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In der deutschen Autoindustrie drohen bis zu 20.000 Entlassungen

Bis 2013 sollen in der deutschen Autoindustrie zwischen 15.000 und 20.000 Jobs gestrichen werden, geht aus einer Studie des Branchenexpertens Ferdinand Dudenhöfer hervor.

Laut Dudenhöfer gäbe es nach 2009 kein weiteres Wachstum bei den deutschen Autobauern. Es würden circa 370.000 Kraftwagen weniger gebaut.

Dudenhöfer ist der Meinung, dass in der Zukunft mehr Autos auf dem russischen und amerikanische Markt produziert würden, wobei der dortige Markt augenblicklich noch über Exporte bedient würde. Der schwache Dollar und die hohen Einfuhrzölle in Russland macht den Herstellern schwer zu schaffen.


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WebReporter: christi244
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Entlassung, Autoindustrie
Quelle: www.rp-online.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2008 10:26 Uhr von xjv8
 
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Gut, dass: man sich auf die Prognosen eines Herrn Dudenhöfer nicht verlassen kann. Wenn der Tag lang ist redet der schon einen ordentlichen Quatsch zusammen.
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24.03.2008 11:07 Uhr von christi244
 
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Ich wäre mir da nicht so sicher in diesem Fall. Offensichtlich ist der Absatzschwund in jedem Fall. Wovon sollen denn auf dem deutschen Markt Neuwagen bezahlt werden? Noch mag es laufen, aber die Tendenz dürfte nach unten gehen und eher dem Gebrauchtwagenmarkt nutzen.

Auch der USD ist tatsächlich ein wichtiges Kriterium. Allerdings, eines darf nicht vergessen werden, nämlich dass in den USA Umsatz ebenso läuft, wie bei uns, denn wirtschaftlich geht es den Amerikanern auch nicht besser. Siehe die Massenentlassungen allein bei General Motors.

Solange alles über den USD abgerechnet wird und der aufgefangen wird, was Du bildschön am Kurs erkennen kannst, wird sich nichts ändern und die Devise wird letztlich weniger heißen: Wir gehen zwar auch in die USA aber insgeheim konzentrieren wir uns auf den Ostmarkt, nämlich Russland und China. Ich denke mal, so wird ein Schuh draus.
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24.03.2008 11:18 Uhr von Forckbeard
 
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War eh mit zu rechnen: Das ist mal wieder die Blindheit der Politik, die immer noch den Glauben an Vollbeschäftigung hat. Es gibt genug ernst zunehmende Prognosen die sagen das in naher Zukunft nur noch 20% der Bevölkerung arbeiten. Nur unsere Politik weigert sich das anzuerkennen und entsprechende politische Maßnahmen zu starten. Die Politik müsste sich an sich Gedanken machen wie man mit dieser Problematik umgeht und freiwerdende Potentiale sinnvoll einsetzt. Ebenso bedeutet die Faktenlage das man die protestantische Erwerbsethik mehr als in Frage stellt. Warum soll nicht wie in der Antike Müssiggang und eine Hinwendung zu Kunst, Kultur und Wissenschaft, wie schon von Plato in seiner Idee einer Idealen Gesellschaft, das Gesellschaftliche Ziel sein ? Das was Plato auf Sklavenarbeit aufsetzt kann heute durch "moderne Sklaven" sprich Maschinen ersetzt werden.
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24.03.2008 11:30 Uhr von christi244
 
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Forck: Die Blindheit der Politik ... ? Glaubst Du ernsthaft, die wüssten es nicht schon heute?

