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Wuppertal: Erneuter Fall von Kindesmisshandlung mit Todesfolge

In Wuppertal-Barmen kam eine Fünfjährige wohl durch die Misshandlung seitens der 38-jährige Pflegemutter zu Tode.

Nachdem sich durch die Obduktion herausstellte, dass das Kind misshandelt wurde, wurde die Pflegemutter festgenommen.

Auf dem Weg ins Krankenhaus wurde versucht, das Kind zu reanimieren. Allerdings verstarb das kleine Mädchen in der Klinik.


WebReporter: christi244
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fall, Wuppertal
Quelle: www.express.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2008 23:34 Uhr von christi244
 
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Wann endlich werden die Jugendämter in die Pflicht genommen, ihre Ärsche vom Stuhl zu kriegen? Ich fasse es nicht. Pflegeeltern, also Menschen, die vom Amt dazu bestellt werden, Kinder aus schlechten Verhältnissen gegen Bezahlung aufzunehmen und sich um diese zu kümmern. Die zuständigen Jugendpfleger sollten genauso bestraft werden wie dieses Monster von Pflegemutter.
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23.03.2008 11:26 Uhr von poseidon17
 
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ich: geb Dir ja Recht, was den Inhalt der News angeht, schlichtweg zum Kotzen, wie man kleinen Kindern so etwas antun kann. Der Titel, mir zu reisserisch, könnte einen vermuten lassen, das sei in Deutschland ein Riesenproblem und das ist blanker Unsinn, die Quote sinkt. 2006 gab es bei ca. 80 Mio. Einwohnern 202 Fälle von Kindstötungen. Wobei wir uns einig sind, dass es 202 zu viel sind. http://www.faz.net/...~E5CCBDC26268340D284FEB5F04929D6B5~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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23.03.2008 11:44 Uhr von Flocke20
 
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auch wenn es mal mehr waren... 202 getötete Kinder sind ein Riesenproblem!
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23.03.2008 11:48 Uhr von christi244
 
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Poseidon: Es geht nicht um den "schriftstellerischen" Wert der News, auch nicht um die Headline. Es geht in diesem Fall darum, dass Kids keineswegs geschützt werden. Nicht einmal Pflegekinder, deren Lebensweg von den Jugendämtern bestimmt wird durch die Vergabe an Pflegeeltern. Diese Pflegeeltern kriegen Geld für die Aufnahme der Kids.

Niemand behauptet, dass sich alle Pflegeeltern an den Kids vergreifen oder alle Eltern. Der Casus Cnaxus ist, dass die Jugendämter ihre Ärsche nicht hochkriegen müssen, nicht in die Verantwortung genommen werden können.

Wie viele Fälle hatten wir in den letzten Monaten, wo die Jugendämter über die häuslichen Zustände informiert waren aber niemals eingegriffen haben? Darum geht es! Und personelle Konsequenzen wurden auch in keinem Fall gezogen.

Das einzige, was folgte, war die Behauptung, dass offensichtlich Ossis aus ihrer DDR-Zeit geneigter seien, Kids umzubringen oder zu mißhandeln. Soll das jetzt die Erklärung darstellen und als Entschuldigung dienen, dass Jugendämter ganz offensichtlich ihre Hausaufgaben und damit die Kinder vernachlässigen?
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23.03.2008 12:38 Uhr von poseidon17
 
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@ christi: Ich gebe Dir ja Recht, dass Jugendämter mitnichten alles tun, um unschuldige Kids vor solchen Idioten zu schützen. Aber bitte keine Unwahrheiten zum Thema Konsequenzen, Auszug eines Artikels im Fall Kevin:
"Als Konsequenz aus dem Fall Kevin trat die Bremer Sozialsenatorin Karin Röpke zurück. Der Leiter des Amtes für soziale Dienste, Dr. Jürgen Hartwig, wurde von seinem Amt suspendiert. Gegen mindestens zwei Mitarbeiter des Jugendamtes, darunter der für Kevin zuständige Sozialarbeiter, ermittelt die Staatsanwaltschaft. laut dem Bericht Ulrich Mäurers fehlte es in der Behörde nicht an Geld für Unterbringungs- oder pädagogische Maßnahmen." http://www.radiobremen.de/... Was glaubst Du, wie mir die Galle überläuft, wenn ich sowas mitbekomme, aber es ist schlicht falsch, dass es in Deutschland ein vernachlässigtes Problem sei, deshalb der Verweis auf die Statistik. Inhaltlich in den Einzelfällen sind wir uns absolut einig. :-)
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23.03.2008 12:46 Uhr von christi244
 
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Poseidon: Jepp ... das ist ein Fall und auch nur, weil die Medien Druck gemacht haben.

Was ist mit den anderen Jugendämtern, wo es genauso ablief. Bis auf Bremen ist mir kein Fall bekannt, dass es Konsequenzen gehabt hätte.

