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USA: Empörung über Steakhaus, in dem man nur auf Englisch bestellen darf

Seit über zwei Jahren gilt in einem Steakhaus in Philadelphia/USA nun das Gesetz: "Dies ist Amerika. Wer bestellt, soll bitte Englisch sprechen", aufgestellt vom Besitzer des Restaurants und durch ein Schild vor dem Haus gekennzeichnet. Doch genau das sorgt für große Empörung in der Bevölkerung.

Eine Kommission kam nun zu der Entscheidung, dass es sich bei dieser Aufforderung um keine Diskriminierung anderer Rassen handele. "Das zeigt am Ende, dass ich nichts falsch gemacht habe", reagierte der Restaurant-Besitzer auf das Urteil.

Laut ihm handele es sich lediglich um eine "politische Botschaft" und bisher sei auch kein Kunde in seinem Steakhaus deshalb abgewiesen worden.


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WebReporter: german_freak
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: USA, Empörung, Englisch, Steak
Quelle: www.netzeitung.de

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37 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2008 23:44 Uhr von german_freak
 
+1 | -0
 
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Also ich weiß auch nicht so recht, was ich davon halten soll. Einerseits ein Zeichen für Integration, andererseits aber auch, um es ganz extrem auszudrücken, rassistische Äußerungen.
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21.03.2008 09:38 Uhr von ShorTine
 
+31 | -17
 
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A bloody steak please! So sind se halt, die Amis: Überall Sternenbanner und Nationalhymnen und "No arabs, blacks or latinos please".
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21.03.2008 09:38 Uhr von loewe59
 
+36 | -5
 
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USA: in deutschland wäre das geschrei riesengross wenn mann nur auf deutsch bestellen könnte.aber in den USA spricht man halt englisch.
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21.03.2008 10:27 Uhr von TheWidowmaker666
 
+13 | -4
 
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Stimme FriFra voll zu (zumindest was den zweiten Absatz angeht ;) ).

Rassistisch ist die Aktion mit Sicherheit nicht, ich denke mal, dass es eher darum geht, dass sich die Leute Mühe geben.
Ich glaube nicht, dass die jemanden nicht bedienen weil er kein sauberes Englisch spricht ;)

Wie FriFra schon sagte sollte man das auch hier in Deutschland so machen. Von niemandem wird verlangt, dass er perfektes Deutsch spricht, aber man sollte schon verlangen können, dass sich jemand bemüht.

Niemand bemüht sich die Sprache des Landes zu sprechen, in dem er sich befindet, wenn man es nicht von ihm verlangt, ich übrigens auch nicht ;) Wenn ich in Holland einkaufen gehe (ich rede von echten Lebensmitteln :D ) dann spreche ich dort auch deutsch, obwohl es eigentlich so sein sollte, dass ich versuche(!) holländisch zu sprechen.
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21.03.2008 10:53 Uhr von quinc
 
+4 | -6
 
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hmm ist zwar krass, aber auf der anderen seite kanns mans vielleicht akzeptieren, da wenn man in einem Land laenger lebt, man die Sprache freuehr oder spaeter etwas aufschnappen sollte (muss ja keinen Literatur Nobelpreis gewinnen wollen oer so), oder erwartet jemand etwa im erst wenn man in die pampa eines anderes Landes geht das die 10 sprechen koennen und multi linguale bedinungen haben, ich wuerd mich da nicht wirklich aufregen, da wenn ich wohin gehe und keinen dabei hab der die Sprache spricht( wenn ich die net spreche) hab ich doch eh ein Problem das ich die Speisekarte schon net lesen kann.

wo ich hier wohne, gibts auch formulare auf arabisch und chinesisch ;-) ist aber nicht in D und es tut auch
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21.03.2008 10:59 Uhr von Lmax1
 
+13 | -2
 
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Wo ist das Problem? In Deutschland gibt´s auch genug Gaststätten, wo man nur auf Deutsch bestellen kann, weil das Personal schlichtweg keine Fremdsprachen beherrscht (okay, es gibt auch Restaurants, wo man womöglich besser in einer Fremdsprache bestellen kann, weil das Personal kein Deutsch beherrscht - aber das ist dann wieder ein anderes Thema ;-)). In Frankreich gehört es fast schon zum guten Ton, nichts als Französisch zu verstehen. Dann stehen zwar keine Schilder da, aber im Endeffekt läuft´s aufs selbe hinaus.

