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E.on-Chef Wulf Bernotat will weiterhin die Kernkraft in Deutschland

In einem Interview mit "WELT ONLINE" sprach der E.on-Chef davon, dass Deutschland in Zukunft nicht mehr genug eigenen Strom herstellen kann. Außerdem will E.on sein Höchstspannungsnetz vollständig verkaufen. Bernotat sagte auch, dass er die Kernkraft unterstützen würde.

Der Vorstandsvorsitzende von E.on meinte, dass man gegen die angekündigte Energieknappheit etwas tun werde. Man werde 60 Milliarden Euro investieren, auch in erneuerbare und klimafreundliche Energie. Aber es würde nicht ausreichen den Bedarf an Energie in Zukunft zu decken.

Deshalb spricht sich Bernotat für die Kernkraft und für moderne Kohle- und Gaskraftwerke aus. Kernkraftwerke würden auch kein CO2 produzieren, meinte Bernotat. Außerdem beklagt er, dass es in Deutschland einen Genehmigungsstau gibt, viele Projekte würden dadurch zeitlich verzögert.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Chef, Kernkraft
Quelle: www.welt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2008 19:10 Uhr von Flac
 
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FUD: Immer ordentlich weiter Lügen. Irgend wann glaubt jemand den Müll.
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23.03.2008 19:40 Uhr von Mobakko
 
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Gut so: Kernkraft ist die sauberste Stromerzeugung, diese ganze Panikmache der unsicheren Atomkraftwerke ist doch nur lächerlich.
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23.03.2008 20:08 Uhr von frederichards
 
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@Mobakko - Endlich ein Abnehmer :): Danke, du hast dich gerade freiwillig gemeldet einen Castor-Behälter in deinem Keller/Balkon zu lagern. Die Halbwertszeit der tödlichen radioaktiven Strahlung ´hält´ nur ca. 30000 Jahre, danach ist es schon FAST auszuhalten....

Atomkraftwerke sind die größten Dreckschleudern, die es gibt, denn es wird etwas eytrem giftiges für das bekannte Leben auf der Erde produziert.

Solange es keinen sicheren Weg gibt diese Scheisse in der Sonne zu entsorgen, die ja bekanntlich selbst ein Atomkraftwerk ist, nur einen Tick größer, müssen diese Dinger abgeschaltet werden.

Ich glaube, dass die Energiewortschaft Angst hat, durch private kleinkraftwerke mit 92% Nutzungsgrad abgelöst zu werden, denn die geplanten >1000 Megawatt-Kraftwerke haben nur einen Wirkungsgrad von bestenfalls 45% und verpesten die Umwelt mit Abwärme und CO2.

Die Zukunft liegt in dezentralen Kleinkraftwerken, das würde dem Handwerk gut tun, der Bevölkerung gut tun, weil das immer billiger ist, selbst Energie zu erzeugen als überteuerte Energie zu kaufen. Allen wäre gehölfen, auch der Wirtschaft, denn die leiden genauso unter der Abzocke der Energieriesen.

Und besser für die Umwelt wäre es allemal.
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23.03.2008 20:43 Uhr von CyG_Warrior
 
+2 | -0
 
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@frederichards: "Solange es keinen sicheren Weg gibt diese Scheisse in der Sonne zu entsorgen, die ja bekanntlich selbst ein Atomkraftwerk ist, nur einen Tick größer, müssen diese Dinger abgeschaltet werden."

Die Sache mit der Sonne ist eine recht gute Idee, ich fragte mich auch schon des öfteren, warum der "Müll" der AKW´s nicht einfach in die Sonne geschossen wird...scheinbar trauen die ihren Raketen noch nicht zu 100%.

Allerdings ist die Sonne mit mit einem AKW nicht zu vergleichen, da die dortigen Prozesse auf der Kern-Fusion und nicht wie in AKW´s auf der Kern-Spaltung basieren.
Sorry für´s Klugsch*****. ;-)
Jedenfalls würde die Sonne die Entsorgung von mehreren Kilotonnen Atommüll bestimmt klaglos hinnehmen...groß genug ist sie ja. ;-)

Aber unsere AKW´s abzuschalten geht mom. nun einmal nicht, wo soll der Strom denn herkommen?
Ok, es gibt Studien, die besagen, dass alleine die Sahara (bei Nutzung eines Drittels ihrer Fläche als Solar-Kraftwerk) ganz Europa mit Strom versorgen kann...aber NOCH steht da nix!
Und die von Dir angesprochenen Klein-Kraftwerke sind für die Industrie nicht leistungsstark genug.
Ok, für die privaten Haushalte interessant, aber auch die kleinen KW´s brauchen Rohstoffe (z.Z. bevorzugt Gas oder Öl = CO2...).
Mal sehen, wann sich die Brennstoffzelle als einsetzbar erweist.
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23.03.2008 21:01 Uhr von KingPR
 
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Der E.on Chef: kann seine Kernkraftwerke 500 Meter hinter der Deutschen Grenze aufmachen -> Gleiches Risiko für die Deutschen, aber höhere Preise und die anderen haben den Müll, also ganz im Interesse der Bundesregierung:
Mach das Volk arm, schütze die Umwelt, verlagere Industrie in die Nachbarstaaten und suche einen Sündenbock für die schlechte Wirtschaftslage, da man die Energiekonzerne dann ja wieder als Sündenböcke für die hohen Energiepreise und die vielen Arbeitslosen nehmen kann, dann bekommen SPD und Grüne wieder mal Wähler
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24.03.2008 09:03 Uhr von Flac
 
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@ CyG_Warrior: Du kannst sicher sein, wenn wir die techn. Möglichkeiten hätten würden wir nicht nur den eigenen Planeten zu Grunde richten, wir hätten auch keine Skrupel das mit der Sonne zu tun.

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