFrischi
 
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Man sollte: den Chinesen so früh wie möglich zeigen, dass so ein Verhalten inakzeptabel ist. China wird mit jedem Jahr mächtiger und bald wird sich der Westen nichtmehr so einfach dagegen stellen können.

Irgendwann werden wir sehen, wie lächerlich die Angst vor dem Islam war, dann wird China eine viel größere Bedrohung darstellen.
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26.03.2008 12:19 Uhr von Duncan76
 
+7 | -0
 
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wenn man bedenkt das hinter China eine Kultur von über 5000 Jahren steht, frag ich mich allen ernstes was sie daraus gelernt haben! Dieses Regime besteht irgendwie nur aus Verbrechern meiner Meinung nach!
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26.03.2008 12:28 Uhr von Summersunset
 
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Nach 10 Tagen Blockade verhungert? Ja es ist tragisch, aber die Blockade hat seit dem angegebenen Todestermin nur 10 Tage gedauert. Wenn man davon ausgeht, dass sie zumindest einen kleinen Vorratsraum hatten... könnte es mir nur erklären, dass der Mönch krank war und deswegen eine besondere Ernährung brauchte.

Trotzdem ist das Vorgehen der Chinesen in Tibet derzeit natürlich falsch.
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26.03.2008 12:55 Uhr von megakerl
 
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handelsboykott? frag mich wem der erstmal mehr schaden würde, wahrscheinlich uns deutschen und das ist es ja nun auch niemandem wert...
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26.03.2008 13:02 Uhr von Slaydom
 
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@megakerl: Unserer Wirtschaft würd das garnicht so schaden, da wir hauptsächlich ein Export Land sind und fast alle Chinesischen Produkte auch von Deutschen Herstellern Produziert werden...
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26.03.2008 13:30 Uhr von all-in
 
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Interessant: woher das TCHRD die Information hat. Ich dachte China hätte eine Informationsblockade über Tibet verhängt. Da geht nix mehr an Infos raus. Und plötzlich diese Meldung. Kommt mir doch irgendwie komisch vor.

(von der Quelle ganz zu schweigen)
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26.03.2008 14:03 Uhr von Schabrak
 
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Wie: kann man nur megakerl negativ bewerten? Ohne die chinesischen Produkte, seien es auch nur Zwischenprodukte würde die Welt schnell in eine richtige Weltwirtschaftskrise verfallen. Ein Land mit über einer Milliarden großen Bevölkerung und jährlich Anstieg der Wirtschaft um mehrere Prozent. Das ist zum Teil auch nur möglich, weil sie eben die Arbeit der Europäer und Amerikaner übernehmen. Ich will nicht sehen wie ihr mit überteuerten Waren umgeht. GLOBALISIERUNG AHOY!

Naja was kann die UNO schon gegen China tun? Höchstens ihre eigene Wirtschaft zerstören, den China wäre dadurch nicht besonders geschadet. Mit nem Olympia Boykot schadet man sich nur selbst. Die Einnahmen sind eh nicht hoch genug, dass man dadurch wem schadet.

Die Tibetaner werden seit Jahrzehnten so behandelt und es schien keinen zu stören.

Und bei dem Daila Lama als einem herrschenden Religionsführer über Tibet stört sich dann plötzlich auch keiner. Von Konstitution kann da keiner sprechen.
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26.03.2008 16:26 Uhr von LoneZealot
 
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@ Schabrak: "Die Tibetaner werden seit Jahrzehnten so behandelt und es schien keinen zu stören."

Stört sich auch jetzt keiner wirklich dran.
Interessant zu sehen wie andere Länder Aufstände niederschlagen.

Olympiaboykott !! Ist sowieso Unfug.
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26.03.2008 18:08 Uhr von nettesMädel
 
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@summersunset: Buddhistische Mönche haben - sofern sie streng nach ihren Regeln leben - tatsächlich keinen Vorratsraum. Sie leben von dem, was ihnen täglich als Spende gegeben wird und wenn der Mann eh schon leicht unterernährt war, könnte das schon sein.....

@isolde:
Gehts noch? Die Häuser wurden größtenteils von Chinesen und zivilen Tibetern angezündet. Die Mönche haben ganz sicher keine Morde begangen, denn dann wären die Nachrichten voll damit. Das wäre doch ein gefundenes Fressen für die chin. Regierung! Aber wenns mal Bilder gibt, dann sieht man nur die verbrannten Häuser...
Und friedlich demonstrierende Mönche....

ich will allerdings nicht ausschließen, dass es doch den einen oder anderen gibt, der doch so was getan hat.

Aber die tibetischen Mönche als Terroristen und Verbrecher zu bezeichnen...*kopfschüttel* Du begrüßt wohl was da in Tibet abgeht? Wer unterdrückt denn da wen?
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26.03.2008 21:41 Uhr von Slaydom
 
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@schabrak: was laberst du^^
Die Wirtschaft würde echt nicht so sinken^^
Alle Produkte die China produziert, werden auch woanders Produziert, sei es Thailand oder Korea, aber irgendwo bekommt man sie günstig.
China würde es schon sehr schaden, wenn ihre Wirtschaft wieder einknicken würde, sie haben sogar mittlerweile angst davor, dass ihre wirtschaft zu schnell wächst, daher versuchen sie es ja ein wenig zu bremsen.

Und durch Olympia verdient man Milliarden, alleine die Touristen die da sein werden und alleine die Stadien und Hotels die gebaut wurden für Olympia würden sofort wieder zu Asche verarbeitet wenn es nicht stattfinden würde und es würde einige Bankrotts geben.

Das Thema Tibet und China waren schon immer recht Heikel und auch von internationalen vertretern Kritisch beobachtet, aber China hatte nie die Macht um was gegen Tibet zu unternehmen.
Nur jetzt ist das geld da

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