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Postdienstleister PIN soll die Gewerkschaft GNBZ finanziert haben

Nach Informationen des Insolvenzverwalters des privaten Postdienstleisters PIN AG hat diese die Gewerkschaft der Neuen Brief- und Zustelldienste (GNBZ) finanziell unterstützt. Insgesamt hat die GNBZ Geld im Wert von 133.526,69 Euro erhalten.

Die Zahlung soll der ehemalige Vorstandsvorsitzende Günter Thiel über dubiose Umwege an die Gewerkschaft veranlasst haben. Mittlerweile wurden die Unterlagen der Staatsanwaltschaft in Köln übergeben.

Die GNBZ hatte sich mit ihren Forderungen gegen die Forderungen der Gewerkschaft Verdi gestellt. Während Verdi den Mindestlohn von 9 bzw. 9,80 Euro forderte, reichten der GNBZ schon 6,50 bzw. 7,50 Euro Mindestlohn für die Zusteller.


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WebReporter: AMIO
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gewerkschaft, PIN
Quelle: www.netzeitung.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2008 16:29 Uhr von Das allsehende Auge
 
+1 | -4
 
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Ganz normal, und Gang und Gebe. Denn womit verdienen denn eigentlich die Gewerkschaften ihr Geld?

Richtig! Sie werden nach prozenten des Einkommens bezahlt - heisst desto höher der Tarifabschluss wäre, desto höher wäre auch die Einnahme - sogar die Mitgliederzahl würde steigen.

Fazit
Also müssen die irgendwoher doch diesen Verlust bekommen - und dieser muss natürlich höher sein, sonst lohnt es sich nicht (Logischerweise). Leider reicht das aber schon, wenn sich die wenigen, die was zu sagen haben, es einstreichen - die andern haben sowieso nix zu sagen - oder hoffen (kriechen), dass sie später was zu sagen - bekommen haben. Es muss im Endeffekt sogar weniger bezahlt werden, weil ja nur wenige "Aufwandsentschädigt" werden.
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20.03.2008 17:44 Uhr von psychokind123
 
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Wie einfach jeder bestechlich ist. Es gibt anscheinend überhaupt keine Ausweichmöglichkeiten mehr. Betriebsräte, Gewerkschaften... furchtbar.
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20.03.2008 18:01 Uhr von politikerhasser
 
+2 | -0
 
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Und jeden Tag in unserem schönen Land Betrug am kleinen Bürger, der ob mit oder ohne Arbeit nicht mehr über die Runden kommt.

Aber sich als Arbeitgeber seine eigene Gewerkschaft zu finanzieren und dafür noch die Beiträge der Mitglieder einzustreichen - das hat was ganz Besonderes!
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20.03.2008 20:28 Uhr von MpunktWpunkt
 
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Das hätte es: zu Ostzeiten nicht gegeben, wenig Geld schon. Viel Arbeit wenig Urlaub auch. Aber die Gewerkschaft das war heiliges Staatseigentum, da hätte es gewaltig eins auf die Mütze gegeben.
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20.03.2008 20:30 Uhr von politikerhasser
 
+1 | -0
 
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@ MpunktWpunkt: Dann hat sich ja bis heute nichts geändert - oder doch:

Früher in der DDR - heute Deutschlandweit!
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20.03.2008 20:51 Uhr von MpunktWpunkt
 
+0 | -0
 
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Blos das sich: die Krähen gegenseitig kein Auge aushacken - das ist geblieben.
Ich finde noch etwas anderes ärgerlich. Springer ComputerBild und ein Testsieger bei CB verlosen 100.000 Gutscheine in höhe von 20,- € an die Leser. Ich hab nur noch nicht den Haken gefunden. Du registrierst Dich online und hast dann ein Kundenkonto bei der Firma und beim nächsen Einkauf werden diese 20,00 € verrechnet. Hast Du den Wert von 20.- € nicht erreicht verfällt der rest. So nun fallen aber auch noch Versandkosten von minimum 5,- € an welche aber nicht von dem Gutscheingeld berappt werden dürfen. Ist das nun unlauterer Wettbewerb. Oder ist da ein Springerbos bei nem Computerunternehmen eingestiegen. 100.000 potentielle Neukunden. Und das sponsort eine Springer Zeitung.
2.000.000 Euro - hätte da nicht was für PIN abfallen sollen
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20.03.2008 20:52 Uhr von MpunktWpunkt
 
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Wollte noch den Link: einfügen

http://www.computerbild.de/...
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20.03.2008 21:26 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Du Pappkopp (Zeus35) ,-): Der Gewerkschaftsbeitrag ist ca. 1% vom Bruttogehalt. Heisst; Wenn der Bruttolohn höher ist, dann ist auch der Gewerkschaftsbeitrag höher. Und wenn eine Gewerkschaft gut ist - sich für die Mitarbeiter und nicht die Ausbeuter einsetzt - bekommt sie auch mehr Mitglieder und es verlassen sogar weniger Mitglieder die gleiche.

Und danke für die "minusse" ihr Pappnasen. ,-)

Kein Wunder das Deutschland vor die "Hunde" gegangen ist - ja richtig vor die "Hunde" gegangen.

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