Oder meinst Du damit eher die Fokussierung der Politik auf ihre Schwarzkonten, damit sie im Sinne dieser Entwicklung weitermachen?
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24.03.2008 11:38 Uhr von xjv8
 
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@Christi244: Was Du schreibst ist nicht von der Hand zu weisen, Wenn Amerika hustet, dann hat Europa Grippe!! Um was es mir bei meinem Kommentar auch ging war die Aussage von Herrn Dudenhöfer, der schon mal öfters dazu neigt in der Branche Quatsch zu verteilen, und mit seinen Prognosen Panik zu verbreiten. Ich halte wenig davon Situationen gut oder schlecht zu reden, so wie es kommt, kommt´s unabhängig davon, ob "Fachleute" wie Dudenhöfer ihren Senf dazu geben oder nicht. Das einigste was er erreicht, dass 15 - 20000 Autobauer, sich auf eine kommende Entlassung vorbereiten, Existenzängste haben und jeden Cent auf die Seite legen und damit die Binnennachfrage stoppen. Ich finde das wenig hilfreich!!
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24.03.2008 12:04 Uhr von christi244
 
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Deine Argumentation ist richtig. In jeder Form. Leider aber sind alle Arbeitnehmer, unabhängig ihrer Branche, ohnehin darauf eingeschossen, ihr Geld seit langem unter den Matratzen zu horten, falls überhaupt Restgeld verbleibt.

Hinsichtlich sogenannter selbst- oder hochstilisierter Expertenmeinungen mach ich mir eh mein eigenes Bild. Was aber die Entwicklung hin zum Outsourcen nach Osten angeht, da benötigen wir sicherlich keinen Experten, denn unsere Regierung hat diese Möglichkeiten längst gerichtet. Von daher sollten wir uns schon auf eben diese Möglichkeiten einstellen.
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24.03.2008 12:10 Uhr von Forckbeard
 
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@christi244: Ich halte diese Bilndheit oder Verschleierung von wahrheiten inzwischen für Absicht, da die wahrheit nunmal Macht und Besitzansprüche in Frage stellt. Es ist nur die andere Seite vom Kontroll und Datensammelwahn. Im Latein gibt es dazu diwe Wen nützt es ? und wenn ich mich Frage wem eine solche politik nützt nun ja ............................
Oder um mal wieder plato alds Gegenteril zu führen eine funktionierende Polis braucht Bürger die aufgeklärt sind und Willens sich an der oPolis zu beteiligen / zu engagieren. Aber ist das von der Politikerkaste wirklich gewünscht ? Ein Staat mit selbständig denkenden Bü+rgern der nicht über die BILD Zügel Scheuklappenkombination zu steuern ist ?
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24.03.2008 12:14 Uhr von christi244
 
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Forck: Ohne Einschränkung: Du siehst es richtig!

Selbständig denkende Bürger waren in diesem Lande nur selten willkommen.
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24.03.2008 12:17 Uhr von scuba1
 
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Entlassungen: Es scheint so als ob es unseren Politikern sehr wichtig ist in Deutschland Panik zu verbreiten , sich anzubieten mit der Industrie zu reden um diese Entlassungsmisere rückgängig zu machen damit sie jetzt 1 Jahr vor der Wahl wieder Stimmen einfangen können.Und der Hosenanzug aus der ehemaligen DDR redet davon das der Aufschwung bei den Bürgern angekommen ist.Ich hoffe nur alle CDU/SPD Wähler haben nun begriffen welche Hirnis sie gewählt haben.Von NOKIA in Bochum spricht keiner mehr und auch die Drohung zur Rückzahlung der EU-Gelder schreckten NOKIA nicht ab, das zahlen die aus der Portokasse.Aber wichtig war für unsere sogenannten Volksverräter mal wieder in vorderster Reihe das Maul aufgerissen zu haben , passiert ist nichts und wird es auch nicht.
Der Bürger wird von diesen Schmarotzern in Berlin für dumm verkauft und belogen und betrogen.
Angeblich steht der Staatshaushalt im minus aber mal eben 67,5 Millionen nach China überweisen zur Unterstützung des Umweltschutzes. Das ist doch blanker Hohn der hier dem Bürger in Gesicht geschleudert wird. Es wird keine Partei geben die es besser machen kann aber zumindest sollte dieses Pack in Berlin bei der nächsten Wahl abgestraft werden.Aber was stört es einen dicken fetten Sesselpfurzer was in der Bevölkerung passiert , Hauptsache sein Konto ist voll und er hat in den letzten 4 Jahren seiner Amtszeit seinen Rentenanspruch abgesessen.Jeder Arbeiter und Angestellte könnte diesen Job in Berlin auch erledigen weil er mitten im Leben steht und weiß was ein Liter Mich kostet während unsere Herren Politiker jenseits aller Realität leben und überhaupt nicht wissen wollen was in den Köpfen der Bürger vor sich geht.
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24.03.2008 15:23 Uhr von blub
 
