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Paris: US-Präsidentschaftsbewerber McCain übt Kritik an China

John McCain, Präsidentschaftsbewerber für die republikanische Partei in den USA, hat Kritik geübt an der chinesischen Regierung. Grund ist das harte Vorgehen gegen die Demonstranten in Tibet.

McCain sagte weiter, dass er, wenn er jetzt Präsident der USA wäre, Tibet das erste Thema wäre, über das er reden würde. Dies sagte er nach einem Gespräch mit Nicolas Sarkozy, dem französischen Staatspräsidenten.

Der Präsidenschaftsbewerber sagte weiter, dass die Menschenrechte beachtet werden müssten. Die Menschen müssten in Tibet jedoch Misshandlungen über sich ergehen lassen. Tibet war auch Thema des Gesprächs zwischen McCain mit Sarkozy.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, China, Kritik, Präsident, Paris, John McCain
Quelle: www.blick.ch

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2008 00:59 Uhr von borgir
 
+0 | -0
 
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McCain sollte sich erst einmal der Menschenrechtsverletzungen seines eigenen Landes bewusst werden bevor er sich über andere Länder muckiert. Davon abgesehen ist es nicht von Vorteil zu erzählen, man kümmere sich zuerst um ausländische Probleme statt die eigenen anzupacken. Und die USA hat viele eigene Probleme.
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22.03.2008 12:22 Uhr von JCR
 
+11 | -4
 
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Jaja, McCain übte auch schon Kritik am deutschen Präsidenten Putin :-)

Ansonsten muss man sich die Frage stellen, woher ein Politiker, dessen Land in diversen Regionen dieser Erde Konzentrationslager errichtet, sich das Recht nimmt, andere Länder zu kritisieren.
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22.03.2008 12:22 Uhr von usambara
 
+8 | -4
 
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genau was die USA in 5 Jahren im Irak angerichtet haben, haben die Chinesen in 50 Jahren Besatzung nicht geschafft.
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22.03.2008 12:28 Uhr von Nehalem
 
+5 | -4
 
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@Autor: Super Kommentar, vollste Zustimmung.

Ich finde es immer wieder wahnsinnig, wie dreist US-Politiker sein können. Gab es nicht neulich ein Bericht, der Deutschland hinsichtlich der Menschenrechte anprangerte?

Grüße
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22.03.2008 12:29 Uhr von Thingol
 
+8 | -3
 
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@Kommentar des Autors: Hallo? Ich find es sehr gut, dass sich McCain in den Tibet-Konflikt einmischt. Klar soll er auch mal zuhause vor der Tür fegen, aber was würde denn hier für eine Stimmung herrschen, wenn die Amerikaner gar nicht reagieren würden!?
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22.03.2008 12:44 Uhr von Jerry Fletcher
 
+7 | -3
 
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ja klar: ganz meine meinung.. erstmal vor der eigenen haustür kehren.. und an die eigene nase fassen... aber da traut sich der "gute mann" ja nicht den mund auf zu machen ... traurig aber wahr
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22.03.2008 13:08 Uhr von flokiel1991
 
+3 | -3
 
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Aber: Es war klar, dass er nur reden will
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22.03.2008 13:25 Uhr von Silenius
 
+3 | -3
 
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Interessante Art der Wahlkampfführung: Er versucht, auf den Tibet-Zug aufzuspringen, und übersieht völlig, dass seine Aussage bedeutet, dass er sich, sobald er Präsident ist, erstmal um außenpolitische Probleme kümmern wird...
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22.03.2008 13:36 Uhr von Koyan
 
+5 | -3
 
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Tja, China geht wenigstens nur: mit Gewalt vor und schlachtet den Widerstand nicht wie du USA ab.
Ausserdem hat China wohl geschichtliches RECHT auf eine Einheit...

USAs Recht den Widerstand abzuschlachtet begründet sich nur auf $$$$$$$$$ und ISRAEL.
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22.03.2008 14:15 Uhr von Flac
 
+1 | -2
 
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Wer selbst im Glashaus sitzt: Sehe das wie die meisten hier. Der alte Mann sollte besser seinen Lebensabend genießen statt mit seinem konservativen Halbwissen über Außenpolitik die USA weiter zu isolieren.

Das China ein Menschenrechts verachtendes diktatorisches Regime hat, will ich nicht bestreiten.
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22.03.2008 14:59 Uhr von all-in
 
+2 | -2
 
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@Gollum666: Was für Ghettos in Israel? Ich sehe keine. Oder meinst du etwa die Mauer um den Gaza-Streifen, die gebaut wurde um die palästinensischen Selbstmordattentäter, die unschuldige Zivilisten in die Luft sprängten, daran zu hindern die israelische Grenze zu überschreiten?