Sorry, der Fall Bremen war mir entfallen in diesem Zusammenhang.
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23.03.2008 12:59 Uhr von matze319
 
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@ poseidon17: schöne statistik. nur leider hat die überhaupt nix mit der realität zu tun. von daher ist das hier in deutschland ein problem. weil diese zahl weitaus höher sein wird.

ich habe selber ne tochter im alter von 20 monaten - ich kann mir nicht im gerigsten vorstellen diesen egel irgenwas anzu tun. und glaube mir eins. wenn irgendwer sowas MEINER tochter antut wird der das nicht überleben...
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23.03.2008 13:16 Uhr von poseidon17
 
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@ christi: http://www.pappa.com/... Es passiert schon was, nur wird zu selten z. B. hier darüber berichtet. Unsere Aufgabe? Du und ich? Bin dabei!! Die Jugendämter werde gerne pauschal verurteilt, ich krieg da auch das kalte Grausen, aber http://www.pappa.com/... zeigt mir, dass nicht alle Pfeifen sind. Stell Dir vor, Du seist ein engagierter Mitarbeiter eines Jugendamtes und hättest kürzlich einem Kind sogar das Leben gerettet, weil reagiert. Wie kämst Du Dir beim Lesen Deines ersten comments vor?
@ matze319: Erstmal Gratulation zu dem putzigen Nachwuchs, bin sofort dabei, jemandem auf s Maul zu klopfen und in den Knast zu bringen, wenn er der Kleinen was antun will, umbringen jedoch nicht. Versteh aber absolut Deine Haltung! Die Statistik stimmt und IST Realität, es ist allerdings ein emotionales Thema. Es wird in D wie in allen anderen Ländern weiter sowas geben, können wir (leider) nicht verhindern, aber D als besonders kindermörderisch hinstellen zu wollen, ist schlicht Blödsinn. Wollen wir über Belgien und die Verstrickung einiger Politiker im Fall Dutroux reden? Oder über Natascha Kampusch?
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23.03.2008 13:21 Uhr von poseidon17
 
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Natascha: ist natürlich nicht tot, es ging mir um kranke Typen!
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23.03.2008 13:29 Uhr von Legendary
 
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Oh mein Gott Wir müssen die arme Täterin Therapieren ..die braucht Hilfe die arme Frau..also sofort in einen kuscheligen Frauenknast und eine gründliche Therapie mit der armen Frau..die is ja wieder nur ein Opfer unserer Geselschaft...so das waren so die gängigsten Argumente unserer Kuschelfraktion..

Mir kommt die Kotze hoch wenn ich sowas lese..Sie hat ein Kind bis zum Tode gequält.TODESSTRAFE für diese Bitch..
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23.03.2008 17:12 Uhr von christi244
 
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Poseidon: Ich sagte auch nicht, dass es alles Pfeifen sind. Im Gegenteil. Aber diejenigen, die es sind, gehören entfernt.

Vor allem plädiere ich dafür, dass im Interesse der Kids die Jugendämter mit weitergehenden Kompetenzen ausgestattet werden, was dann auch Pflichten bedeutet, nämlich u. a. unangemeldete Besuche durchzuführen bzw. Kontrollen. Bis dato können sich nämlich Jugendämter darauf berufen, dass sie Besuche anmelden müssen.

Was ARGE-Kontrolleuren recht ist, sollte jawohl den Leuten vom Jugendamt billig sein. Und dann keine Kontrollen in festen Abständen, sondern in nicht kalkulierbaren Abständen und zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Wohlgemerkt, ich rede hier von Fällen, in denen die Zustände bekannt sind und von Pflegefamilien, die ja nun immerhin kassieren. Und, was auch eingeführt werden sollte, Problemfamilien müssen sich mit ihren Kids jeden Monat beim Kinderarzt melden und die Kids vorführen. Fehlt der Stempel ohne logische Begründung, sofortige Abnahme der Kinder.

Eine Freundin von mir macht den Job als Pflegemama in den USA. Die bekommen richtig Kohle und die Kids alle drei Monate nen Kleiderscheck in Höhe von ab USD 100,--. Was meinst Du, wo diese Schecks manchmal nicht landen drüben ... und hier dürfte es auch nicht anders aussehen.
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23.03.2008 23:47 Uhr von poseidon17
 
