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Suezkanal: Amerikanischer Frachter feuert auf Boote - Ein Toter

Ein amerikanisches Schiff, das militärisches Gerät geladen hatte, schoss letzte Nacht auf Händler in Booten, dabei starb ein Ägypter und es wurden noch zwei andere Männer verletzt. Das ganze trug sich vor dem Suezkanal zu.

Der US-Frachter "Global Patriot" war für die US-Marine unterwegs, sie hatten gebrauchtes militärisches Gerät an Bord und kamen aus dem Roten Meer. Vor Suez warteten sie auf Erlaubnis um in den Kanal zu fahren.

Dann kamen auf einmal fliegenden Händler in mehren Booten auf sie zu, sie wollten Nahrung und Getränke verkaufen. Die amerikanische Besatzung warnte sie nicht näher zu kommen. Die Händler verstanden das Englisch wohl nicht und kamen näher, da wurde vom Frachter aus geschossen.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Amerika, Frachter
Quelle: www.20min.ch

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2008 12:40 Uhr von stephanB1978
 
+22 | -6
 
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so macht man sich beliebt in aller welt
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25.03.2008 12:53 Uhr von nONEtro
 
+28 | -10
 
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Wir sind Amerikaner, das von Gott ausgewählte Volk, wir dürfen das...
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25.03.2008 12:54 Uhr von Ribl
 
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25.03.2008 12:54 Uhr von usambara
 
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tja der Grund war wohl das Schicksal der USS Cole http://de.wikipedia.org/...
Aber welchem Terrorist würde ein unbewaffneter Handelsfrachter
ins Auge fallen?
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25.03.2008 12:57 Uhr von Schwertträger
 
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Hmmm, die Originalnews gibt ja zum genauen Hergang nicht so viel her. Gab´s Warnschüsse? Gab´s zusätzliche Warnungen in Landessprache?


Ansonsten ein voller Erfolg für die Terroristen dieser Welt.
Dank ihrer Aktion verhalten sich jetzt sämtliche Amis dieser Welt paranoid und vergiften ihre Beziehungen zum Rest der Welt.
Damit sind die 17 Marinesoldaten dann auch gleich noch umsonst gestorben.

Da lob ich mir die Londoner Stadtbevölkerung.
Die gehen da vernünftig mit um. Deren Motto "ihr könnt uns nicht alle bomben. Und solange ihr das nicht geschafft habt, machen wir normal weiter wie bisher" ist das einzig Sinnvolle.



Nur aus Angst um´s eigene Leben seine Grundrechte zu verkaufen, ist erbärmlich und schützt trotzdem nicht.
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25.03.2008 12:58 Uhr von terrordave
 
+4 | -2
 
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usambara: die amerikaner denken natürlich, dass man sie immer und überall angreifen will und alles was die anderen machen wird erstmal pauschal als versuch eines terroraktes angesehen - selbst wenn man ihnen nur getränke verkaufen will...
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25.03.2008 12:58 Uhr von stephanB1978
 
+9 | -2
 
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interessante vorstellung: was wuerde eigentlich passieren, wenn ein aegyptisches schiff in hoheitsgewaessern der usa eine schiffe mit us-fahne wegschiesst. oder es nur wagen wuerde einen schuss abzugeben?

eine begruendung haetten sie moeglicherweise auch, naemlich dass sie sich bedroht gefuehlt haben u.a durch einen vorfall im suezkanal ;-)
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25.03.2008 12:59 Uhr von TQ.
 
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@Schwertträger: du meinst sicher das da:
http://de.wikinews.org/...
oder?
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25.03.2008 13:04 Uhr von Carry-
 
+5 | -8
 
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hmm: ich kann´s verstehen! man nähert sich auch nicht ohne erlaubnis irgendeinem schiff.
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25.03.2008 13:13 Uhr von whiteshield
 
+5 | -6
 
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@Masuren: Genau richtig.

Ich find´ es recht nachvollziehbar...

Eine Gruppe nicht Identifizierte Schiffe nähern sich unerlaubt und ohne Antwort einen Militär-Frachter mit Gerät. Welches Gerät wohl auch immer offiziell / geheim geladen ist - so geht´s ja wohl einfach nicht.
Glaube nicht, dass nur Amerikaner so handeln...also ich würd´ nicht warten, bis die Leute auf meinem Schiff stehen und mir dann sagen, dass sie mir was verkaufen wollen - wo sie wohl anscheinend kein Englisch verstanden haben.
Keine Anwort von den Leuten - da muss man von dem schlimmsten ausgehen..
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25.03.2008 13:22 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@TQ: Nein, meinte ich nicht: Und ich sprach von relevanten Teilen der Bevölkerung und nicht von den offiziellen Seiten.
Jene ticken nämlich genauso aus, wie anderswo auch. Ausserdem haben sie eine viel zu große politische Nähe zu den USA.
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25.03.2008 13:31 Uhr von TQ.
 