Na wenn das mal keine Kommentar ist, der bloß zur Deskreditierung Israels dient.
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22.03.2008 15:10 Uhr von unit1
 
+2 | -2
 
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McCain: spricht über Menschenrechte?

Der Mann, der im Vietnam-Krieg viele Zivilisten und ihre Nachfahren mit Agent Orange verseuchte!

Der den Irak erst verlassen will, wenn der Krieg gewonnen ist.

Und für den der Angriff auf Iran eine Option ist.
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22.03.2008 15:29 Uhr von JCR
 
+3 | -3
 
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@ ephemuch: Oh doch, per Definition sind Guantanamo und ähnliche Einrichtungen nichts anderes.

"Ein Konzentrationslager ist eine Einrichtung, um politische Gegner oder missliebige Menschen aus ethnischen, religiösen oder sozialen Gruppen festzuhalten und zu isolieren. Dies geschieht meistens auf unbestimmte Zeit durch bürokratische, administrative Verwaltungsakte, ohne Gerichtsurteil, ohne die Möglichkeit einer Rechtsvertretung, Verteidigung oder gar des Widerspruches und der Haftprüfung."


IM Gegensatz dafür müssen Internierungslager zumindest grundlegende Menschenrechte erfüllen, das ist bei einer potenziell zeitlich unbegrenzten Haft, systematischer Folter ("Waterboarding"), Inhaftierung auf Verdacht etc. nicht der Fall.


Auch wenn´s einigen nicht gefällt: Diese Einrichtungen entsprechen genau dem, was man unter einem Konzentrationslager versteht.
Angesichts historischer Tatsachen sollte man daher von unserer Regierung eigentlich deutlichere Worte zu diesen Lagern erwarten, aber Fehlanzeige!
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22.03.2008 18:00 Uhr von Phantasystar
 
+3 | -2
 
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@usambara @koyan: @usambara
Vorsicht, das stimmt so nicht!
In Folge der Besatzung starben von den rund 6 Mio. Tibetern ca. 1,2 Mio.!!
Von über 6000 Klöstern standen nach der Kulturrevolution noch 13. Die tibetische Sprache und Kultur wird systematisch augerottet. Laut UN-Menschenrechtsbericht sind Tibet und Tschetschenien unangefochten die unfreisten "Länder" der Welt.

Bei aller Kritik an Bush und seinen dummen Kriegen, aber was China mit Tibet gemacht hat, ist in seiner Brutalität wesentlich härter und in negativen Sinne einzigartiger als die Gräueltaten im Irak.

@koyan:
Entschuldigung, aber das ist völliger Quatsch. China hat KEIN Recht auf tibetisches Territorium. Völkerrechtlich gesehen ist Tibet ein illegal besetztes Land, das wurde nach Untersuchungen belegt. Punkt. Alle Kriterien dafür waren erfüllt, historisch wie auch formal.
Dass andere Regierungen dies nicht anerkennen wollen, ändert nichts an dieser Tatsache.
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22.03.2008 23:21 Uhr von Theojin
 
+2 | -1
 
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Warum mischt er sich dort ein? Diese Nation( Amerika) ist doch mitsamt seiner Führung wesentlich schlimmer, als alle Chinesen und deren Regierung zusammen.

Klar, es ist nicht die feine Art, ganz und gar nicht. Aber amerikanische Politiker haben doch als Allerletzte das Recht darüber zu urteilen.
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23.03.2008 02:31 Uhr von Borgir
 
+1 | -1
 
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@allin: und israel tut im gazastreifen sowas nicht?? wenn das mal nicht verblendet-sein ist.....
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23.03.2008 19:03 Uhr von all-in
 
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@Borgir: Was tut den Israel? Gezielte Anschläge auf Führer der Hamas und des islamischen Dschihad? Dabei sterben leider Gottes Unschuldige, wobei das hauptanliegen der Israelis nicht das ermorden von Zivilisten ist.
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23.03.2008 23:20 Uhr von jsbach
 
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@Autor meine Zustimmung: zu deiner Meinung hast du. Recht so.
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24.03.2008 02:02 Uhr von Eckstein1879
 
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Auch wenn: Mc Cain schon Präsident wäre ,wurde das bestimmt nich die sofortige lösung des Konflikts bedeuten .
An den Chinesen haben sich schon viele versucht,wenn die was vorhaben wird das meist auch Durchgezogen.
Ausserdem ist Wahlkampf da muss er wohl grosse Töne spucken.
Alle Länder müssen Druck auf China ausüben.
FREE TIBET

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