26.03.08 11:46 Uhr
 589
 

Urheberrecht/Urteil: Lyrik im Internet darf nicht kopiert werden

Ein auf einer Internetseite veröffentlichtes Gedicht unterliegt dem Urheberrecht. Dies entschied das Oberlandesgericht im Saarland und entsprach so der Klage einer Frau, deren auf einer Internetseite veröffentlichtes Gedicht kopiert worden war.

Eine Besucherin der Seite hatte das Werk kopiert und auf der eigenen Seite eingefügt. Die Klägerin klagte daraufhin wegen Verletzung des Urheberrechtes.

Die Frau, die das Werk kopiert hatte, darf dieses nicht auf ihrer Internetseite belassen.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Internet, Urteil, Urheberrecht
Quelle: www.chip.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.03.2008 12:05 Uhr von thehed
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
Wieso immer gleich Anwälte, Richter usw: Hätte man da nicht einfach mal reden können? Die Sachlage war ja wohl von vornherein ziemlich klar.
Kommentar ansehen
26.03.2008 12:07 Uhr von Beta-Tester
 
+7 | -3
 
ANZEIGEN
Schwachsinn: Wegen so einer Kleinigkeit zu klagen, halte ich für Schwachsinn. Kein Wunder, dass die Gerichte überlastet sind und wichtigere Fälle (z.B. Mord) lange warten müssen.
Ich würde wegen einem Gedicht (das wahrscheinlich sowieso niemand kennt) keinen Aufstand machen.
Wahrscheinlich war die Klägerin nur auf das große Geld (Schadensersatz) aus.
Kommentar ansehen
26.03.2008 12:27 Uhr von coolio11
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
aber sicher: ging es bei diesem Rechtsstreit ums Geld und um nichts anderes.

Soweit ich das als Nichtjurist beurteilen kann, geht es hier um den Begriff des so genannten "geistigen Eigentums". Und weil auch "geistige Eigentum" wie zum Beispiel ein Gedicht einen Wert hat, hat dessen Inhaber das Recht, darüber zu verfügen bzw. es einzuklagen.
Hinzu kommt, dass es hier - wie ich annehme - um eine Frage von prinzipieller Bedeutung ging. Gegebenenfalls kann man nicht von einer "Kleinigkeit" sprechen. Prinzipienfragen sind immer wichtig oder werden zumindest von Juristen als wichtig gehandelt.
Kommentar ansehen
26.03.2008 12:37 Uhr von Wolfface
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich gehe mal: schwer davon aus, dass vorher versucht wurde sich auf normalem Wege zu einigen. Die Quelle gibt ja nichts dergleichen her.
Da es sich hier um einen Praezedenzfall handelt, der Homepagebetreibern Rechtssicherheit gibt, ist es eben nicht nur eine Kleinigkeit.
Ich frage mich sowieso gerade, wieso das vor einem OLG verhandelt wurde, da scheint noch einiges mehr hinter zu stecken.
Kommentar ansehen
26.03.2008 13:31 Uhr von shortcomment
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die Klägerin hat nun aber recht. Was ich nicht verstehe ist warum da so ein Wind drum gemacht wird. UrhG existiert nunmal und ist auch wichtig. Da gibts täglich Verhandlungen. Ich kann sowas als Verlagskauffrau nur begrüßen.
Kommentar ansehen
26.03.2008 13:53 Uhr von Ben Sisko
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Ich kann das Wort: "Urheberrecht" nicht mehr hören. Haben die Deutschen nix Besseres mehr zu tun als zu klagen?

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Atomkonflikt: USA und Europa mit weiteren Sanktionen gegen Nordkorea
Polen: Wildtier schürt "Hass auf Deutschland"
airberlin: Prämienmeilen können wieder eingelöst werden


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?