+2 | -4
 
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@schwertträger: isch weiss was du meinst, aber ich bin mir nicht sicher ob dein statement wirklich für die gesamte londoner bevölkerung anwendbar ist.
zudem gabs dort auch nur kleinere anschläge.
ich denke mal wenn die terroristen den big ben dem erdboden gleich gemacht hätten, sähe auch dort die situation ganz anders aus.
was ich aber eigentlich verdeutlichen wollte: wenn man aufgrund einer als kritisch eingestuften situation nervös wird passieren fehler.
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25.03.2008 13:31 Uhr von Jorka
 
+5 | -6
 
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Mörder! Habe dafür null Verständnis, und dann wundert man sich warum Amerikaner dort so "beliebt" sind...
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25.03.2008 13:41 Uhr von Hirnfurz
 
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Warum auf Englisch? Kann ja nicht jeder Araber/Ägypter Englisch, oder? Und wenn die sich in deren Hoheitsgewässern bewegen, dann können die sich so ne Warnung doch auch (vorher) übersetzen lassen, oder nicht? Aber wir sollen alle brav Englisch können...
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25.03.2008 13:44 Uhr von ShorTine
 
+3 | -8
 
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Voll normal: Wer Geschäfte mit den Amerikanern machen möchte, muss ihre Sprache sprechen. Auf arabisch können die Leute sich meinetwegen unterhalten, wenn sie zuhause bei der Familie sind. Im Business ist Englisch Pflicht. Sonst kann es leicht zu solchen Missverständnissen kommen. "Selbst schuld" kann man da nur sagen.

Die Amerikaner haben gute Gründe, sehr vorsichtig zu reagieren. Nach dem furchtbaren und unmenschlichen Terroranschlag auf die USS Cole hat die Marine das Recht, auf sich nähernde Boote zu schießen, die nicht reagieren. Das Land ist im Krieg gegen die arabische Welt und kann dabei keine Rücksicht auf ungebildete arabische Zivilisten nehmen.

Ach ja: Wenn sich mir ein verdächtig aussehender Araber nähert, bereite ich mich auch auf den Einsatz meines Ärmeldolches vor. Also Obacht!
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25.03.2008 13:45 Uhr von nettesMädel
 
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selber schuld wieso können die Händler auch kein englisch!!! [/ironie]

Für mich unverständlich, aber typisch amerikanisch. Die sind sicherlich nichtmal auf die Idee gekommen, dass die Leute schlicht und ergreifend nicht verstanden haben, was die Amis denen zurufen und haben vielleicht sogar eher gedacht, dass das eine Aufforderung zum Näherkommen ist.

Gibts nicht nen Internationalen Gerichtshof? Man sollte die da anklagen...oh mann....*grummel*
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25.03.2008 13:45 Uhr von Guyver111
 
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Warnschüsse? ja nein? Das ist die große Frage.
Wenn das Schiff Warnschüsse abgegeben hat und die Boote sich weiter genähert haben hat die Besatzung zum schutz des Schiffes gehandelt, was für mich verständlich ist.
Wenn Sie gleich direkt auf die Boote geschossen haben soll die Besatzung entsprechend vor Gericht gestellt werden, was aber nicht passieren wird so wie ich die Ami´s kenne.
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25.03.2008 14:37 Uhr von El_Chris
 
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Es gab Warnschüsse Der Frachter hat mehrere Warnschüsse abgegeben, bestätigt von agyptischen Offiziellen:

"An Egyptian security official at the canal, speaking on customary condition of anonymity, said the ship fired several warning shots before shooting a man dead in the small motor boat and wounding three other men with him."

( http://www.military.com/... )
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25.03.2008 14:42 Uhr von schweinshax
 
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auch fliegenden händlern sollten ausdrücke wie "stop" bekannt sein...
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25.03.2008 14:53 Uhr von Howard2k
 
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tja selbst Schuld würde ich sagen. Nach dem Spektakel um die USS Cole wäre ich als Amerikaner auch vorsichtig was sich annähernde Schlauchboote o.Ä. betrifft.

Außerde weiß niemand was das Schiff wirklich geladen hatte. Irgendwelche Spielzeuge der US Army in den Händern von Terroristen oder Leuten, die das Zeug an Terroristen verscherbeln ist bestimmt nicht das was ich mir gerne weiter ausmalen möchte.

Wie mein Vorredner schon sagte: Grundlegende Begriffe der Schiffahrt sollten jedem der mit dem Boot herumfährt geläufig sein...
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25.03.2008 14:54 Uhr von Thimphu2003
 
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Feuer frei ich weiß ja nicht, was so manche hier für Gedankengänge haben...

1. es war kein Militärfrachter, sondern ein Frachter im Auftrag des Militärs. Möchte mal den sehen, der das einem Schiff ansieht!?

