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NS-Zeit: 6.000 Zwangsarbeiter im Dienste der katholischen Kirche in Deutschland

Die katholische Kirche hat eine Dokumentation erstellt, in der sie offenlegt, wie viele Zwangsarbeiter während der NS-Zeit für sie tätig waren.

Meist habe es sich um Deportierte aus der Sowjetunion und Polen gehandelt.

Anders als die evangelische Kirche, beschloss die katholische Kirche im Jahre 2000, Zwangsarbeiter der katholischen Kirche separat zu entschädigen - nicht über staatliche Fonds. 2,55 Millionen Euro gingen an die Opfer und fünf Millionen wurden in die Versöhnungsarbeit investiert.


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WebReporter: christi244
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Kirche, Zeit, Dienst, Zwang, Nationalsozialismus
Quelle: www.rp-online.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2008 09:00 Uhr von christi244
 
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Zu gut Deutsch dürfte dies wohl eher heißen, dass die 5 Millionen im Säckel der Kirche verblieben, da kirchliche Institutionen untereinander wohl eher keine Rechnungen erstellen. Umgerechnet sind mal gerade schlappe 42.000 Euronen tatsächlich an die Opfer gegangen. Reichlich mager, wie ich finde.
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26.03.2008 11:05 Uhr von _bandit_
 
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Damals und Heute: Das war damals im 3 Reich so und wiederholt sich jetzt mit der HIV Gesetzgebung auch wieder oder was glaubt ihr wer wohl die meisten 1 € beschäftigt und warum?Die Kirche hat das immer so gemacht und versucht sich den größten Profit aus der sache zu ziehen und ich denke das wird auch immer so bleiben.Verlogener haufen Solidarität Beeten und genau das gegenteil davon machen aber unsere Politiker sind da aber auch nicht anders sie profitieren auch nur auf dem Rücken der anderen
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26.03.2008 11:12 Uhr von christi244
 
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Bandit: Das war nicht nur im 3. Reich so, das zieht sich durch die gesammelte Kirchengeschichte. Entweder waren die Päpste selbst die Machthaber und Kriegsherren oder sie hatten ihre Handlanger oder sie unterstützten Demagogen. Auf Volkes Seite waren sie aber nie!
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26.03.2008 11:38 Uhr von Schabrak
 
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Atheisten immer diese Atheisten. Die Kirche gibt seelischen Beistand und das ist oft schon genug um Menschen fröhlich zu machen.

Dass man immer wieder auf ihre Position in der Vergangenheit eingeht ist einfach lächerlich. Genauso kann ich sagen, dass man früher einfach Menschen umbringen konnte, ein Großgrundbesitzer/Immobilienhändler die erste Nacht haben konnte und man Städte plünderte nachdem man sie erobert hat.
Und eine von diesen vielen "schrecklichen" Dingen hat sicher einmal einer unserer Großverwandten getan oder war daran beteiligt. Es war föllig normal den Umständen nach.
Besser dass die Kirche 6k Leute in ihre Dienste bezieht, als dass sie "verheizt" werden. XD(omg sorry, aber ...^^)
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26.03.2008 12:28 Uhr von NemoC
 
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@ Heraklion: "Während sich Andere selbstkritisch mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und zu ihrer Verantwortung stehen, rutschen die Verantwortlichen der Kirche nur auf den Knieen rum und bitten ihren Gott um Vergebung und alles ist wieder im Lot."

Das ist ganz großer Müll den du da mit deinem Stammtischhalbwissen von dir gibst. Natürlich hat auch die Kirche in der Vergangenheit viel Mist gebaut, allerding hat sie sich bei vielen entschuldigt und strebt den interreligiösen Dialog an. Ich erinnere an dieser Stelle gerne an das Treffen der verschiedenen Religionsoberhäupter zur Amtszeit von Johannes - Paul II.
Außerdem ist es ungerecht einen Menschen oder eine Organisation NUR nach ihren Verfehlungen zu bewerten, denn die Kirche tut verdammt viel um armen, kranken und schwachen Menschen auf der ganzen Welt zu helfen.
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26.03.2008 13:36 Uhr von NemoC
 
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@ Heraklion: "Wer so spricht, empfindet meiner Meinung nach keine Reue oder Mitleid mit Opfern. Man halte sich die abscheulichen Foltermethoden der Inquisition vor Augen."

