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In China zu produzieren ist für viele Unternehmen ein Minusgeschäft

Eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers zeigt auf, dass eine Produktion in Deutschland teilweise billiger ist als die Herstellung in China. Dass dennoch in China eingekauft wird, läge unter anderem an der strategischen Bedeutung des chinesischen Marktes.

Außerdem sei die chinesische Regierung im Falle von Auftragsvergaben auf bereits vorhandene Aktivitäten eines Unternehmens im Lande fokussiert.

Die größten Verteuerungsfaktoren für industrielle Produktion in China sind Transport und Qualitätssicherung. 75 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass sich die Bedeutung der chinesischen Zulieferer erhöhen werde und nur fünf Prozent waren von einer anwachsenden Bedeutung des Standortes Deutschland überzeugt.


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WebReporter: christi244
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Unternehmen, Minus
Quelle: www.rp-online.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2008 21:44 Uhr von christi244
 
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Was sagt uns das? Mir sagt es in erster Linie, dass die Verluste aus den obigen Kostenfaktoren hier im Lande steuerlich nicht mehr berücksichtigt werden dürften. Und ebenso, wie die chinesische Regierung es macht, sollte man sich auch hier im Falle von Auftragsvergaben auf vorhandene Produktionsstätten fokussieren.
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23.03.2008 10:35 Uhr von hboeger
 
+18 | -2
 
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@Autor: wie wahr, wie wahr ! ! ! !
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23.03.2008 11:12 Uhr von christi244
 
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Und, wie glaubst Du, könnte man die Politik dazu zwingen? Indem wir fleißig weiter CDU und Sozen wählen?
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23.03.2008 11:19 Uhr von Praggy
 
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was vielleicht auch noch ne rolle spielt: ist, dass die chinesen durch die produktion einfacher an technologien kommen um produkte zu kopieren. liegt ja auf der hand, wenn du ein gerät als ganzes kopierst ist es schwerer als wenn du es zusammenbaust, weisst wie du es zusammenbaust, und dann kopierst...
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23.03.2008 11:30 Uhr von christi244
 
+7 | -2
 
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Praggy: Und dann in Sachen Plagiate meckern!!!

Nein, wir müssen unseren Politikern beibringen, dass die bisherigen Handhabungen so nicht mehr geduldet werden von uns.

Die Wählerschaft sollte begreifen, dass sie es noch in der Hand hat.

Firmen, die nach China wollen, sollen gehen. Arbeitsplätze werden hier ohnedies abgebaut, von daher spielt es keine Rolle ... aber ... wer hier verkaufen will, sollte aus genannten Gründen auch hier produzieren. Gleiches gilt übrigens für die Neu-EU-Länder.

Wer sich in Neu-EU einen Markt aufbauen will, soll dieses tun, allerdings ohne bundesdeutsche Steuererleichterungen, denn die zahlen wir.
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23.03.2008 13:22 Uhr von glade
 
+4 | -0
 
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naja: es ist genauso wie die firmen die erst nach polen gehen und dnn zurückkommen...
teilweise überzeugt eben die qualität nicht...
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23.03.2008 13:23 Uhr von wmpadu
 
+1 | -1
 
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Alles nicht so leicht: Es stimmt schon, man sollte schon einiges ändern. Aber man darf nie vergessen, dass Wirtschaftsverkehr in zwei Richtung läuft. Wenn wir unseren Markt nach außen hin weiter schließen (was durch EU etc. gar nicht ganz geht), machen die anderen das uns gegenüber genauso. Und spätestens da haben wir das Problem. Deutschland ist nunmal ein Veredelungsland und dementsprechend brauchen wir unseren Export.
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23.03.2008 13:56 Uhr von Schroppyo
 
+3 | -1
 
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Aha! Wer macht denn freiwillig ein Minusgeschäft? Und trotzdem liest man überall "MADE IN CHINA"...

