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Venezuelas Staatschef Chávez gibt den USA eine Mitschuld an den Unruhen in Tibet

Venezuelas Staatschef Hugo Chávez hat den USA während einer Rede in Caracas am Montagabend vorgeworfen, sie würden die Gewalt in Tibet fördern, um so die olympischen Spiele in Peking zu sabotieren.

Hintergrund der Unruhen in Tibet, bei denen laut Angaben der tibetischen Exilregierung zufolge 140 Menschen zu Tode kamen, sind laut Chávez imperialistische Interessen, welche eine Spaltung Chinas zum Ziel hätten.

Chávez rief zu einer Unterstützung Chinas, zu dem Venezuela enge Beziehungen pflegt, sowie den olympischen Spielen auf.


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WebReporter: Venomous Writer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Staat, Venezuela, Unruhe, Tibet, Staatschef, Hugo Chávez, Mitschuld
Quelle: www.n24.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2008 10:42 Uhr von terrordave
 
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jawoll: die amis unterstützen die mönche mit waffen und geld und drogen! alles um die friedliebenden chinesen (das sind die mit dem dauerlächeln und dem leckeren essen, sympathische kerlchen) zu spalten!
chavez sollte mal zum psychiater, der leidet doch offensichtlich unter schwerem verfolgungswahn
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25.03.2008 10:44 Uhr von christi244
 
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Sehe ich auch so denn letztlich ein Zusammenbruch würde ihnen nur nutzen - meinen sie. Aber in erster Linie sehe ich hier auch Beteiligung durch die Global Wirtschafs-Players.
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25.03.2008 11:31 Uhr von JCR
 
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Dass die USA ein Interesse daran, hätten, China zu diskreditieren, daran habe ich gar keinen Zweifel. Aber hier sieht Chavez wohl Gespenster, denn Provokateure von außerhalb nach Tibet einzuschleusen, dürfte ziemlich unmöglich sein. Es war ein gezielt medienwirksamer Protest seitens der Tibeter, jedoch nicht zu dem Zweck, die Olypiade zu sabotieren.
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25.03.2008 11:43 Uhr von stephanB1978
 
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sich ist da kein zusammenhang ;-): netter satz "Chávez rief zu einer Unterstützung Chinas, zu dem Venezuela enge Beziehungen pflegt, sowie den olympischen Spielen auf." wobei diese enge zusammenarbeit sicher nicht im wirtschaftlichen bereich sein kann ;-) sondern nur in fragen von menschenrechten und demokratie
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25.03.2008 11:59 Uhr von cyrus2k1
 
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Sicher haben die ihre Finger mit drin. Oder wieso sprechen die Interviewpartner in Tibet stets perfektes Englisch, obwohl es sich um "normale Leute" von der Straße handelt?
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25.03.2008 13:27 Uhr von Wolfface
 
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Klar, die Amis moechten die Spaltung von Tibet um diese wirtschaftlich hochinteressante Region selbst ausbeuten zu koennen.

Chavez ist der neue Kasper der Weltpolitik, ein zweiter Comical Ali (falls sich noch jemand an den irakischen Propagandaminister erinnern sollte).
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25.03.2008 13:57 Uhr von HateDept
 
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Gehirnwäsche: in den westlichen Medien und durch westliche Politiker wird dermaßen viel exzellent ausgefeilte Gehirnwäsche betrieben, dass der "Ottonormalverbraucher" die Wahrheit, mag sie noch so einfach und plausibel sein, vor Bäumen nicht sieht!!!

Einfaches Beispiel: der Aufschwung in Deutschland!

Einem Chávez wird vorgeworfen, dass er nicht ganz dicht sondern eher machtgeil wäre (obwohl er gegenteilig handelt - aber Logik ist eben nicht jedermanns Sache).
Wenn man die Medien beim Lügen erwischt, wirft man denen vor, dass die eeh nur Lügen - wenn´s einem passt was die Lügen, bezeichnet man die, die andere Aspekte aufzeigen als Bekloppte ...

... einfach mal die Fresse halten oder halt Fragen stellen, wenn man nicht durchsieht!
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25.03.2008 15:29 Uhr von HateDept
 
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wieso HAUPTSACHE gegen die USA??? das ist doch ein "Totschlagargument", ... genauso wie "Verschwörungstheoretiker" oder einfach Ketzer.