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@ christi: "Was ARGE-Kontrolleuren recht ist, sollte jawohl den Leuten vom Jugendamt billig sein" soll ich da jetzt lachen? Wenn ARGE-Kontrolleure morgens um sieben bei ARGE-"Kunden" an der Tür klingeln, ist oftmals keine Sau anwesend. Weil sie sich in irgend ner anderen Wohnung aufhalten, "auf Besuch". Wenn sie dann auf dem Handy anrufen, dürfen sie sich noch Beleidigungen anhören, hinlänglich aus den Medien bekannt. Sorry, aber schlechtes Beispiel, ne, miserables Beispiel. Mehr Kompetenzen, hmmm, schwierig. Ich bin ja auch für Beobachtung, aber so wie Du das schreibst, hört sich das bei Vorlage eines Verdachts so an, als hätte der Staat die Pflicht einzugreifen, sobald irendeiner zum Beispiel Dich beschuldigt, ein Kind zu misshandeln. Dein Ruf wäre im Arsch, egal, was rauskommt, ähnlich dem eines zu Unrecht beschuldigten Vergewaltigers. Ein paar ganz weit links Orientierte hier würden doch bei der Vorgehensweise sofort vom totalen Überwachungsstaat reden, und das wahrscheinlich zu Recht. Das Problem ist doch, wie wir es machen, wir machen es falsch. Aber über eines sind wir uns einig, Kinder müssen einen gesellschaftlichen Schutz erfahren. Und dabei werden wir immer das Problem haben, entweder falsch angeklagt oder zu spät etwas bemerkt zu haben.
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24.03.2008 00:22 Uhr von christi244
 
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Ja Poseidon: Der Staat hat die Pflicht bei Verdacht SOFORT einzugreifen, wenn Kids involviert sind. Hier geht es nicht um Ruf, sondern um die Sicherheit von Kids. In den USA kommen sie sofort, wenn eine entsprechende Meldung eingeht, Jugendbehörde und die Polizei.

Und, ich sprach von bereits auffällig gewordenen Problemfamilien, wo unangemeldete Besuche Pflicht und Verpflichtung werden.

Zum Thema ARGE-Kontrolleure kann ich nichts sagen. Ich weiß nur so viel, und zwar nicht aus den Medien, dass, sowie Du nicht anwesend warst, nach dem zweiten umsonsten Besuch die Kohle gekürzt wird.

Der Schutz der Kids sollte wohl um einiges wichtiger sein, da der Staat ja munter zur Zeugung aufruft und mit Prämien winkt. Von daher ist er schon insofern in der Pflicht, zumal das Gros dieser Kids ohnedies dort zur Welt kommt, wo Probleme an der Tagesordnung sind. Ich kann nicht hergehen und zur Zeugung animieren, um mich dann aus der Verantwortung zu ziehen.
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24.03.2008 10:01 Uhr von Rhea
 
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60 Fälle pro Schreibtisch: Nach der oben geschilderten Tragödie wird wie immer von "Volks"zeitungen, die z.B. das "ild" im Namen tragen oder reisserischen TV-Sendern , deren Reportagen immer "explosiv" sind , das zuständige Jugendamt unter Beschuss genommen. Ich arbeite in einer Clearing-Einrichtung, in der in diagnostischer Arbeit beschlossen wird, ob die dort lebenden Eltern mit ihren Kindern leben können. Fals das nicht der Fall ist, gehen diese Kinder in Pflegefamilien oder Heime. Die Familien ( meist Mutter und Kind(er)) werden durch die zuständigen Jugendämter an uns überwiesen - das heißt , wir müssen weiterhin eng mit ihnen zusammenarbeiten. Wir sind auch nicht immer zufrieden mit der Reaktionszeit der einzelnen Sachbearbeiter ... das liegt aber nicht daran, dass sie den ganzen Tag Kaffee trinken... auf den Schreibtischen dieser Mitarbeiter liegen in den größeren Kommunen meist 50 - 70 Fälle .... wohlgemerkt, PRO Mitarbeiter. Ein Hoch auf die Einsparmaßnahmen der Städte und Gemeinden. Bei den Familiengerichten sieht es ähnlich aus ...viel zuviele Fälle pro Familienrichter. Dazu kommt dann noch eine phlegmatische Regierung, die zu weitergreifenden Gesetzesänderungen ( verpflichtende Vorsorgeuntersuchungen etc. nicht in der Lage ist). Vielleicht sollte Frau von der Leyen mal einen Monat in einer Heimeinrichtung mit von ihren leiblichen Eltern schwer misshandelten Kindern arbeiten... dannwird sie sicher aktiver, statt immer nur milde lächelnd Reden zu schwingen.
Fazit: Mit einem Jugendamtsmitarbeiter ist es wie mit einem Handwerker ... der kann auch nur ein gutes Werkstück abgeben, wenn er das geeignete Werkzeug hat.
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24.03.2008 10:16 Uhr von christi244
 
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Rhea: Dass Personalmangel herrscht ist klar und dass die Abarbeitung dadurch sehr schwierig wird, ebenso.

Dennoch aber sollte es möglich sein, in den bekannten Problemzonen einzugreifen, denn deren Akten und Verläufe liegen ja auf dem Schreibtisch. Was ich mir vorstelle, diese Aktenberge nach Dringlichkeit einzuteilen, denn nicht jeder Fall ist gleich dringlich. Es ist eine Sache, wenn *lediglich* Geldmangel herrscht, aber es ist eine andere, wenn bei den Erziehenden bekanntermaßen Drogen, Alkohol und Gewalt im Spiel ist, was sicherlich auch aus den Akten hervorgeht.

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