Wieviele deutsche Firmen haben eigentlich noch nicht ausgelagert?
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23.03.2008 14:04 Uhr von KingPR
 
+1 | -1
 
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Wer es glaubt: Wanderarbeiter arbeiten in China für 60 € im Monat und haben einen Anspruch auf ca. 2 Wochen jährlichen Urlaub. Steuern sind dort auch geringer und Sozialabgaben? Was ist das?
Produkte aus China sind sicher VIEL billiger als welche von hier, nur die extrem hohen Schutzzölle können die Welle von China-Importen bremsen, weil sie die Produkte fast so teuer machen wie einheimische. Also ist die ganze Logik falsch: Man sollte keinen deutschen Zulieferer wählen, sondern mit seiner deutschen Firma nach China umziehen, dann muss man keine Schutzzölle mehr für die zugelieferten Produkte zahlen und produziert billiger. Die Ware wird etwas teurer (wegen der Schutzzölle), doch diese Preissteigerung kann man durch die gesparten (oben genannten Posten) wieder gut machen. Und in 20 Jahren ist die EU am Arsch und die Schutzzölle werden entweder aufgehoben, oder die Länder sind kommunistisch, dann sind sie eh ein scheiß Absatzmarkt ^^
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23.03.2008 14:56 Uhr von Ru5hh0ur
 
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@autor: dass mit den staatsaufträgen ist nicht so einfach!
ab einer bestimmten summe (ich glaube 8000€) müssen aufträge eu-weit ausgeschrieben werden...
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23.03.2008 16:07 Uhr von Montauk
 
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es ist nicht nur die schuld unserer volksverarscher.

überwiegend liegt es auch in der hand der verbraucher.

- im übrigen bezweifle ich, das tageslöhne um die zwei euro, nicht anreiz genug wären, in china zu produzieren, trotz mancher unannehmlichkeiten. -

@Schroppyo
"Und trotzdem liest man überall "MADE IN CHINA"..."

eben, dass liegt an dem verbraucher, mitunter.

ramschprodukte, die nicht wirklich jemand brauchen kann, werden hier massenhaft importiert.

wobei ausnahmen die regel bestätigen.
auf hochwertigen grafikkarten und anderen elektronikartikeln steht schon lange eher "made in china", als "made in eu".


was voll auf die karte der politiker/lobby geht, sind pläne, strafzölle völlig abzuschaffen.

leider sind wir nicht so schlau wie die schweizer, und schützen unseren standort/wirtschaft nicht mehr so, wie es nötig wäre, um wohlstand und arbeitsplätze erhalten zu können.

ohne übertrieben schwarzmalen zu wollen, kommt m. e. demnächst einiges auf uns zu, was dem mittelstand schwer zu schaffen machen dürfte, neben der bankenkrise.

gruß
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23.03.2008 16:22 Uhr von christi244
 
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Sicher müssen sie das ... aber letztlich würde die finale Beurteilung aus dem Auge des Betrachters heraus geschehen, wie es eben in China passiert.

Und Du glaubst wirklich daran, dass Vergaben von Aufträgen IMMER in dieser Objektivität geschehen? ;-)
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23.03.2008 16:48 Uhr von speculator
 
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zu spät: Unsere Politik vertritt doch nur die Interessen des Großkapitals, die Menschen hier und anderswo sind denen doch schaissegal. "Europa" zeigt doch deutlich wo´s lang geht und wer davon profitiert und die Mehrheit der Menschen ist so ahnungslos und/oder verblödet, dass sie gar nicht merken, wie sie immer mehr entrechtet und enteignet werden, während ganz oben die Kassen immer mehr klingeln...
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23.03.2008 16:52 Uhr von christi244
 
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Specu: Und genau das sollte der Wähler hier in D ENDLICH begreifen, beherzigen und bei den nächsten Wahlen quittieren durch Abwahl.