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Wenn die Wrtschaft erlahmt, dann hat auch jeder einzelne Bürger weniger Geld in der Tasche.
Das hat zur Folge, dass das Volk weniger Geld für ihr Auto ausgeben will, man muss ja auch noch für andere Dinge sein Geld opfern. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen Gebrauchtwagen kaufen und mit alten Gurken herumfahren. Viele Jugendliche die früher dicke Brummer gefahren haben sehe ich heute mit Kleinwagen wie Fiesta, Corsa oder Peugeot 106 rumfahren.
Die ständigen Steuererhöhungen und Abzockereien des Mafia-Staates muss man halt so quittieren. Abbau der Arbeitsplätze ist halt die Folge von weniger Autokäufen.
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24.03.2008 18:19 Uhr von christi244
 
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Blub: Das wird auch so kommen, wenn Du Dir den BIP ansiehst. Wie sollen Neuwagen finanziert werden?

Dein letzter Absatz: Jepp ... und die Konsequenz daraus kann eigentlichen nur noch lauten, diese Regierung aus ihren Ämtern zu jagen, und zwar komplett.
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24.03.2008 18:20 Uhr von christi244
 
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Heuldoch: mir scheint, Du hast noch nie wirklich gearbeitet!!!!
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24.03.2008 18:40 Uhr von herrderdinge
 
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Das heißt ja nicht: daß automatisch Deutsche entlassen werden. Ich habe mal einen TV-Bericht über Mercedes gesehen und da habe ich in der Produktion nur wenige gesehen die aussahen wie Deutsche (ich meine natürlich richtige Deutsche).
Urigerweise ging es in dem Bericht darum, daß die Qualität bei Mercedes nachgelassen haben soll, na kein Wunder!
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24.03.2008 18:43 Uhr von christi244
 
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Herr1: Wovon träumst Du denn?

Outsourcing in den Osten bedeutet zwangsläufig Entlassungen bei uns.
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24.03.2008 19:44 Uhr von herrderdinge
 
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@christi: hast mich wohl nicht richtig verstanden. Ich meinte ja wenn es Entlassungen gibt, dann sind es evtl. auskändische Arbeitnehmer.
Bist aber entschuldigt, hattest ja genug Stress die letzten Tage.
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24.03.2008 19:50 Uhr von christi244
 
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Herr: Für mich spielt es keine große Rolle, ob hier in D nun Ausländer oder Deutsche entlassen werden. Alles, was hier arbeitet erfüllt seine Pflicht in Sachen Steuern.

Was zum Kotzen ist, ist allein die Tatsache des Outsourcings an sich. Und da muss in der steuerlichen Bewertung der Unternehmen ein Riegel vorgeschoben werden. Geht ein Unternehmen ins Ausland ... wir können es nicht verhindern ... aber, dass diese Unternehmen dann noch über sogenannte Briefkästen hier ihre hiesigen Gewinne mit den Verlusten im Ausland verrechnen ... das muss ein Ende haben.
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24.03.2008 20:17 Uhr von herrderdinge
 
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@Christi: hast ja Recht!
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24.03.2008 22:59 Uhr von jsbach
 
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So wie es schon auf dem: Handymarkt rückwärtsläuft, so war das mit den Autos abzusehen. Immer mehr Modelle, höhere Rabatte und trotzdem muss sich macher gegen die Decke stemmen um sich eine neue "Kiste" kaufen zu können.

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