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Jeder Kaffee verbraucht 140 Liter "virtuelles Wasser"

Nach den Modellen des britischen Wissenschaftlers John Anthony Allan benötigt man 140 Liter Wasser um eine Tasse Kaffee aufzubereiten. Nach seinen Modellen verbraucht ein US-Bürger täglich 6.000 Liter "virtuelles Wasser".

In den Forschungen des Wissenschaftlers geht es darum die Mengen der verfügbaren Ressource Wasser in Relation zur Produktion von Konsumgütern und Nahrungsmitteln zu setzen. Als virtuelles Wasser bezeichnet Allan jenes Wasser, das zur Erzeugung eines Produkts aufgewendet wird.

Für seine Forschungen wurde Allan der Stockholmer Wasserpreis verliehen. Die Jury erkannte in seinen Forschungen einen "großen Einfluss auf die globale Handelspolitik und die Forschung".


WebReporter: Flac
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wasser, Liter, Kaffee, virtuell
Quelle: www.welt.de

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42 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2008 16:07 Uhr von Flac
 
+0 | -0
 
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Mehr als eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser. Nach Angaben der Vereinten Nationen sterben jedes Jahr rund vier Millionen Menschen an Krankheiten, die durch verschmutztes Trinkwasser verursacht werden.

„Mit keiner einzigen Maßnahme, ließen sich in den Entwicklungsländern Krankheiten besser bekämpfen und Leben retten, als mit sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen.“
Kofi Annan
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24.03.2008 16:40 Uhr von fiver0904
 
+45 | -7
 
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Und genau darum muss der Kaffee zum Schutz der Umwelt nochmals extra versteuert werden. Tchibo, Onko und wie sie alle heißen müssen zukünftig mit Wasserschutzplaketten ausgezeichnet werden bevor sie in die Regale deutscher Supermärkte gelangen.

Grün (+2,95€) für < 14.000 Litler / Geld (+3,95€) für genau 14.000 Liter) / Rot (+14,95) für > 14.000 Liter Wasser!


Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Bundesregierung
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24.03.2008 16:40 Uhr von fiver0904
 
+16 | -4
 
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Verbesserung: Natürlich 140 Litler, nicht 14.000 *zu müde is*
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24.03.2008 16:43 Uhr von Rafche
 
+17 | -2
 
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nix neues: Um ein Baumwoll T-Shirt herzustellen braucht man 10.000 Liter Wasser.
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24.03.2008 16:45 Uhr von LoneZealot
 
+12 | -4
 
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Überschrift ändern, Fehler: "vituelles Wasser", ein R vergessen ;-)
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24.03.2008 16:45 Uhr von christi244
 
+15 | -32
 
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24.03.2008 16:47 Uhr von christi244
 
+8 | -7
 
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Und was jetzt: sollen die Menschen ohne direkten Zugang zum Wasser mit virtuellem Wasser anfangen?

Echt, das ist mir zu hoch.
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24.03.2008 16:52 Uhr von Flac
 
+3 | -1
 
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@christi244: Ich mache es mir mal einfach und verweise auf andere Quellen:
http://de.wikipedia.org/...
http://www.sueddeutsche.de/...

Den letzten Link habe ich auch gerade bei der Suche nach einer Antwort auf deine Frage gefunden. Wäre sicher eine bessere Quelle für die News gewesen.
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24.03.2008 16:56 Uhr von Flac
 
+1 | -1
 
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@ christi244: Allerdings wäre der Link zur Süddeutschen nicht aktuell. Meine News bezieht sich ja auch auf den Preis den Allan, für seine sicher nicht neue Forschung, erhalten hat.
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24.03.2008 16:57 Uhr von christi244
 
+9 | -8
 
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Danke Flac: Hab es gelesen. Weißt Du, diese Statistiken kotzen mich an, denn sie sagen im Grunde überhaupt nichts aus.

Den Menschen in den regen- und wasserarmen Zonen ist mit virtuellem Wasser absolut nicht gedient. Wichtig wäre für die der Erhalt von echtem Wasser über Pipelines aus wasserreichen Gebieten oder sonst wie. Aber mitnichten dieser virtuelle Quatsch.
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24.03.2008 17:00 Uhr von BitteBrigitte
 
+11 | -1
 
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Ach je, da gewöhn ich mir das Rauchen ab, nur um sofort ein schlechtes Gewissen wegen meines Kaffeekonsums eingeredet zu bekommen. :(
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24.03.2008 17:01 Uhr von Weltenwandler
 
+5 | -2
 
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und jetzt: wird ernsthaft damit gerechnet das der Wasserverbrauch wirklich gesenkt wird? Doch nicht ernsthaft, oder?
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24.03.2008 17:02 Uhr von Flac
 
+5 | -3
 
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@ christi244: Genau auf deine Bedenken, die falsch sind, zielt Allan ab.

Seine Untersuchungen zielen auf einen künftig sparsameren Wasserverbrauch. Insbesondere soll transparent gemacht werden, dass wasserintensive und exportorientierte Agrarnutzung in Trockenregionen der Erde ökologisch unsinnig und wirtschaftlich vergleichsweise unrentabel ist. Wasserarme Länder können durch gezielten Import von Gütern, deren Herstellung viel Wasser benötigt, ihre eigenen Wasserressourcen schonen.
(Quelle: Wikipedia)

Vergiss einfach das "Virtuell". Es geht hier schon um echtes Wasser.
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24.03.2008 17:07 Uhr von IYDKMIGTHTKY
 
+3 | -6
 
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pfff: ja und? soll ich am besten gleich aufhören zu atmen usw.

wären die wissenschatler sich diesen misst vorrechneten, starben bestimmt irgendwo tiere und menschen, tja hätten sie da mal blos gelassen.

man man man

woauf diese selbsternannten profs. auch kommen. solchen leuten müsste das geld gestrichen werden, wir brauchen es an anderen stellen dringender
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24.03.2008 17:07 Uhr von oehne
 
+2 | -2
 
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looool: Zitat: ein bisschen gibt man der Kanalisation ja zurück. So richtig echt und nicht-virtuell :-) Zitat Ende

Sauber, da hab ich mal wieder gut geschmunzelt
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24.03.2008 17:09 Uhr von christi244
 
+2 | -2
 
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Danke Flac: das beruhigt mich dann doch etwas.

