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Frankreich: Chantal Sébire starb keines natürlichen Todes

SN berichtete bereits mehrfach über Chantal Sébire (52 Jahre) aus Frankreich, die an einem schweren Krebstumor, der in ihrem Gesicht wucherte, litt. Sie wollte freiwillig aus dem Leben scheiden, ein entsprechender Antrag ihrerseits war aber abgelehnt worden.

Am Mittwochabend wurde die Frau dann tot in ihren eigenen vier Wänden aufgefunden (sn berichtete ebenfalls). Am heutigen Karfreitag wurde ihre Leiche obduziert. Dabei stellten die Mediziner fest, dass die 52-Jährige keines natürlichen Todes gestorben war.

"Der persönliche Zustand dieser Person hat ihren Tod nicht direkt herbeigeführt", so die Ermittlungsbehörden. Bei der Obduktion wurden chemische Substanzen entdeckt, die jetzt genauer untersucht werden.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frankreich
Quelle: www.n-tv.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.03.2008 19:55 Uhr von Raptor667
 
+8 | -1
 
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Nun hat Ihre Seele: endlich ruhe.
Es war echt schlimm anzusehen wie die arme Frau gelitten hat...wieso hat man Ihr beim Sterben nicht geholfen?
Wahrscheinlich hätte sie man noch länger am leben gehalten...weil von toten kann man keine steuer schröpfen...
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21.03.2008 20:02 Uhr von wicked sick
 
+3 | -2
 
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@ Raptopr667: Ich glaube kaum, dass die sie am Leben gehalten haben, um Steuern zu bekommen.
Die Juristen müssen sich nun mal ans Gesetz halten, auch wenn sie menschlich gerne anders urteilen würden.
Und wenn da steht, dass Sterbehilfe verboten ist, dann ist es halt so.

Aber war ja ein Tod mit Ankündigung, hat sie nicht sogar gesagt, dass sie sich umbringen wird, wenn ihr nicht "geholfen" wird?
Tragischer Fall...
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21.03.2008 20:03 Uhr von Schelzee
 
+3 | -1
 
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Und Sie hat doch jemanden gefunden!!!! Glückwunsch.
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21.03.2008 21:35 Uhr von Teufelsbotin
 
+1 | -2
 
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War ja klar das sie nicht der natürlichen Todes starb. Wenn sie Tage zuvor noch "munter" war. Wie schon erwähnt, eine Erlösung für die arme Frau, aber der Tod war entwürdigend.
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22.03.2008 00:23 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
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natürlcih: starb sie keines natürlichen todes...wie denn auch...die wollte sterben und der staat hat es ihr verwehrt...also hat sie das in die eigenen hände genommen....
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22.03.2008 07:17 Uhr von Bokaj
 
+2 | -0
 
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traurig: Sie wollte sterben und es war klar, dass sie sich vergiftet, wenn ihr kein "offizieller" Arzt hilft. Viele Politiker sagten doch, dass das Gesetz, dass die aktive Sterbehilfe verbietet, für solche Fälle wie diesen eigentlich nicht gelten dürfte. Sie sprachen von einer streng zu überwachenden Ausnahmeregelung, die für solche Fälle eingeführt werden müsste. Hoffentlich arbeiten sie schon daran und vergessen nicht bei der Suche nach der Todesursache dieser armen Frau die Arbeit an dieser Ausnahmeregelung.
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22.03.2008 10:15 Uhr von glade
 
+1 | -0
 
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ich hätte so whrscheinlich auch nicht weiterleben wollen...
es ist doch krank, jemanden dann bis zum schluss leiden zu lassen, und sein leiden immer noch zu verlängern obwohl der tod bereits vorprogrammiert ist.

ich finde bei solchen "unheilbaren" krankheiten sollte man in aller würde sterben dürfen.
ich glaube das ist sicher für alle beteiligten das beste.
ich würde nicht wollen, ds meine angehörigen noch zusehen müssen wie ich monatelang zerfalle.
da sollen sie mich lieber so frisch wie möglich in erinnerung behalten....

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