2. Zwei Meilen vor der Einfahrt zum Suez-Kanal vom Roten Meer her kommend. Wieso dürfen da keine ägyptischen Boote fahren, die in Küstennähe handel betreiben wollen.

3. wieso ist im Bereich der eigenen Hoheitsgewässer die Englische Sprache Pflichtsache? Demnächst kommt ein Frachter aus Schanghai und die ägyptischen Händler sollen chinesisch können oder was!? Sonst wird geschossen.

4. Die französische Marine hat 1985 die Rainbow Warrior von Greenpeace versenkt. Nun darf jedes Greenpeace-Mitglied nach Vorwarnung auf jeden Franzosen schießen, wenn die sich wieder einem Greenpeace-Schiff nähern sollten ?

5. Grundsätzlich ist für mich eine Gutheißung dieser Aktion völlig unverständlich. Die Arroganz, Menschen präventiv erstmal zu erschießen, weil sie ihren armseligen Job machen und der Schiffsbesatzung die Nerven flattern (sollen die doch einen anderen "Job" machen), weil die fahrenden Händler nicht involviert sind in den weltpolitischen Wirren, weil sie kein englisch sprechen, oder einfach nur weil sie Araber sind...
wo kommen wir in dieser Welt eigentlich hin, wenn wir auch noch der bloßen Selbstgerechtigkeit des Stärkeren Verständnis entgegenbringen. Ich habe keine Lust in der Bronx zu leben.
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25.03.2008 15:03 Uhr von schweinshax
 
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@Thimphu2003: ich denke nicht das jemand diese aktion gutheißen will aber auf der anderen seite wird (wiedermal) blindes amerikabashing betrieben.

stell dir mal vor du sitzt auf nem frachter voller amerikanischer waffen in zeiten des terrorismus... dann tuckert dir ein schiff entgegen, reagiert nicht auf aufforderungen und auf warnschüsse (!!). ich glaube kaum das die besatzung aus spaß an der sache auf irgendwelche boote schießen... denen wird der arsch gegangen sein.

war halt ein unfall, unglückliche umstände.. pech.. nenn es wie du willst

btw. selbst in ägypten steht auf stopschildern "stop"...
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25.03.2008 15:16 Uhr von Morphus81
 
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Was erwartet man denn bitte sonst für eine Reaktion? Das genauso intelligent wie Urlaub im Irak zu machen und sich dann zu wundern, das man entführt, beschossen oder noch schlimmeres wird wo doch offiziell Frieden herrscht.

Also ehrlich mal, soweit sollten die geistigen Fähigkeiten doch bei jedem reichen.

Anruf in Landessprache? Die fahren um die ganze Welt, kommen an hundert und mehr Ländern vorbei, und für jeden sollen die am Besten noch n Dolmetscher mitschleppen?! Und kommt mir nicht mit Übersetzungs-Software oder solchem Mist, was die leisten sieht man in jeder Anleitung. Nachdenken...

Dann der Kommentar "Aber welchem Terrorist würde ein unbewaffneter Handelsfrachter
ins Auge fallen?" Wie schwer war denn z.B. das WTC bewaffnet? Ist auch n scheiß Argument.

Löst euch mal von dem Gedanken, dass diese Terror-Freaks auch nur n Funken Ehre oder Anstand oder sonst was im Körper haben, die bestehen in der Regel zu 0 % aus Rückgrad, den Rest macht das A....loch aus!!!

Wohl gemerkt, sage hier bewußt nicht, das der Ami da besser ist...

Bis die Tage.
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25.03.2008 15:17 Uhr von bollerikson
 
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kann ich verstehen: im suezkanal gibts es häufiger überfälle von piraten dieses problem hat in den letzten jahren stark zugenommen da die menschen in den dortigen küstenregionen keine anderen verdienstmöglichkeiten haben
gibt nen interessantes buch darüber von nem typen der selbst auf seinem segelboot überfallen wurde
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25.03.2008 16:04 Uhr von KingFresh
 
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Mein Gott Soldaten sind auch Menschen.
Schaut, jemand kommt mit mehreren Booten auf euch zu, ihr gebt wahrnungen ab, dass sie nicht näher kommen sollen (Wie zur Hölle sollen die ihnen eigentlich etwas verkaufen, wenn sie nichtmal die Sprache kennen?), und die Boote halten nicht an.

Ihr seit Soldat,
in zeiten wo sowieso eine grundsätzliche negative USA Haltung herrscht und vielleicht einige dieser Soldaten Freunde bei Bombenanschlägern verloren haben wisst ihr euch einfach manchmal nicht anders zu helfen, wenn soetwas unerwartet passiert.

Man sollte einfach sollche Situationen von beiden Seiten betrachten. Ich sage nicht, dass die Amerikaner richtig gehandelt haben, aber grundsätzlich jetzt festzulegen, dass die Amerikaner einfach aus Lust geschossen haben, oder sowas,
das muss auch nicht sein.

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