Da stimme ich dir auch komplett zu und muss zugeben, dass ich den derezeitig amtierenden Papst auch nicht wirklich leiden kann. Aber auch hier muss man sagen, dass der Papst zwar das Kirchenoberhaupt darstellt, aber nicht dazu taugt um die Kirche nur nach ihm zu beurteilen. Denn es gibt bestimmt auch in der Kirche viele schlechte Menschen (z.B. pädophile Priester), aber im Gegenzug gibt es doch auch viele Vorbilder (Mutter Theresa), die für die Kirche tätig sind.
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26.03.2008 14:59 Uhr von christi244
 
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Schabrak: Der gesündere seelische Beistand wäre wohl eine gute Therapie, die nicht zu irgendwelchen Fantomas führt, sondern zum Beistand Suchenden selbst, dass er sein Leben in den Griff bekommt.
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26.03.2008 15:03 Uhr von christi244
 
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Heraklion und NemoC: Da Ihr gerade Mutter Theresa verhackstückt. Auch ein Teil ihrer Spendengelder oder der durch Mutter Theresa gesammelten Gelder gingen anteilig zurück nach Rom in die Kassen.

Bitte, NemoC, dann erläutere doch einmal im Einzelnen die Wohltaten der Kirche und beschänke Dich bitte auf jene, die 100 % aus kirchlichen Pfründen bezahlt werden und nicht aus Spendengeldern, das heißt, aus den Taschen anderer bzw. über Steuergelder.

Da Du so überzeugt zu sein scheinst, müsstest Du nähere Kenntnisse haben, die uns entgehen.
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26.03.2008 15:05 Uhr von christi244
 
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Oh ja, ich vergaß noch: Diese lächerliche Summe von EUR 42.000 pro Zwangsarbeiter ... ich sag Dir mal was, der deutsche Steuerzahler hat weitaus mehr rüberschieben müssen und muss es noch über versteckte Kosten.
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26.03.2008 17:18 Uhr von Noseman
 
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Mutter Teresa: schreibt sich ohne "h".

Und die war keineswegs ein Vorbild..


http://www.mutter-teresa.info/
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26.03.2008 17:23 Uhr von christi244
 
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Noseman: Ich kopier mal den Absatz zum Thema hier ein, von wegen Gelder für die Armen:

"Der Todesengel von Kalkutta
Am 19. Oktober 2003 fand in Rom die offizielle Seligsprechung von Mutter Teresa statt. Derzeit wird bereits mit Eile die Heiligsprechung vorbereitet. Schon zu Lebzeiten umgab die kleine Ordensgründerin ein Mythos, der die höchst unerfreuliche Wirklichkeit öffentlichkeitswirksam kaschierte. http://www.mutter-teresa.info dokumentiert die gerne verdrängten Schattenseiten der Ordensgründerin: So hielt die Freundin von Diktator „Baby Doc“ Duvalier die Demokratie für „Teufelswerk“, zweifellos in der Annahme, dass das „Gute stets von oben kommt“. Die millionenfach eingesammelten Spendengelder setzte sie nicht dazu ein, um die Not vor Ort (beispielsweise in Kalkutta) zu lindern, sondern hortete sie auf Konten des Vatikans. Ihr Leben lang verachtete sie das Diesseits so sehr, dass sie ihren Kranken in Kalkutta keine schmerzlindernden Tabletten geben ließ, da die Kranken in ihrem Leid und ihrem Schmerz dem Herrn Jesu Christi so viel näher seien. Statt irdischer Hilfe bekehrte sie Tausende von Menschen, die Zuflucht bei ihr suchten, zum Christentum (zweifellos in dem Glauben, sie dadurch vor dem Höllenfeuer zu retten). Lebensrettende oder -verlängernde Maßnahmen waren in ihrem Sterbehospiz jedoch unerwünscht, da Teresa nach erfolgter Bekehrung das Bett frei haben wollte, um weitere Seelen retten zu können. Kein Wunder, dass viele Slumbewohner große Angst hatten, dem „Todesengel von Kalkutta“ jemals zu begegnen… ."

Bis dato ist nämlich noch nichts gekommen von unseren Kirchenverteidigern, das uns erklären würde, wo "Mutter Kirche" irgendwo auch nur entferntest uneigennützig "Gutes" auf eigene Kosten getan hätte.
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26.03.2008 17:50 Uhr von christi244
 
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Heraklion: Ich habe das vor kurzem auch gehört, wenigstens das, dass über Mutter Teresa Kohle in den Vatikan geschoben wurde und mir blieb die Spucke weg.

In den Medien kommt das eigenartigerweise nur seeeeeeeeeeeeeeeehr selten.

Wie also schon gesagt, bittet die Kirche um Spenden für irgendwas, lieber in der Kneipe um die Ecke auf den Kopp hauen oder irgendeinem Obdachlosen in die Hand drücken ... es kommt mehr dabei herum.

