20.03.08 21:09 Uhr
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Durch Schlafentzug kommt es zu mehr Schlafwandel-Symptomen

Antonio Zadra und seine Kollegen erforschten an der Universität Madrid den Somnambulismus(Schlafwandel) an Schlafwandelpatienten.

Bei 90 % der Patienten traten nach einem Schlafentzug von über 25 Stunden vermehrt Symptome des Schlafwandelns auf. Dazu gehörte zum Beispiel das Herumspielen mit der Bettwäsche genauso wie das Aufstehen.

Somnambulismus kann zu gefährlichen Situationen für den Schlafwandler oder für Personen in seiner Umgebung führen. Aber immer noch ist er nicht leicht zu diagnostizieren. Nun rät Zadra allen Betroffenen zu regelmäßigem Schlaf, damit es unter Schlafmangel nicht vermehrt zu Symptomen komme.


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WebReporter: Bokaj
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Schlaf, Schlafen, Symptome, Symptom
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2008 20:54 Uhr von Bokaj
 
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Als Kind habe ich auch geschlafwandelt und wurde des öfteren von meiner Mutter zurück ins Haus geholt. Denn wenn der Schlüssel im Schloss steckte, konnte ich die Tür im Schlaf öffnen und nach draußen gehen. GsD verlor sich dieses Problem mit der Pubertät. :-))
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20.03.2008 21:27 Uhr von Pirogangster
 
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Komische sache nicht?? In den meisten Fällen, ist der schlaf wandel temporär, das heißt dass etwa 10 bis 30 Prozent aller Kinder (etwa 15 Prozent der fünf- bis zwölfjährigen) mindestens einmalig von einer Schlafwandel-Episode betroffen sind. In etwa 70 bis 80 Prozent verschwindet die Neigung der Fälle bis zur Pubertät. Im Erwachsenenalter tritt die Störung selten auf (zwischen ein und sieben Prozent).

In früheren Zeiten nahm man an, dass der Vollmond oder eine andere Lichtquelle Schlafwandeln auslöst, weshalb das Phänomen auch Mondsucht (Lunatismus) genannt wurde. Dies wurde wissenschaftlich widerlegt. Körperliche Reize wie eine gefüllte Blase oder äußere Reize wie laute Geräusche können das Phänomen begünstigen. Da kindliches Schlafwandeln in der Regel mit der Pubertät verschwindet, gilt als wesentliche Ursache ein noch nicht voll ausgereiftes zentrales Nervensystem.

Als erwiesen gilt eine genetische Disposition für schlaf wandel auch Somnambulie gennant, denn das Phänomen tritt in bestimmten Familien gehäuft auf. Sind beide Eltern Schlafwandler, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die Kinder ebenfalls betroffen sind, statistisch bei 60 Prozent. Bei 80 Prozent der befragten Schlafwandler sind nahe Angehörige ebenfalls somnambul.
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20.03.2008 22:06 Uhr von DirkKa
 
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Ich sollte meine Brille anziehen habe beim überfliegen der Schlagzeilen gelesen "Durch Schlafanzug kommt es........."
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21.03.2008 11:23 Uhr von Götterspötter
 
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Schon "grusselig": Als Kind habe ich sehr oft "gewandelt" :) .... meine beiden Schwestern auch ..... irgendwann hörte das dann auf .... glücklicherweise, weil ständig "irgendwo" in der Wohnung oder im Hausgang aufzuwachen ist echt recht verwirrend :)

Aber ? es gibt noch ein anderes Synthom was mit dem Schlafwandeln verwandt ist ......

Als meine Mutter gestorben ist - hat mich das sehr stark mitgenommen ...... da passierte mir ca. alle paar Wochen - genau das Gegenteil !

Der Körper war noch im Tiefschlaf - aber das Gehirn schon wach .... Augen auf ...... ""pein"" ..... man bekommt schon alles mit was um einen herum passiert - kann sich aber noch nicht bewegen ...... ist wie im Sark :(

besonders unheimlich ist es dann, wenn noch "Traumreste" weiterlaufen ...(mal schaun - ob ich das erklärt bekomme) .. dann kann es vorkommen das man das "reale Gefühl" hat - das sich "etwas Unsichbares" auf einen zubewegt und da man es nicht sehen kann bekommt man halt richtige heftig Panik ..... :( ist ein richtiges Scheissgefühl und wenn der Körper dann langsam aufwacht - braucht man erstmal ein paar Minuten um das "erlebte" zu begreifen .......

klingt ziemlich psycho mässig :) ich weis :)

glücklicherweise verschwanden das nach ca. 1 Jahr

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