Mit dieser Erklärung kann ich was anfangen und nicht nur das, sondern ihr sogar noch zustimmen.

Die Frage aber ist doch, betrachten wir einmal Afrika ... und besonders die trockenen Regionen, wie zum Henker sollen dort die Menschen überleben, da sie größtenteils auf diese "Trocken"-Landwirtschaft angewiesen sind, um überhaupt zu überleben. Diese Länder sind meist ohnedies zerrissen über grottenmäßige Korruption, der Westen verhökert an sie High-Tech-Status-Geschichten, mit denen sie kaum etwas anfangen können und die Leute sind die Gearschten.
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24.03.2008 17:24 Uhr von Flac
 
+3 | -2
 
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@ christi244: "wie zum Henker sollen dort die Menschen überleben,..."

Aus meiner Sicht werden dort weiter Menschen, in für uns Deutsche unvorstellbaren Ausmass, sterben. Ich kann keine gerechte Welt erkennen. Während wir Umweltschutz nur dann akzeptieren wenn er nichts kostet, sterben in anderen Regionen der Welt die Menschen. Erst wenn Afrikaner massenhaft das Europäische Festland stürmen um zu überleben, werden wir uns mit der Frage einer gerechten Wirtschaftsordnung beschäftigen. Bis dahin sorgt auch die EU dafür, dass die Menschen in Afrika das wenige, dass sie zum überleben brauchen, zerstört wird.
http://www.we-feed-the-world.at/
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24.03.2008 17:38 Uhr von ShorTine
 
+4 | -1
 
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Unsinnige Rechnung? Die Menge an "virtuellem Wasser", das auf der Erde existiert, ist infinitesimal groß. Es gibt unendlich viel Wasser, weil es durch Regen immer wieder recycled wird.

Interessanter wäre, wieviel CO2 bei die Produktion und Vermarktung der Produkte produziert wird.Dabei dürften importierte Waren und Fleisch besonders ungünstige Zahlen haben.
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24.03.2008 17:40 Uhr von Der-Teufel
 
+3 | -1
 
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nicht schlecht: dann habe ich also llein bei meinem kaffee verbrauch 8 tassen am tag * 140liter =1120 Liter wasser nciht eingerechnet das wsser das ich eh verbrauche um den kaffee zu kochen! schlimm aber da dass wasser das wir brauchen um den kaffee wachsen zu lassen ja wieder in den kreislauf zurück geht mach ich mir da keine all zu großen sorgen
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24.03.2008 17:48 Uhr von Flac
 
+2 | -0
 
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Worum es geht: ist aus meiner Sicht mehr Gerechtigkeit in einer Globalisierten Welt. Es geht nicht um eine Tasse Kaffee.

Der Kabarettist Hagen Rether hat das gut beschrieben,
http://www.youtube.com/...
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24.03.2008 17:58 Uhr von BitteBrigitte
 
+2 | -1
 
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Gilt das auch für Öko-Mate-Tee-Trinker? Bitte, sagt ja. Die sollen auch mal ein schlechtes Gewissen bekommen ^^
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24.03.2008 18:04 Uhr von Aktos
 
+1 | -4
 
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also: ich brauch für meinen espresso morgens ungefähr 300ml.
fertig, aus.
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24.03.2008 18:26 Uhr von Flac
 
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@ BitteBrigitte: "Gilt das auch für Öko-Mate-Tee-Trinker?"

Ich befürchte nicht. Wer kann es sich leisten, nur Öku-Produkte zu konsumieren? Ich kann es nicht. "Fair-Trade" Produkte sind etwas gutes, aber ich kann mir die auf Dauer nicht leisten. Leider verdienen Konzerne wie Nestle ein Schweinegeld in dem sie arme Länder ausbeuten. Meine Möglichkeiten daran etwas zu ändern sind nur bescheiden. Ab und zu versuche ich es, aber meist nicht dauerhaft.

Aber um auf deine Frage zurück zu kommen, die Mehrzahl der GRÜNEN Wähler sind besser Verdienende. Die können auch ständig Mate-Tee aus garantiert ökologischen Anbau schlürfen. Halt potenzielle FDP-Wähler mit grünem Anstrich.
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24.03.2008 18:47 Uhr von Jimyp
 
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Und?? Das Wasser kommt auch wieder zurück in den Kreislauf. Zudem besteht die Welt zum größten Teil aus Wasser. Über dem Meer bilden sich Wolken und dieses Wasser kommt über dem Festland wieder runter. Es gibt genug Wasser. Dort, wo Wasserknappheit herrscht, gab es schon immer wenig Wasser. Das Problem ist eher die Überbevölkerung.
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24.03.2008 18:50 Uhr von B.T.I.
 
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Virtuelles Geld: Ich hoffe der Wissenschaftler wird auch nur mit virtuellem Geld bezahlt...Meins dafür zu geben wär mir ehrlich zu schade.

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