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Was China zwingt, in Tibet hart zu bleiben

Weltweite Proteste stoßen in China auf taube Ohren, wenn es um Tibet geht. Wie lauten die Gründe? Die Region Tibet ist für China aufgrund seiner Lage aus strategischen und militärstrategischen Gründen äußerst wichtig. Hinzu kommt, dass diese Region das Wasserreservoir des Landes darstellt.

Wirtschaftswissenschaftler Andrew Fischer erläutert, dass vor allem die nationale Sicherheit eine Rolle spiele. Der Blick auf eine Landkarte allein würde diese Bedeutung verdeutlichen, denn Tibet liegt im Dreiländereck China, Indien und Russland.

Viele Flüsse entspringen in der Region und sichern somit die Wasserversorgung, erklärte Ran Guangron, Professor am Zentrum für Tibetische Studien an der Universität von Sichuan.


WebReporter: christi244
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Tibet
Quelle: www.tagesspiegel.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2008 10:16 Uhr von Raptor667
 
+31 | -8
 
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deswegen muss man ein Land gewaltsam unterjochen??
Was wenn China auf die Idee kommt und sich Sibirien zurückholt? Es wurde ja einst von den Russen anektiert...und bei Chinas Energiebedarf würde mich es nicht wundern wenn es bald so kommen wird...dann is Holland echt in not...
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24.03.2008 10:49 Uhr von christi244
 
+8 | -5
 
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Raptor: Nein, das muss man nicht! Allerdings, es passiert ... und da steht China sicherlich nicht allein. Auch der Westen steht auf dieser Liste oder der Osten.

Du sprichst übrigens ein sehr wichtiges Thema an, nämlich Russland und China und Energiebedarf ... da dürfte in der Tat noch einiges kommen, aber das dauert noch recht lange.

Was ich eher vermute, ist erstmal eine Allianz zwischen beiden Ländern, denn immerhin beweist der Westen einen großen Appetit an Vereinahmungswillen für die Wirtschaft.
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24.03.2008 11:20 Uhr von Kingbee
 
+10 | -20
 
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24.03.2008 11:37 Uhr von Der-Teufel
 
+11 | -10
 
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Das ist kein grund: ein land einzunehmen und jahrzente langauszubeuten und auf die menschenrechte zu scheißen! denn immerhin könnte china mit tibeth ein abkommen bezüglich dem wasser schließen. natürlich wären damals die chancen besser gewesen als heute!

ich hffe dass es Tibeth bald schafft in doe unabhängigkeit zu gehen! und wenn nicht hey wir ham noch bush und der ist ja noch n paar monate an der macht...
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24.03.2008 11:58 Uhr von Thingol
 
+8 | -1
 
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Länderdreieck???? Habt ihr mal auf eine Karte geschaut, wo liegt denn Tibet im "Länderdreieck Indien-China-Russland"??!?!? Russland ist viel weiter nördlich, im Norden neben der Mongolai grenzt Russland an China, aber doch nicht bei Tibet!
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24.03.2008 12:04 Uhr von MaiaUkrainka
 
+8 | -0
 
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Tibet und China: Es ist doch wirklich und einfach so das China DER Wachstums Markt der Welt ist.
Alle Politiker in Ost und West werden sich den Teufel darum schreren was in dem kleinen Eck passiert.
Hauptsache für diese Aersche ist doch das Ihre Wirtschaft stimmt .

Und auf dem nächsten Flug nach Peking sitzen wieder alle Wirtschafts Boss mit Angela im Flieger.
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24.03.2008 12:10 Uhr von christi244
 
+0 | -0
 
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Thingol: Sieh Dir einmal die Karte an:

http://www.online-reisefuehrer.com/...

