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Schweiz: Karfreitagsgebet von Priestern für Vergebung von Vergehen pädophiler Kollegen

In einem Aufruf seines Bistums Lausanne-Genf-Freiburg hat der Leiter der Diözese, Bischof Bernard Genoud, alle Priester eindringlich gebeten, dass sie alle bei den Karfreitagsmessen um Vergebung für die Taten pädophiler Pfarrer beten sollten.

Am vergangenen Donnerstag sagte der Sprecher des Bistums, Nicolas Betticher, zur Nachrichtenagentur "Kipa", dass bei den Gebeten ausdrücklich die Opfer und auch die Täter mit eingeschlossen werden sollten. Diese Bitte um Vergebung und Verzeihung würde im Namen der Kirche geschehen.

Bischof Genoud hatte bereits am 1. Februar in einem Aufruf an die Medien gesagt, dass man aufhören solle, eine Art "Hexenjagd" auf katholische Geistliche zu machen. Die Geistlichkeit würde in der Mehrheit beispielhaft arbeiten und gemäß des Evangeliums leben.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Schweiz, Priester, Kollege, Vergebung, Vergehen
Quelle: www.oecumene.radiovaticana.org

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2008 12:17 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Die Schweiz nimmt für mich als Christ sowieso eine besondere Stellung in der katholischen Kirche ein. Man kann z.B. die Kirche verlassen (austreten) aber trotzdem noch anerkannter Christ bleiben.
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22.03.2008 14:29 Uhr von Flac
 
+7 | -2
 
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Danke: Die Opfer wurden also ausdrücklich in die Gebete eingeschlossen. Klar, das muss man bei der katholischen Kirche auch extra erwähnen. An der "Hexenjagd" der Medien ist die Kirche selbst schuld. Der Umgang mit Straftätern in den eigenen Reihen ist einfach nur zum kotzen. Sicherlich ist es richtig das die meisten Pfarrer und Mitarbeiter der Katholischen Kirche einen guten Job machen, aber genauso ist es richtig das die Führung der Katholischen Kirche systematisch Verbrechen vertuscht und verharmlost und sich mehr hinter die Täter als hinter die Opfer stellt. Letztere versucht man nur mit "Schweigegeldern" mundtot zu machen.
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22.03.2008 15:07 Uhr von pigfukker
 
+3 | -2
 
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nix ist mit vergebung! vielleicht in ein paar dekaden, aber nicht jetzt...
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22.03.2008 16:08 Uhr von trench
 
+5 | -2
 
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super news: fängt schon an mit dem fehler in der überschrift, "pädophileR Kollegen" wäre richtig. der inhalt ist der grösste skandal. mag ja sein dass der typ recht hat, trotzdem sollte man solche menschen mit aller notwendigen härte bestrafen, und nicht um vergebung bitten. aber da kollidiert vermutlich mal wieder die weltanschauung von normalen menschen und der katholischen kirche, die beiden hatten noch nie viel gemein.
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22.03.2008 17:38 Uhr von megaakx
 
+4 | -1
 
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Kann man das: überhaupt vergeben? Sorry, aber es ist kein Einzelfall für den man mal eben schnell um Vergebung bitten könnte.
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22.03.2008 20:37 Uhr von Hirnfurz
 
+3 | -0
 
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Die sollten: lieber diese kinderschändenden Kollegen aus ihrem Kollegium ausschliessen. Stattdessen werden sie in andere Gemeinden versetzt, wo sie ihr Unwesen munter weitertreiben können... Sodom und Gomorra! Schlangen, Otternbrut! Sie sind wie ihr Vater, der Teufel, und nach den Begierden ihres Vaters handeln sie auch!

Statt grundlegend etwas zu ändern (aber das ist bei diesem heuchelnden, heiligtuenden Wasserkopf ja gar nicht mehr möglich) schweigen sie alles tot und schänden munter weiter. Kein Wunder, das immer mehr Menschen dem Glauben an Gott den Rücken kehren. Wie traurig.
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23.03.2008 02:17 Uhr von Borgir
 
+3 | -1
 
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vergebung: kann es für sowas nicht geben. diese schweine sollen ewig in der hölle schmorn.
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23.03.2008 09:17 Uhr von aawalex01
 
+3 | -2
 
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Glaube die nehmen alle zu viele Drogen.Den Schweinen kann man nicht vergeben.Einmal Kinderschänder immer Kinderschänder.Aber das ist wieder typisch Kirche.Begehen seit Jahrhunderten Verbrechen an der Menschheit und keine sau interessiert das.Und dann verlangen se noch,das man die Taten vergeben sollte.

Die sollen sich mal in den eigenen Reihen umschauen und die Schweine aus der Kirche schmeißen.
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23.03.2008 10:46 Uhr von cyrus2k1
 
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Das Problem ist das Zölibat: Solange es das gibt, wird es auch diese Probleme geben. Also weg damit!

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