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Urheberrecht/Urteil: Lyrik im Internet darf nicht kopiert werden

Ein auf einer Internetseite veröffentlichtes Gedicht unterliegt dem Urheberrecht. Dies entschied das Oberlandesgericht im Saarland und entsprach so der Klage einer Frau, deren auf einer Internetseite veröffentlichtes Gedicht kopiert worden war.

Eine Besucherin der Seite hatte das Werk kopiert und auf der eigenen Seite eingefügt. Die Klägerin klagte daraufhin wegen Verletzung des Urheberrechtes.

Die Frau, die das Werk kopiert hatte, darf dieses nicht auf ihrer Internetseite belassen.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Internet, Urteil, Urheberrecht
Quelle: www.chip.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2008 12:05 Uhr von thehed
 
+9 | -1
 
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Wieso immer gleich Anwälte, Richter usw: Hätte man da nicht einfach mal reden können? Die Sachlage war ja wohl von vornherein ziemlich klar.
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26.03.2008 12:07 Uhr von Beta-Tester
 
+7 | -3
 
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Schwachsinn: Wegen so einer Kleinigkeit zu klagen, halte ich für Schwachsinn. Kein Wunder, dass die Gerichte überlastet sind und wichtigere Fälle (z.B. Mord) lange warten müssen.
Ich würde wegen einem Gedicht (das wahrscheinlich sowieso niemand kennt) keinen Aufstand machen.
Wahrscheinlich war die Klägerin nur auf das große Geld (Schadensersatz) aus.
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26.03.2008 12:27 Uhr von coolio11
 
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aber sicher: ging es bei diesem Rechtsstreit ums Geld und um nichts anderes.

Soweit ich das als Nichtjurist beurteilen kann, geht es hier um den Begriff des so genannten "geistigen Eigentums". Und weil auch "geistige Eigentum" wie zum Beispiel ein Gedicht einen Wert hat, hat dessen Inhaber das Recht, darüber zu verfügen bzw. es einzuklagen.
Hinzu kommt, dass es hier - wie ich annehme - um eine Frage von prinzipieller Bedeutung ging. Gegebenenfalls kann man nicht von einer "Kleinigkeit" sprechen. Prinzipienfragen sind immer wichtig oder werden zumindest von Juristen als wichtig gehandelt.
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26.03.2008 12:37 Uhr von Wolfface
 
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Ich gehe mal: schwer davon aus, dass vorher versucht wurde sich auf normalem Wege zu einigen. Die Quelle gibt ja nichts dergleichen her.
Da es sich hier um einen Praezedenzfall handelt, der Homepagebetreibern Rechtssicherheit gibt, ist es eben nicht nur eine Kleinigkeit.
Ich frage mich sowieso gerade, wieso das vor einem OLG verhandelt wurde, da scheint noch einiges mehr hinter zu stecken.
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26.03.2008 13:31 Uhr von shortcomment
 
+0 | -0
 
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Die Klägerin hat nun aber recht. Was ich nicht verstehe ist warum da so ein Wind drum gemacht wird. UrhG existiert nunmal und ist auch wichtig. Da gibts täglich Verhandlungen. Ich kann sowas als Verlagskauffrau nur begrüßen.
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26.03.2008 13:53 Uhr von Ben Sisko
 
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Ich kann das Wort: "Urheberrecht" nicht mehr hören. Haben die Deutschen nix Besseres mehr zu tun als zu klagen?

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