25.03.08 12:05 Uhr
 203
 

China will ausgewählte Journalisten nach Tibet reisen lassen

Die chinesische Regierung will wieder ausländische Journalisten in die tibetische Hauptstadt Lhasa reisen lassen. Peking reagiert damit auf die Kritik an der verhängten Informationssperre und der Ausweisung ausländischer Korrespondenten.

Zu den von China ausgewählten Journalisten gehören unter anderem Vertreter der US-Nachrichtenagentur AP, der japanische Agentur Kyodo, des Nachrichtensenders El Dschasira, sowie von den Zeitungen "Financial Times" und dem "Wall Street Journal".

Einem chinesischen Regierungssprecher zufolge sollen die Medienvertreter die Möglichkeit erhalten, sich über die aktuellen Ereignisse zu informieren, sowie "Opfer krimineller Gewaltakte" interviewen zu dürfen.


WebReporter: Venomous Writer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Journalist, Tibet
Quelle: afp.google.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Britischer rechtsextremer Anführer outet sich: Jüdische Herkunft und homosexuell
Margaret-Thatcher-Briefing zum Thema Punk-Musik aufgetaucht
Moderatorin Xenia Sobtschak will russische Präsidentin werden

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
25.03.2008 13:40 Uhr von Fowl
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Zusatz zu dieser News: Die ausgewählten Journalisten dürfen dann ihre Texte in China schreiben und ihn dann vor 100 chinesischen Soldaten mit gezückter Waffe + deren Regierung vorlesen. Danach dürfen die Journalisten aus dem friedlichen China in ihre Länder zurück - sie dürfen ihre "frei geschriebenen Texte" abgeben und müssen sich dann leider dem Journalismus abwenden und ins freie China ziehen, um sie vor der korrupten westlichen Macht zu schützen.
Kommentar ansehen
25.03.2008 13:49 Uhr von Wolfface
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Die Opfer: krimineller Gewaltakte sind selbstverstaendlich chinesische Soldaten ;)

Immerhin ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Die Journalisten stammen ja auch von serioesen Zeitungen und Sendern und nicht gerade vom "Roten Stern Moskau" oder "Hammer und Sichel Havanna".
Trotzdem bezweifel ich, dass die Journalisten das wahre Ausmass des Geschehens zu sehen bekommen.
Es laeuft wahrscheinlich genauso ab wie beim Besuch des IOC in Peking: Man wird durch genau festgelegte Strassen gefuehrt, in denen gluecklich laechelnde "Tibetaner" sitzen. Alles ist sauber, nett und ordentlich.
Kommentar ansehen
25.03.2008 15:56 Uhr von terrordave
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
wie: überaus großzügig von den chinesen, wir sollten ihnen auf knien danken...
Kommentar ansehen
25.03.2008 20:13 Uhr von :raven:
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Ob es in Europa in naher Zukunft auch Demonstrationen geben wird, die aus heutiger Sicht brutal zerschlagen werden???
Kommentar ansehen
25.03.2008 20:55 Uhr von evil_weed
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
schritt in die richtige richtung? glaube ich kaum. da wird dann halt irgendwie sichergestellt, dass die journalisten nur mit leuten reden, die sich im sinne der regierung äussern.
Kommentar ansehen
31.03.2008 22:48 Uhr von md2003
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
was heißt denn bitte "ausgewählte Journalisten"?!?
Soll wohl heißen "bestochene Journalisten"....

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Langzeitstudie: In Deutschland gibt es immer weniger Insekten
Fußball: Lionel Messi holt während Spiel Tablette aus Stutzen und nimmt sie ein
Urteil: Pariser Gericht spricht Künstlerin frei, die sich nackt im Louvre zeigte


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?