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Dementi: PIN hat keine Gewerkschaft finanziert

Der ehemalige PIN-Chef Günther Thiel wehrt sich gegen den Vorwurf, die Gewerkschaft finanziert zu haben.

Laut Insolvenzverwalter Bruno M. Kübler gibt es zweifelhafte Rechnungen in Höhe von 133.526,99 Euro. Diese Summe soll von PIN über eine Kanzlei in Köln an die GNBZ (Gewerkschaft der Neuen Brief- und Zustelldienste) geflossen sein.

Thiel erkennt an, dass es diese Transfers gegeben hat. Allerdings soll es ohne schwarze Kassen gelaufen sein und er bestreitet vehement, dass mit diesen Zahlungen jemals Forderungen an die Gewerkschaft verbunden waren.


WebReporter: christi244
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gewerkschaft, Dementi, PIN
Quelle: www.focus.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.03.2008 17:14 Uhr von christi244
 
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Nun, wer es glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Immerhin geht es in dieser Geschichte um die Aufrechterhaltung des Berliner Urteils. Stellt sich die Geschichte als wahr heraus, wird das Urteil ungültig ... von daher ist davon auszugehen, dass hier mal wieder hinter den Kulissen gewirkt wird.
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21.03.2008 17:45 Uhr von christi244
 
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Siehst Du Top: Dies könnte z.B. zur Anzeige gebracht werden. Die Sache läuft ja noch. Ihre Jobs sind die Leute ohnedies los.

Natürlich ist die Kiste gewollt gefummelt worden. Es geht jetzt aber darum, das Berliner Gefälligkeitsurteil zu kippen. Und - egal, wie wenig ich von Gewerkschaften insgesamt halte - aber Verdi würde sich über entsprechende eidesstattliche Versicherungen sicherlich freuen.
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21.03.2008 17:49 Uhr von Gegen alles
 
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Gewerkschaft der Neuen Brief- und Zustelldienste: Solange unsere Regierung damit einverstanden ist, dass man Arbeitnehmer wie Sklaven bezahlt und die BA mit Hartz4 aufstocken muss, wird der Sklavenmarkt immer größer.
Ist doch eine tolle Sache für Firmen, für einen Hungerlohn arbeiten lassen und die Allgemeinheit zahlt dafür.
Das muss abgestellt werden.
Mal sehen ob dann noch jemand für diese Sklaventreiber arbeitet.
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21.03.2008 17:55 Uhr von christi244
 
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Eben Gegen Alles: Darum geht es ... von daher muss jetzt alles drangesetzt werden, das Berliner Gefälligkeitsurteil nicht zu Fall zu bringen und deswegen auch der Zirkus.

Wenn also alle ehemaligen Pinner, denen es so ergangen ist wie oben beschrieben, ihre eidesstattlichen Erklärungen bei Verdi ablieferten, dann würden sie sogar künftigen Fällen dieser Art ... und die wird es noch öfter geben in diesem Lande ... sogar einen Gefallen erweisen.
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21.03.2008 19:41 Uhr von christi244
 
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Top: Stimmt. Nicht anders läuft es in punkto Versicherer. Auch die diktieren die Gesetze.

Welches Fazit ziehst Du aus Deinem Posting also? Auch als Handlungsrahmen für Dich?
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21.03.2008 19:47 Uhr von politikerhasser
 
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Gewerkschaft kann man diese Veranstaltung ja nun wirklich nicht nennen!

Wahrscheinlich erzählt uns Thiel als nächstes, er wollte durch die Spende die Schlagkraft der Arbeitgeber gegen PIN erhöhen.

Und wieder ein Gutmensch ertappt, der doch im Verborgenen wirken wollte - SCHADE!
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21.03.2008 19:52 Uhr von christi244
 
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Politiker: Du siehst doch, dass man kann. Anders ist das Berliner Gefälligkeitsurteil nämlich absolut nicht zu erklären. Da wird mir nichts Dir nichts ohne Finanzencheck, also der Grundlagen, eine "Scheinkiste" ins Leben gerufen unter dem Deckmantel "Gewerkschaft". Die zieht vor Gericht ... und wird nicht nur als Gewerkschaft ungeprüft anerkannt, sondern kriegt auch noch ein arbeitgeberfreundliches bzw. politikfreundliches Urteil zugeschustert.
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22.03.2008 20:40 Uhr von Simon_Dredd
 
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an alle, die immer so schön über die Post schimpfen:

Die Post zahlt ihren Angestellten mehr als den vom Gesetz vorgeschrieben Mindestlohn. Die Post zahlt auch immernoch diverse Zuschläge, die andere Unternehmen schon lange nicht mehr zahlen. Die Post muss, genau wie die Telekom, ca. 50.000 Beamte irgendwie beschäftigen.

Ich habe mal 2 Jahre bei der Post gejobbt, als Briefsortierer und Briefträger. Die Arbeitsbedingungen werden dort auch immer härter, aber im Vergleich zu den ganzen kleinen Privatanbietern wird die Arbeit wenigstens angemessen bezahlt.
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22.03.2008 20:43 Uhr von christi244
 
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Simon: Ich glaube, Du bist im falschen Film ;-)

Hier geht es nicht um die Post, sondern um PIN und den Aufbau von Scheingewerkschaften, um im Arbeitgebersinne Tarifverträge zu kippen, mit Hilfe von Gefälligkeitsurteilen unserer hochheiligen Jurisprudenz.
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23.03.2008 10:38 Uhr von Simon_Dredd
 
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Christi244: Ich bezog mich damit auf die Aussage, das so viele Politiker im Postvorstand sitzten sollen und den Mindestlohn eingeführt haben, um das Postmonopol zu sichern...

Is vielleicht etwas off Topic, hat mich aber gerade geärgert ;-)
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23.03.2008 11:08 Uhr von christi244
 
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Simon: Die sitzen auch. Aber, die haben nicht uneigennützig den Mindestlohn etabliert. In der Hinterhand wussten die schon, dass Gegenmaßnahmen liefen ... . Keiner dieser Herrschaften hat sich in den Betrug mit dieser Scheingewerkschaft eingemischt. Immerhin liegt es ja in ihrem Schwarzgeld-Interesse, nicht einzugreifen. Nach außen hin standen sie gut dar ... so nach dem Motto: Seht her ... wir können nichts machen!

So ganz off-Topic bist Du nicht, denn immerhin macht es die Bigotterie deutlich, die hier im Lande läuft.

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