23.03.08 09:30 Uhr
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SPD und die Union entwerfen Ausstiegsszenario für Afghanistan

Eine neue Debatte zum Thema Afghanistan wird von der Union und der SPD entfacht. Verteidigungsexperten sprechen von "Reduzierung" und "stufenweisem Rückzug" der deutschen Truppen aus Afghanistan.

Obgleich auf dem in Bukarest stattfindenden NATO-Gipfel wohl eine Truppenaufstockung gefordert werden wird, entwerfen Politiker der beiden Regierungsparteien ein anderes Szenario, nämlich den Rückzug aus dem Land. Dieser sei notwendig, um den Afghanen in absehbarer Zukunft die Verantwortung über ihr Land wiederzugeben.

In sechs Monaten wird der Bundestag über die Verlängerung des ISAF-Mandats entscheiden und es ist möglich, dass das Verteidigungsministerium dabei eine erneute Aufstockung der Truppen vorschlagen wird. Die Rückzugspläne sollen nach Expertenaussagen erst in fünf Jahren stehen.


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WebReporter: christi244
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Afghanistan, Union, Ausstieg
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2008 11:51 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
+3 | -2
 
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Beitrag: Ich finde es gelinde gesagt ziemlich paranoid wass die Regierung der BRD da macht. Einerseits fordert sie seit Jahren erfolglos einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat und andererseits versucht sie ihren Misserfolg durch immer mehr deutscher Soldaten in aller Herren Länder zu kompensieren.

Wenn euch die Amerikaner keinen Sitz im Sicherheitsrat geben und euch nicht mitspielen lassen, ja warum seid ihr dann so bockig wie kleine Kinder und versucht trotzdem mitzuspielen?

Wenn die NATO immer nur, wie in Afghanistan oder Libanon, deutsche Soldaten anfordert aber dabei keinerlei Verantwortung übertragen will, dann wäre es besser zu hause zu bleiben. Das spart nicht nur das Leben junger Menschen sondern spart auch extrem viel Geld das im eigenen Land viel dringender gebraucht wird.
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23.03.2008 12:14 Uhr von christi244
 
+2 | -1
 
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Schlomo: Ich denke, was hier abläuft ist lediglich Wahlpropaganda und sonst gar nichts. Glaubst Du ernsthaft daran, dass Ihro Peinlichkeit hergeht und Soldaten aus Afghanistan rausholt?

Lies mal den letzten Absatz und bedenke beim Rest, wie leicht es ist in diesem Lande über das Thema Soldaten nach irgendwo Stimmen zu fangen. Bei Themen, die uns wirklich betreffen funktioniert das leider nicht so.
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23.03.2008 12:37 Uhr von Flac
 
+1 | -1
 
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@ Schlomo Raffzahn: Ich bin auch gegen den Afghanistan Einsatz.

Aber so wie du es darstellst funktioniert das nicht. Es kann nur zwei Möglichkeiten geben. Entweder ich bin Mitglied der Nato dann muss ich mich im Rahmen des Nordatlantikvertrags angemessen einbringen, oder ich trete aus. Dabei sollte man nicht vergessen wie sehr Deutschland vom Schutz durch die Nato profitiert hat.
Klar läuft in der Nato nichts gegen die Amerikaner, aber ich würde den deutschen Einfluss in der Nato auch nicht völlig herunterreden. Allein ein Blick auf die militärische Kommandostruktur zeigt das Deutschland hier eine wesentliche Rolle spielt.
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23.03.2008 13:53 Uhr von KingPR
 
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Geld sparen: Es wird Zeit, dass unsere Politik mal sparsamer wird, damit sie die Steuern senken kann.
Also, Abzug deutscher Truppen aus dem Kongo, Afghanistan und dem Irak und danach Auflösung der Bundeswehr.
Dies erreicht man dadurch, dass man einfach keine neuen Truppen verpflichtet und wartet bis die alten ausscheiden.
Wehrpflicht kann man im gleichen Zug auch aussetzen.
Waffen verkaufen wir an die Chinesen und stellen damit erstmals auf politischer Ebene eine gute Beziehung zu denen her
(und bekommen Geld :))
Dann sind wir einen Etat los, können den Verteidigungsminister entlassen - weniger Politiker :D - und die Einkommenssteuer kann gesenkt werden.
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23.03.2008 14:20 Uhr von Spiderschwein
 
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Schlomo: die Regierung hat Angstzustände?
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23.03.2008 16:09 Uhr von hormi
 
+3 | -0
 
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@kingPR: aha
also abzug unserer truppen aus dem irak und dem kongo ja?
vielleicht solltest du dich mal ein bisschen informieren bevor du hier unqualifizierte kommentare abgibst...
unsere truppen waren nie im irak und sind schon lange nicht mehr im kongo
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23.03.2008 16:27 Uhr von christi244
 
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Spider: Nein, die leben nicht in Angstzuständen. Die machen sich nur die Wahlkampfstrategien des Oberblenders Schröder zu eigen. Hier werden jetzt ein paar Gerüchte in die Welt gesetzt. Wähler soll drauf anspringen und nach den Wahlen kommt dann voller Einsatz und außer Spesen nix gewesen.

Die wissen doch, dass sie gnadenlos abkacken würden, käme das okay zum verstärkten Einsatz.

Außerdem ist das mal wieder eine prima Ablenke von allen anderen Themen, die uns nun wirklich mehr beschäftigen sollten als der Hindukusch. Wer Soldat werden will, weiß, was das in diesen Zeiten bedeuten kann und sollte sich dieses Ansinnen vorher überlegen.
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24.03.2008 08:41 Uhr von :raven:
 
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Aus meiner Sicht sind irgendwelche Abzugspläne nichts weiter als Augenwischerei, nett für den baldigen Wahlkampf!
Jetzt Abzugspläne für in fünf Jahren... alles klar!
Politiker denken in Legislaturperioden, also selten über vier Jahre hinaus.
Wenn der Vertrag von Lissabon in Europa Gültigkeit erlangt, brauchen wir uns national sowieso keine Gedanken um irgendwelche Truppenentscheidungen zu machen. Dann heisst es nur Deutschland hat XXX Soldaten zu schicken, ohne Diskussion, egal wohin.

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