Du hast meine volle Zustimmung!
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23.03.2008 18:20 Uhr von trichter26
 
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Eine Runde…: …Mitleid für die Unternehmen, die Qualitätsdefizite in asiatischen Märkten hinzunehmen haben. *ooooaaah* …
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23.03.2008 18:26 Uhr von christi244
 
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Trichter: Die brauchen kein Mitleid!!! ;-) Die kriegen doch unsere Steuern. Das reicht denen vollkommen aus!
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23.03.2008 18:38 Uhr von christi244
 
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Top: Nein, die Linke wäre sicherlich nicht anders als "Alleinunterhalter" oder Koalitionspartner. Aber ... die Linke als Anheizer macht sich sicher recht gut.
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23.03.2008 18:45 Uhr von Montauk
 
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optimismus? "Und genau das sollte der Wähler hier in D ENDLICH begreifen, beherzigen und bei den nächsten Wahlen quittieren durch Abwahl."

wenn wahlen dazu da wären, etwas zu verändern, wären sie schon längst abgeschafft =>

seit 49 hatte entweder schwarz oder rot die mehrheit inne, mit fast identischen inhalten (zumindest die letzten jahre), wobei es bei diätenerhöhungen grundsätzlich bei allen parteiungen/färbungen eine breite einnigkeit gab und gibt.

ob spd, grüne, schwarze oder gelbe.....völlig egal....bis jetzt hat jede parteiung den karren tiefer in den dreck gezogen.

nur mit dem einen unterschied, dass das geld, das verschleudert wurde, nicht mehr so üppig vorhanden ist, wie zu genschers zeiten, der sich seine freunde immer erkauft hatte.

da nicht mehr viel zu verteilen ist, außer fürs ausland, fällt die unfähigkeit halt immer mehr auf...



gruß
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23.03.2008 19:04 Uhr von christi244
 
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Montauk: Stimmt. Aber eventuell nutzt ja der Wähler die Chance, die er noch hat.
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23.03.2008 19:28 Uhr von Terminator02
 
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Ich sag nur: Zu hohe Bleikonzentration in den Farben der Spielzeuge.
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23.03.2008 19:42 Uhr von skunkyinthebackyard
 
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Soweit zum Thema Umweltschutz.....
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23.03.2008 20:01 Uhr von bmaw09
 
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Das: ist doch ganz einfach vom Verbraucher zu regeln. Einfach keine Waren kaufen die in China hergestellt werden.
Aber Geiz ist Geil
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23.03.2008 20:06 Uhr von datenfehler
 
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...die Herrn Manager ist es wohl sicher kein Minusgeschäft (aus verschiedenen Gründen)... Wen interessiert schon das Minus des Unternehmens, wenn er selbst ein Millionen-PLUS auf dem Konto hat...
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23.03.2008 20:09 Uhr von christi244
 
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BMA: So einfach ist das mitnichten zu regeln, denn sieh einmal allein in Deinen Computer, was in dem Gerät alles aus China stammt ... oder Nobelmarken der Bekleidungsindustrie, die in China fertigen lassen. Du zahlst hier für den Sticker auf dem Teil, gefertigt aber wurde es irgendwo in China. Von daher, es wenig mit Geiz zu tun, denn die Kurse werden nicht notwendigerweise an den Kunden weitergegeben. Oder, ToysRus, deren Produkte sind nicht billig und dennoch in China gefertigt. Oder vor einiger Zeit der Colgate-Skandal.

Du kannst in den USA Artikel aus China boykottieren, weil, besonders beim Erwerb von Bekleidung dort in den Stickers vermerkt werden muss, wo das Teil hergestellt wurde ... aber hier?
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23.03.2008 22:45 Uhr von Mullax
 
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@christi244: "Stimmt. Aber eventuell nutzt ja der Wähler die Chance, die er noch hat."
Werd doch mal deutlicher, welche Chance hat man denn noch als Wähler in D?
Ganz rechts hatten wir vor 65 Jahren, ging an den Baum! Danach gabs im Osten 40 Jahre ganz links, ging auch an den Baum. Nun haben wir seit 20 Jahren die Mitte, mal leicht links aus der Mitte mal leicht rechts aus der Mitte. Aber im Prinzip doch die Mitte und das scheint nun auch an den Baum zu laufen! Wo siehst Du jetzt noch eine Alternative? Welche Chance hat denn der Wähler? Eigentlich ist alles, was man wählen kann, falsch! Aber gar nicht zu wählen ist auch falsch!
Hast Du eine Lösung?

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