Weder Politiker aus den USA noch aus Deutschland haben in den letzten Jahren im Positiven von sich Reden gemacht - ich würde mich freuen sowas zu hören.

Was mich annervt ist schlichtweg, dass doch viele Mitmenschen merken, wie manipulativ sich Politiker und Medien verhalten, sich aber trotzdem nicht wirklich für die Materie interessieren sondern den manipulierten Quatsch nachsabbeln - und Politiker wie z.B. Chávez als "primitiv" bezeichnen.

Hitler und Mousullini schrieben einmal sinngemäß: "... die kleinbürgerlichen werden eher Opfer einer großen Lüge als einer kleinen ... da sie sich selbst nur kleine Lügen zutrauen ..."

Offensichtlich verlieren die Bürger nach und nach ihr Gefühl dafür, die "Wahrheiten", die man ihnen zu Füßen legt, anzuzweifeln. Kaum einer mag sich vorstellen, dass so viele Medienquellen in gleicher Weise manipulieren - dabei muss man doch nur schauen, wem die GEHÖREN.
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25.03.2008 17:30 Uhr von christi244
 
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Hate: jepp, das ist so richtig ... aber so exzellent ist das auch nicht, im Grunde recht durchsichtig mit der Gehirnwäsche bei uns!!!
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25.03.2008 17:32 Uhr von rundes3eck
 
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Tja nun zeigt auch Chávez dass es ihm auch um Macht geht. Natürlich braucht er einige Bündnispartner um weltweit bestehen zu können, allerdings nimmt er dafür Menschenrechtsverletzungen in übelstem Maße in Kauf und berechtigt China also, dass sie das zu Unrecht besetzte Tibet nach Lust und Laune beherrschen dürfen.
Was die Chinesen mit Tibet gemacht haben ist kein Stück besser, als das was die Amis in anderen Ländern gemacht haben und daher ist Chávez für mich genauso so ein Idiot wie der Depp im Weißen Haus!
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25.03.2008 18:27 Uhr von Schwertträger
 
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Das die Amis es begrüssen, wenn China unter Druck gerät, steht ausser Frage.
Auch dass sie solche Zwischenfälle mitunter gerne selber inszenieren, um daraus Vorteile zu ziehen, ist bekannt.

Aber China zu teilen, nur in dem man ein ohnehin annektiertes Gebiet in seinem Unabhängigkeitsbestreben unterstützt, ist wohl eine ein bißchen sehr weit hergeholte These.
Da müssten sich ja schon sämtliche Intellektuellen plus ein gutes Teil der nicht Intellektuellen Chinas militant auf die Seite der Tibeter stellen, während die anderen auf der der chinesischen Regierung verharrt, um von einer Spaltung Chinas(!) sprechen zu können.
Eine Befreiung Tibets berührt Chinas Staatsgebiet ja nun nicht wirklich nicht nennenswert.


Insofern macht sich Chavez mit diesem Wortlaut tatsächlich lächerlich, egal, ob man nun westlich medienverblendet ist, oder nur neutral den Worten zuhört.



Und ein politischer Zusammenbruch Chinas hätte für alle möglichen Parteien viel Potential, nicht nur für die USA.
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25.03.2008 20:15 Uhr von maki
 
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Amis? Die auch, aber Hauptaufhetzer: ist das Merkel!
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25.03.2008 21:58 Uhr von XZeusX
 
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lol: <<<Wenn sich morgen der Nord-Koreanische King Kong hinstellt und erklärt, die USA seien Schuld am Aussterben der Dinosaurier, klatschen die fanatischen USA Gegner sicher vor Beifall in die Hände >>>

Ja, den Eindruck habe ich bei solchen Linksfaschisten auch. Bei Grundrechtseinschränkungen in Deutschland (Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchung, Kennzeichen-Scan ...) wird pausenlos vom bevorstehenden Aufbau der Nationalen Diktatur Merkels gefaselt aber wenn chinesische Truppen auf den Strassen Lhasas Demonstranten, die für die Freiheit ihrer von China unterjochten Nation demonstrieren, über den Haufen schiessen, dann ist dies entweder gerechtfertigt (sind ja schließlich Linke in China, die tun nie was schlechtes ... bekannte Vorbilder: Pol Pot, Stalin, Mao tse-Tung, Kim il Sung usw.) oder von den bösen, bösen westlichen Medien (welche seltsamerweise aber auch über Guantanamo, Abu Ghraib, Falludscha ... berichten) erfunden worden.