Ich verstehe also die Aufregung nicht. Man hat ja kein Recht darauf, dass in einem gewissen Land irgendwer etwas anderes als die Landessprache versteht. Wenn man ohne Kenntnis der Landessprache irgendwo unterwegs ist, muss man eben damit rechnen, dass man nicht überall immer alles ausdrücken kann. Ob mit Schildern oder ohne.
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21.03.2008 11:02 Uhr von Shortone
 
+8 | -1
 
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@TheWidowmaker666: den vorteil den die amerikaner haben, ist das englisch eine weltsprache ist! in deutschland oder österreich wäre das nicht wirklich möglich das in einem restaurant nur auf deutsch bestellt werden kann, da (zumindest in österreich) viele restaurants von touristen besucht werden.
ich bin wahrlich kein rassist aber was derzeit passiert geht mir gegen den strich.... wir sollen uns permanent anpassen und tollerant sein und machen unseren zugewanderten mitbürgern zugeständnisse, mit dem endeffeckt das keine oder nur kleine anpassungen der zugewanderten passieren (siehe deutsch in grundzügen lernen ode sich an gewisse grundregeln UNSERER gesellschaft zu halten)!
wenn ich in einem fremden land leben will muß ich mich auch an die gesellschaft dort anpassen und nicht umgekehrt.
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21.03.2008 11:10 Uhr von quinc
 
+0 | -6
 
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ich denk einfach mal so man sollte vielleicht neben der eigenen Sprache English koennen es macht das leben was leichter un wenn einer woanders zu besuch her kommt ists auch einfacher ;-) die lassen ja schliesslich Geld hier,
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21.03.2008 11:12 Uhr von Forckbeard
 
+5 | -9
 
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@ loewe59: Die Offizielle Sprache in den USA ist zwar Englisch aber ein großer Teil der Bevölkrung spricht nunmal nur Spanisch von daher ......
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21.03.2008 11:20 Uhr von Thingol
 
+8 | -10
 
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USA hat keine Amtssprache: Englisch ists zwar de facto; aber bis heute ist es das immer noch nicht offiziell. Also hat der Restaurantbereiber, wenn mans ganz genau nimmt, unrecht.
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21.03.2008 11:21 Uhr von thegood
 
+4 | -1
 
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Hier in Hannover, hat vor Jahren mal so eine Burger-Bude im amerikanischen Stil aufgemacht. Dort wurde man am Anfang immer in englisch angesprochen. Die haben am Beginn echt versucht das ganze komplett in englisch durchzuziehen. Speisenkarten müßen glaube ich auch auf Deutsch sein. Aber die haben das dann nach ein paar Monaten aufgegeben.
Aber natürlich kann ich doch als Besitzer eines Lokales die möglichen Gäste darauf hinweisen das in meinem Lokas nur eine bestimmte Sprache gesprochen wird. Zumal wenn es die eigentliche Hauptsprache des Landes ist. Das ist doch nicht rassistisch. Höchtens geschäftsschädigend.
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21.03.2008 11:22 Uhr von TheWidowmaker666
 
+4 | -1
 
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Shortone: Es geht mir ja nur ums Prinzip, aus Gründen, die Du selbst anführst.

Ich habe ja geschrieben, dass man einfach nur eine gewisse Bemühung feststellen können sollte, auch bei banalen Sachen wie Bestellungen im Restaurant. Wie gesagt versteht es sich von selbst, dass man niemanden diskriminieren sollte nur weil er die Sprache nicht perfekt beherrscht.

Im Restaurant "Nummer 5 bitte", reicht doch schon aus ;)

Aber wie gesagt ich nehme mich selbst nicht aus. Als Tourist muß man zwischendurch schonmal "gezwungen" werden :D
Wenn man allerdings in einem fremden LAnd wohnt, dann hat man sich einfach darum zu kümmern die jeweilige Sprache zu erlernen,wie gesagt nicht perfekt, aber so, dass man sich verständigen kann und z.B. die angesprochenen Formulare lesen kann). Dabei ist es egal ob es nun Deutsche in anderen Ländern oder (aus deutscher Sicht) Ausländer in Deutschland sind.
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21.03.2008 11:35 Uhr von allesschiet
 
+2 | -2
 
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andere Länder andere Sitten: man hat ja schon vieles über den Nationalstolz der Amis gehört, aber in anderen Ländern ist es nicht anders. Beispielsweise in Kanada. Wenn man sich dort in Québec ( ist französisch ) zum Beispiel einen Kaffe auf englisch bestellt, wird man überhaupt nicht wahrgenommen. Erst wenn man sich dann auf deutsch darüber aufregt, werden die freundlicher und man bekommt, was man will. Ist mir so in einem Cafe einer Shopping Mall passiert.
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21.03.2008 13:00 Uhr von artefaktum
 
