20.03.08 17:29 Uhr
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"Brain Mouse" - Computer per Gedanken steuern

Auf der CeBit 2008 wurde ein neues Gerät vorgestellt, welches die Steuerung des Mauszeigers mittels eigener Gedanken ermöglicht. Kleiner Malus: Das "Umsehen" in First-Person-Shootern muss nach wie vor mit der Maus gesteuert werden.

Die "Brain Mouse" misst Gehirnwellen und erkennt Muskelkontraktionen im Gesicht und setzt diese in Computerbefehle um.

Das Gerät soll voll kompatibel zu allen Programmen und Spielen sein und 199 Dollar kosten.


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WebReporter: tha_specializt
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Computer, Gedanke
Quelle: www.anandtech.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2008 17:12 Uhr von tha_specializt
 
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Juchei! Diese Dinger wurden schon vor Jahren von (deutschen) Universitäten im TV angekündigt, ich glaubte damals nicht mehr während meiner Lebenszeit ähnliches käuflich erwerben zu können, nun jedoch rücken Sehnenscheidenentzündungen in größere Ferne und größerer Spielspaß und Arbeitseffektivität zumindest in Sichtweite. Wie wird aber die Zukunft aussehen? Apathische Kinder vor dem PC, die geisterhaft alles aufblitzen lassen? Ich sage: Nein, es wird viel unterhaltsamer und aktiver werden.
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20.03.2008 18:00 Uhr von tha_specializt
 
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ZENSUR: Die allmächtigern, oberen Herrschaften haben hier wichtige Informationen einfach rausgelöscht:

Das Gerät liest natürlich KEINE Gedanken aus, lediglich das charakteristische Strahlungsspektrum ausserhalb des Schädels.

Man kann damit anscheinend recht gut schiessen, hüpfen usw --> Spiel-Aktionen, die lediglich einzelne Mausklicks (evtl. auch per Tastendruck? Technisch machbar wäre das) erfordern funktionieren wunderbar. Auch Richtungen lassen sich laut meines Wissenstandes bereits aus dem Hirn "auslesen" (Fraunhofer Uni hat da was am Start, einfach ma googlen), was hier leider nicht realisiert wurde. Es war wohl zu komplex für unsere amerikanischen Freunde ;-). DAS wäre natürlich weitaus interessanter ... ein Spiel KOMPLETT im Hirn steuern! Leider ist selbst hier in Deutschland genau dies noch sehr schwer umzusetzen
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22.03.2008 02:32 Uhr von CHR.BEST
 
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Vom Joystick zum Lustzentrum: Solange diese neue Dateneingabemethode viel mehr Konzentration benötigt (und damit schneller ermüdet) als die klassischen Varianten wird sie sich für die Masse kaum durchsetzen - allenfalls als Gag oder für behinderte Menschen, die praktisch im Körper gefangen sind, brauchbar.
Schließlich muß man den Umgang - wie bei einer Prothese - erst erlernen.

Trotzdem, die Entwicklung steht ja erst am Anfang. Das Potenzial ist riesig, leider auch die Gefahr, in ferner Zukunft womöglich alles "händische" zu verlernen, genügt doch ein Gedanke und die Handlung wird in die Tat umgesetzt (erinnert ein wenig an den uralt Sci-Fi-Film "Alarm im Weltall"). Weiterhin könnte diese Technik auch zur Überwachung und Kontrolle mißbräuchlich eingesetzt werden ... in ferner Zukunft.

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