Mir kommt das kotzen ... solches Verhalten ist Doppeldenk in Perfektion.


Und wenn ich mir die tollen "Verbündeten" von Chavez so anschaue (Iran -> Scharia, Abfall vom Islam zieht die Todesstrafe nach sich, Nordkorea -> so fortschrittlich dass es Jahr für Jahr am Tropf der Welthungerhilfe hängt, China -> ein Land in dem es als Fortschritt gilt dass man darüber diskutiert (!!!) solche Sachen ins Strafrecht mit aufzunehmen wie die Unschuldsvermutung oder das Recht zu schweigen) dann habe ich als "Freund" deutlich lieber die USA an meiner Seite als solche Länder.
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26.03.2008 08:30 Uhr von HateDept
 
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@XZeusX: ich bin zwar nicht Deiner Meinung (in keinem Punkt), aber wenigstens stellst Du diese plausibel dar.

"... aber wenn chinesische Truppen auf den Strassen Lhasas Demonstranten, die für die Freiheit ihrer von China unterjochten Nation demonstrieren, über den Haufen schiessen, dann ist dies entweder gerechtfertigt oder von den bösen, bösen westlichen Medien erfunden worden."

also von meiner Seite her ist Gewalt gar nicht gerechtfertigt.
Aber hast Du dich je mit dem Thema "Tibet" beschäftigt? Hast Du davon gelesen, wie die Tibeter vor 1950 lebten und warum TIbet seit 1793 China zugerechnet wird? Mal was von den "Gelbmützen" gehört? ... oder willst Du hier einfach nur gegen Linke hetzen?

In einem Land wie China, einem sozialistisch orientiertem Land, kannst Du die Staatsmacht nicht als "Links" einordnen - eher als konservativ/liberal. Daneben gibt es Links und Rechts. Unter Wikipedia wird ganz gut erklärt, was politisch Links und Rechts überhaupt bedeutet. Ich denke, Du bringst hier was durcheinander.
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26.03.2008 12:51 Uhr von Schwertträger
 
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@HateDept: Ich glaube XZeusX meinte auch nicht, dass die Regierung in China links ist, sondern dass die hiesigen, von ihm verunglimpften, Linken die Regierung Chinas als die Ihrigen ansehen würden. Was natürlich Blödsinn ist.

Weiterhin ist mir nicht so ganz klar, wo XZeusX die US-Gegner (wieder so eine Verallgemeinerung) politisch einordnet, links oder rechts?

Auf jeden Fall scheint er eine besondere Lesart zu haben, denn bisher ist mir (nach langjährigem Mitlesen) noch nicht aufgefallen, dass es eine auffallende Zahl an Personen gibt, die gleichzeitig gegen die USA hetzen (fanatisch noch dazu), Chinas Menschenrechtsverletzungen tolerieren und über eine Merkel-Diktatur faseln. Diese Kombination ist eigentlich verflixt rar.

Wenn ich mich jetzt selber betrachte, der in seinen Ansichten wirklich konservativ/liberal ist (was ich den Chinesen entschieden absprechen wollen würde), so schimpfe ich auch über die Demontage unseres Grundgesetzes, aber gleichzeitig über die Menschenrechtsverletzungen Chinas und deren Versuche, sich Tibet endgültig einzuverleiben.
Das doppeldeutiende Denken, was XZeusX unterstellt, habe ich also nicht.


Was mir bei Dir aber nicht klar ist, ist warum Du nicht zumindest seinem letzten Absatz zustimmst? Da das Wort "Freund" in Anführungszeichen gesetzt ist, kann man mit der Aussage doch ganz gut leben. Einzig das "deutlich" würde ich für mich verneinen.
Aber sonst, .... wenn man nur die Wahl zwischen Schiss und Köttel hat, dann nehme auch ich lieber die Köttel.

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