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Türkei: Frau kritisierte Einfluss der Armee - Sechs Monate Haft

Im "Tagesspiegel" äußerte die türkische Menschenrechtlerin Eren Keskin im Juni 2006 Kritik an dem Einfluss des Militärs auf die Politik der Türkei. Die Frau soll dadurch den Strafrechtsparagrafen 301, der besagt, dass die Türkei oder das Türkentum nicht beleidigt werden darf, verletzt haben.

Ein Gericht hat die Frau nun zu einer sechsmonatigen Haftstrafe verurteilt. Allerdings wolle sie in Berufung gehen. In der Gerichtsverhandlung hatte Keskin angegeben, dass ihre Aussagen keine Beleidigung, sondern eine politische Kritik sei.

Die EU hat bereits mehrfach den Strafrechtsparagrafen, den die Regierung in der Türkei schon mehrmals ändern wollte, angemahnt.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Türkei, Haft, Monat, Türke, Armee, Einfluss
Quelle: de.news.yahoo.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2008 11:48 Uhr von awv
 
+18 | -8
 
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Und so: was will in die EU
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20.03.2008 12:03 Uhr von smile2
 
+12 | -2
 
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Kritik: Tja, wenn man mit Kritik nicht umgehen kann, wird es einfach verboten sich kritisch zu äußern. Ganz großes Kino.
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20.03.2008 12:07 Uhr von Hier kommt die M...
 
+10 | -2
 
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Dieser: Paragraf scheint der Wichtigste in der ganzen türkischen Gesetzgebung zu sein? Und das kollektive beleidigte Reagieren auf einen vermeintlichen Verstoß darauf gilt sogar für politische Äußerungen im eigenen Land von Seiten der eigenen Bürger..lol

Könnte Deutschland nicht auch mal so einen Paragrafen ins Strafgesetz einbauen? Natürlich nicht wegen solchem Pipifax..aber gegen bestimmte (körperliche und verbale) Angriffe und Verunglimpfung des deutschen Volkes?
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20.03.2008 12:25 Uhr von glock-a-lot
 
+8 | -2
 
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sich selbst überführt: da wurde offensichtlich der wunde punkt getroffen. mit dieser verurteilung überführt sich die türkische machtriege selbst, da ja der einfluss des militärs auf die politik angeprangert wurde. wie die reaktion der machthabenden zeigt - nicht umsonst.
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20.03.2008 13:47 Uhr von EduFreak
 
+10 | -3
 
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stimmt: die deutschen sollten das auch mal einführen: beleidigund des deutschtum wird mit ausweisung bestraft. so könnte man einige problemkinder loswerden.
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20.03.2008 15:09 Uhr von Hier kommt die M...
 
+3 | -3
 
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Tastatur: nö..aber eins, das solche Angiffe überhaupt mal ahndet. Bis jetzt darf ja hier jeder über Deutsche und Deutschland herziehen, ob direkt oder in der ausländischen Presse oder Politik..da passiert ja nichts außer einem verschämten "dudu"..

Von STÄRKER ahnden war nie die Rede..das entspringt deiner Fantasie.

Lesen lernen..und dein "armes Würstchen" kannst du alleine essen..vorsicht, enthält sicher Schweinefleisch.
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20.03.2008 16:36 Uhr von antipogrom
 
+0 | -2
 
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@edufreak: also zielt "dein" gesetz nur auf ausländische bürger?! in der news ging es nicht darum, dass jemand "scheiss türke" oder "scheiss türkei" gesagt hat, sondern um die "beleidigung" der armee. was würdest du machen, wenn jemand schäuble runter macht? oder ist das egal und du beschränkst das gesetz nur auf "scheiss deutscher"? wenn ja, dass würdest du damit nicht mal am amtsgericht vorbei kommen....
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20.03.2008 20:51 Uhr von Nuernberger85
 
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an hand: der aufhebung des verbots von kopftüchern an universitäten merkt man ja den starken einfluss des militärs auf die türkische politik....

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