Obgleich ich Dir zustimme, dass nicht alles blind übernommen werden sollte, was ich hier getan habe. Im Nachgang aber die Karte.
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24.03.2008 12:12 Uhr von Gergo
 
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Dreiländereck ??? wieso liegt Tibet im Dreiländereck ? Von Tibet nach Russland sind es ca. 700 km und selbst nach Kasachstan fast 500 km. Und auch zwischen Indien und Russland gibt es keine direkte Grenze.
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24.03.2008 12:16 Uhr von Pinky_Gizmo
 
+5 | -0
 
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@Kingbee: > bekommt Holland sein Wasser aus Sibirien?

Oder warum ist es dann in Not?>

Altes deutsches Sprichwort!!!
Man hätte auch sagen können dann ist aber Polen offen!
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24.03.2008 12:26 Uhr von Pinky_Gizmo
 
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Klar: Wenn die chinesische Regierung Tibet seine Autonomie zugesteht,wird es im Vielvölkerstaat andere geben die auch ihre Unabhängigkeit fordern.
http://www.hpwt.de/...

Das ehemalige Jugoslawien ist doch das beste Beispiel dafür wie so was enden wird.
Als Tito noch den jugoslawischen Vielvölkerstaat zusammen hielt.
Danach ist das Land zerfallen in Serbien,Kroatien etc.
Das gleiche befürchten die chinesischen Machthaber wahrscheinlich auch.
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24.03.2008 12:32 Uhr von christi244
 
+3 | -0
 
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Pinky: Genau das ist der Grund. Und genau das sind die Gründe, warum sich der Westen auf Tibet einschießt ... . Tibet gibt nur den Namen her, ansonsten ist es uninteressant.
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24.03.2008 12:59 Uhr von risted-hotdog
 
+3 | -6
 
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Was hat den jetzt Holland damit zu tun :) ?
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24.03.2008 13:11 Uhr von tutnix
 
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@Raptor667: es wurden schon immer kriege um wasser geführt, in gegenden, wo es knapp war. was meinst du, warum bspw. israel weiterhin die golanhöhen besetzt?
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24.03.2008 14:36 Uhr von Fresh_Dumbledore
 
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Neuer Trend: Wahrscheinlich hat China Angst, falls Tibet sich absetzt, dass dann ein Trend zur Absplittung entsteht. Montenegro und Kosovo haben sich verselbstständigt, warum sollten es die Tibeter dann nicht auch versuchen? Aber was macht China eigentlich mit Taiwan? Das hätten die doch bestimmt auch gerne wieder.
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24.03.2008 14:46 Uhr von Ulan
 
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Lötsinn: Nix Geographie, es geht um vermutete reichhaltige Bodenschätze in Tibet .
Die Gründe die der schlaue Herr Fischer anführt sind Nonsens.
Im Falle einer durch Wassermangel oder Militärisch bedingten Krise wäre es ein leichtes für China Tibet mit einer weit überlegenen 3-Seiten Front ruckzuck im Handstreich zu übernehmen .
China stemmt sich aus monetären Gründen derartig hinein.
Selbst der religöse Aspekt ist eher nebensächlich.
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24.03.2008 15:53 Uhr von flokiel1991
 
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@Kingsbe: Oder er meint, dass die chinesen alles anektieren bis nach Holland.
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24.03.2008 18:15 Uhr von ferry73
 
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chinas haltung ist rechtens: ich habe vollstes verständnis für die chinesische haltung.
wo käme die welt hin wenn jeder und alles sich abspalten will, obwohl, warum haben es die bayern noch nicht versucht.
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24.03.2008 18:26 Uhr von herrderdinge
 
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Es geht nicht nur: um Wasser, es geht wohl hauptsächlich um Gold im Tibet!!
siehe hier: http://www.tibet-initiative.de/...
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24.03.2008 18:38 Uhr von christi244
 
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Herr: Wo immer es den Chinesen gehen mag hat natürlich etwas mit Ressourcen in irgendeiner Form zu tun.

Aber da gibt es durchaus auch eine zweite Interessengemeinschaft und das ist der Westen. Worum geht es dem Westen?