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Gastronomie ist ein Dienstleistungsgewerbe und da geht der Gastgeber auf den Gast zu. Ich wäre nicht so dämlich auf Gäste zu verzichten, nur weil sie nicht meine Sprache sprechen. Geld verdiene ich nämlich auch mit denen. Man stelle sich das mal im Urlaub vor, man ist in einem fremden Land dessen Sparache man nicht oder kaum beherrscht und wird deshalb nicht bedient. Was würde ich von einem solchen Land halten? Die USA geben sich doch immer so weltoffen und propagieren die Freiheit, das scheint bei einigen aber nicht angekommen zu sein.
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21.03.2008 13:01 Uhr von Aktos
 
+5 | -6
 
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also: Ich persönlich sehe da gar kein Problem. Find das sogar ganz richtig was der Restaurantbesitzer da gemacht hat.
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21.03.2008 13:31 Uhr von thesheep
 
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ich finde, er hat recht, ... abgesehen davon: ist es in manchen ländern ja sowieso egal, was amtssprache ist... köln wurde da weiter vorne erwähnt, ...

in wien ist es leider genauso, ... am arbeitsamt (hab dort beruflich öfters zu tun) sind die ganzen schilder, wo die leute ihre kohle kriegen in 10 (zehn!) sprachen angeschrieben, die formulare detto... frag mich, wie jemand, der NUR arabisch/türkisch/serbokraotisch/rusisch/ ...spricht bei uns einen vernünftigen job finden will... aber hauptsache die politiker lassen (vor lauter falscher PC) jeden rein OHNE auf qualifikation und jobaussicht zu schauen... kurz 6 monate als arbeiter bei einem kollegen angemeldet und schon haben sie alle rechte und bekommen alle unterstützungen...
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21.03.2008 14:22 Uhr von denksport
 
+6 | -3
 
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Wenn die Bedienung nunmal kein spanisch spricht: Vielleicht hat er ja nur Rücksicht genommen auf seine Bedienung, die ausnahmsweise kein spanisch spricht und nach dem zehnten "Hola e gustaba llegar por favor Steak" reif für die Klapse war.
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21.03.2008 14:34 Uhr von BKA2400
 
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Denkfehler? Moment! Hab ich da nen Denkfehler?
Wenn das Schild in Englisch ist, können die Nichtenglischsprachigen das doch garnicht lesen.
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21.03.2008 16:00 Uhr von Wurst_afg
 
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mal ganz nebenbei: bemerkt... welcher Deutsche versteht denn schon die Formulare von Heute? Nichteinmal die Verantwortlichen (sprich: Mitarbeiter) wissen immer was gemeint ist wenn sie nicht die nötige Erfahrung/Schulung haben.
Finde ich persönlich etwas weit hergeholt Integration daran festzumachen...
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21.03.2008 16:23 Uhr von NetCrack
 
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Also ich muss sagen das finde ich in Ordnung so. Wenn man gedenkt in ein Land zu reisen sollte man sich doch auch wenigstens etwas mit der Kultur vertraut machen und dazu gehören auch, selbst wenn nur marginale, Sprachkenntnisse. Sprachliche Tipps für den Restaurantbesuch gibt es in jedem Reiseführer. Mal davon abgesehen kann man ja nicht von einem Kellner verlangen das er sämtliche Sprachen der Welt spricht.
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21.03.2008 16:27 Uhr von MpunktWpunkt
 
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Quatsch - rassissmus wäre: wenn man den Türken und anderen Moslime einen Religionsunterricht in deutsch aufzwingen würden wollte. Aber so etwas gibt es in ganz Amerika nicht.
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21.03.2008 17:23 Uhr von denksport
 
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Rassismus wäre: nur noch Christen nach Deutschland einreisen zu lassen. Und ehemalige Moslems - wegen religiöser Verfolgung
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21.03.2008 17:25 Uhr von ShorTine
 
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vorsicht, witzig: ein deutscher in einem restaurant in england:
"i would like to have a bloody steak."
der ober: "do you want some fucking potatoes with it?"

(Einige Zeit später)
Gast(Brüllend):"When will I become my bloody steak????"
Kellner(Ohne mit der Wimper zu zucken):"Never."

http://www.wer-weiss-was.de/...
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21.03.2008 17:27 Uhr von Cloverfield
 
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wo ist das problem? wenn ich nach russland fahre, kann ich nicht erwarten, dass ich dort auf deutsch bestellen kann, wenn überhaupt auf der offiziellen weltsprache...englisch. und da in amerika nunmal so oder so englisch gesprochen wird...
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21.03.2008 17:39 Uhr von Großunddick
 
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Andererseits habe ich schon erlebt, wie sehr sich US-amerikanische Touristen beschweren, wenn die Bedienung in Dutschland nicht perfekt Englisch, odda bessa Amerikanisch, versteht.
Was für Wörter dann anschließend hintergesagt bekommen wird.....

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