Und dass sowas nur sehr selten offenkundig wird, daran kannst Du die Macht dieses verdammten Vatikans zumindest im Ansatz schon erkennen.
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26.03.2008 19:10 Uhr von christi244
 
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Heraklion: lass ruhig raus, was Du darüber denkst. Falsch liegst Du in keinem Fall, wie ich lese.

Ich sag jetzt mal ganz was Provokantes: Die Scientologen werden vermacht, wo jeder weiß, was auf ihn zukommen könnte, lässt er sich mit ihnen einmal ein. Beim Thema Kirche dann werden 100 % der Augen verschlossen und nur selten dringt etwas nach außen, es sei denn irgendwelche Priester vergreifen sich mal wieder an Kindern. Und dies zeigt mir immer wieder, welche Macht dieser Verein auch bei uns besitzt.
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26.03.2008 21:16 Uhr von christi244
 
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Heraklion: Was die wirklich wollen ist offensichtlich und jedes, aber auch jedes Mittel ist denen recht, es zu erreichen.

>Da wird verlangt, kirchliche Werte in die Politik ...<

Dies geschieht doch und beide Seiten profitieren davon, die Kirche und die Politik. Machen können wir letztlich nichts dagegen, lediglich zu versuchen, uns nicht von denen beeinflussen zu lassen.

Weißt Du, in so einigen Themen findet ist manchmal die Rede von der sogenannten "jüdischer oder islamischer Weltherrschaft" ... die heilige christliche Kirche mischt da ganz munter mit und ich denke auch mal, dass sie zumindest aber einen 50%igen Anteil an der Stigmatisierung der Muslime im christlichen Europa mitträgt. Der Profit läge ja auf ihrer Seite, von wegen "christliche Werte" und so. Denn ganz merkwürdig ist es, dass besonders Parteien mit dem "C" im Namen eben bei diesen Stigmatisierung ganz offen und handfest mitmischen.
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26.03.2008 21:36 Uhr von Elvy
 
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Ich glaube, man muss sich vor jeglichem Fundamentalismus in Acht nehmen. Unabhängig davon, was sie vorgeben zu repräsentieren, eines ist ihnen allen gemein: Die Sucht nacht der Macht und Rücksichtslosigkeit.
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26.03.2008 21:47 Uhr von christi244
 
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Elvy: Das Schlimme hier in D ist, dass der Einfluss der christlichen Fundamentalisten offen zwar nicht existiert, da wir als sekulär gelten, aber offensichtlich ist er dennoch. Das beginnt bei den Kirchensteuern und endet in der Verkündung sogenannter christlicher Werte. Du kannst hier nicht einfach ne "Kirche" anzetteln, wie in den USA, denn hier geht es um Geld, um viel Geld. Kirchen werden hier staatlich subventioniert, hinzukommend zur Kirchensteuer derer, die noch drin sind. Selbst als Arbeitsloser und ohne in Kirche seiend, zahlst Du dennoch einen entsprechenden Beitrag.
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26.03.2008 21:51 Uhr von Elvy
 
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Christi: Das ist bei uns in den USA anders. Du kannst eine Kirche gründen, wenn Du möchtest, aber subventionier wird keine davon. Dort wird nur über Anhänger kassiert. Was aber nicht heißt, dass Kirchen keinen Einfluss haben. Auch dort ist deren Einfluss gewaltig.
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26.03.2008 22:56 Uhr von christi244
 
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Heraklion: So sieht es aus!

Ich gebe Dir recht, dass wir die Situation niemals erleben werden, dass diese Krücken sich nicht miteinander verbinden. Das einzige, was wir hoffen können, ist, dass kommende Generationen diesen Wahnsinn ignorieren werden und sich diese Geschichten von der Seite her auflösen, dies kulturübergreifend.

Dazu allerdings wird es nötig sein, dass zunächst einmal alle Menschen ein menschenwürdiges Dasein führen können, denn Armut ist immer das Tor der Religionsrattenfänger.
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27.03.2008 01:21 Uhr von Borgir
 
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die gesamte: geschichte der kirche ist von solchen abscheulichkeiten geprägt...ich habe nichts als verachtung für die kirche übrig
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27.03.2008 08:44 Uhr von christi244
 
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Borgir: Womit Du recht hast!
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27.03.2008 21:39 Uhr von jsbach
 
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Nicht nur die Kirche: hat sich an solchen Zwangsarbeitern "bedient". Da wurden noch viel schrecklichere Dinge von denen zwangshalber verlangt. Wenigsten haben sie symbolisch eine kleine Wiedergutmachung bezahlt....

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