Um die Durchsetzung von Menschenrechten sicher eher NICHT!
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24.03.2008 22:17 Uhr von ergenekkkkon
 
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@tutnix: und wieso kann es sich israel überhaupt leisten sich von seinen feinden umzingeln zu lassen? :)
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25.03.2008 01:50 Uhr von metzner
 
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Es geht um mehr in Tibet aber sicher nicht um die Menschenrechte... Wieso hat sich der Dalai Lama selbst nach der Wieder-Besetzung durchdie Chinesen noch Sklaven und Leibeigene geleistet, ehe die Kommunisten dies verboten haben???
(Natuerlich wollen auch die Demonstranten nicht unter dem Dalai Lama sich wieder versklaven lassen...)
Es geht in China um eine Art Domino-Theorie: Wenn man Tibet frei liesse (und viele Chinesen sind nicht einverstanden damit, dass jaehrlich Abermilliarden aus Peking nach Lhasa fliessen, damit die dort ueberhaupt leben koennen!) dann wuerde Taiwan sofort kommen, dann Teile Xinjiangs, dann am Goldenen Drieck wollten Minoritaeten (Aufstaende von Bauern, die wieder Drogen anbauen wollten wurden vor 8 Jahren in Yunnan niedergechlagen, weil Chin eine strikte Antidrogenpolitik betreibt) sich wahrscheinlich Indochina-staaten anschliessen, die Innere Mongolei, seit der Besetzung Chinas durch die Mongolen unter Dschingi Khan ein Teil Chinas, wollte dann vielleicht auch unabhaengig werden, usw...
China geht es darum, das Land ruhig zuwsammenzuhalten und prosperieren zu lassen...

Uebrigens die Milliarden, die von China kommen werden von Radikalen Tibetern abgelehnt, weil dadurch die Leute zu sehr verweltlicht und korrumpiert wuerden...
Die moechten den eigenen Leuten schon heute den Reisnapf und den Farbfernseher wieder wegnehmen!
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25.03.2008 08:26 Uhr von christi244
 
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Metzner: Auch der Dalai Lama ist nur eine emotionalisierende Schachfigur für den Westen in dem Spiel.

Deine Darstellung an sich trifft den Kern. Tibet wird lediglich aufgebauscht, weil man im Westen sehr hofft, diesen von Dir geschilderten Domino-Effekt zu erreichen, dass das Land zusammenbricht und sich die Heuschrecken, genannt Global Players drüber hermachen können.

Das Volk im Westen wird über die Menschenrechte emotionalisiert und gesteuert, weil es anders sich nicht einlassen würde, aber ich bin mir sicher im Hintergrund laufen bereits entsprechende Sandkastenspiele, käm der Westen mit dem Domino-Effekt durch.
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25.03.2008 10:15 Uhr von Sev
 
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@ferry73: Wo kämen wir hin, wenn sich jeder abgespaltet hat? Wir kämen in eine Zeit, in der die Demokratie wieder sauber funktioniert. Daß sich die Staatsoberhäupter von ihrem Volk so weit entfernen, liegt doch einzig und allein an der Größe des Volkes. Je kleiner das regierte Volk, umso dichter befinden sich doch persönlich betrachtet die Spitze und das untere soziale Ende beisammen. Jeder kennt jeden. Jeder verstünde, worum es gerade in der Politik geht, weil die Politik nur das kleine Dorf Xyz betreffen würde. Demokratie funktioniert nur so weit, wie man vom Kirchturm aus schauen kann.
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25.03.2008 12:29 Uhr von chester1601
 
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china: Die Chinesen glauben echt nur weil sie ein haufen Leute sind, síe können machen was sie wollen.
Da sollte die Nato echt was unternehmen.
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26.03.2008 06:25 Uhr von metzner
 
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@chester Auch wenn Du es vielleicht noch nicht weisst: Die NATO ist von ihren Statuten her ein Verteidigungsbuendnis. (Auch wenn sie inzwischen manchmal UNO-Aufgaben uebernommen haben...)

Wie soll "etwas gegen China unternehmen" mit Verteidigung unter einen Hut gebracht werden?

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