20.03.08 10:36 Uhr
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Bilanz des Irak-Krieges: 3990 tote Soldaten in fünf Jahren

Heute genau auf den Tag ist es fünf Jahre her, seit die amerikanischen Soldaten in Bagdad einmarschierten. Immer noch sind auch viele deutsche Soldaten in dem Krisengebiet und die Angst wächst.

4.000, eine unheimliche Zahl für alle Einsatzkräfte. Noch zehn weitere tote Soldaten und dann ist diese Zahl erreicht, und keiner möchte der berühmte 4000ste sein. Die Deutschen sehnen sich nach dem Heimatland, dem Bier und den Frauen.

Viele der jungen Soldaten haben bis jetzt schon mehr erlebt und gesehen, als mancher Rentner in Deutschland. Doch die meisten sind sich einig: Sie müssen im Irak bleiben, um die Sicherheit dort zu wahren. Viele Deutsche haben sich mittlerweile mit jungen Irakern angefreundet, auch so etwas passiert.


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WebReporter: rasendereporterin89
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Irak, Krieg, Soldat, Bilanz
Quelle: www.bild.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2008 10:39 Uhr von vostei
 
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4000 tote GIs: 150.000 tote Zivilisten, 20.000 verletzte GIs - 3 Millionen Flüchtlinge aus dem Irak, 1,5 Mio. davon in Syrien...
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20.03.2008 10:45 Uhr von Jimyp
 
+2 | -0
 
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Deutsche Soldaten??? Das sind keine deutschen Soldaten. Das sind US-Soldaten, die in Deutschland stationiert sind und deutsche Nachnamen durch ihre Abstammung haben.
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20.03.2008 11:22 Uhr von kozzah.
 
+3 | -0
 
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BILD und die USA: Die 4000 toten GI´s interessieren mich nicht besonders, Mitleid kann ich mit denen nicht haben, handelt es sich doch um eine Freiwilligenarmee. Die wollten das, waren sich des Risikos bewusst und der schlimmste Fall ist eingetreten.

Das die weit über 100.000 toten Iraker in der News unter den Tisch fallen, erklärt sich übrigens ganz leicht - darüber dürfte ein Bild-Redakteur nicht schreiben:

http://www.whitehouse.gov/...
(Link zu einem Interview von Kai Diekmann, Bild-Chefredakteur, mit George Bush)

Zitat:

"And there´s one thing which is really special about our newspaper -- every German who wants to work for the newspaper, he has to sign in his working contrasts some beliefs -- and there´s the belief you have to be for reunification, you have to be against totalitarianism from riots on the right side and the left side, and you have to be for the peace and for the understanding with Israel, and, since September 11th, we have a new belief -- you have to be for partnership with America. Otherwise, you can´t work for us, you can´t come -- you have to sign it in your contract."

Übersetzung von mir:

"Eine Sache macht unsere Zeitung zu etwas wirklich besonderem -- jeder Deutsche der für diese Zeitung arbeiten möchte, muss in seinem Arbeitsvertrag einige Überzeugungen unterschreiben -- und nach diesen Überzeugungen muss man für die Wiedervereinigung sein, man muss gegen Totalitarismus und Aufstände von rechts sowie links sein, und man muss für den Frieden und für Verständigung mit Israel sein, und, seit dem 11. September, haben wir eine neue Überzeugung -- man muss für eine Partnerschaft mit Amerika sein. Andernfalls kann man nicht für uns arbeiten, kann man nicht zu uns kommen -- man muss das in seinem Vertrag unterschreiben."
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20.03.2008 11:27 Uhr von sluebbers
 
+1 | -0
 
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während des vietnamkrieges hieß es auf den straßen: "hey, hey, lbj, how many people you´ve killed today?" (lbj = lyndon b. johnson, us-präsident)

was nehmen wir nun?
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20.03.2008 11:46 Uhr von Jimyp
 
+0 | -3
 
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@kozzah. Wobei der Großteil der Toten auf das Konto von Extremisten aus dem eigenen Land geht, bzw. auf das von Terroristen aus den Nachbarländern!
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20.03.2008 11:59 Uhr von kozzah.
 
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@Jimyp: Von Ursache und Wirkung schon mal was gehört?

Die Wahrscheinlichkeit, an einem unnatürlichen Tod zu sterben, ist in der Zeit nach der Invasion durch die USA um mehr als das 50-fache gestiegen.

Diese Zahl wurde etwa 2005 ermittelt, leider kann ich keine Quelle liefern, weil ich mich nicht mehr erinnere, wo ich es gelesen habe.
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20.03.2008 12:02 Uhr von kozzah.
 
+2 | -1
 
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@Jimyp, Nachtrag: Das Prinzip, dass die Amerikaner bis heute nicht durchschaut haben, ist folgendes:

Gewalt löst keine Problem, sondern schafft neue, denn Gewalt ruft Gegengewalt hervor.

Liest man ein Geschichtsbuch, drängt sich diese Folgerung geradezu auf. Leider lesen scheinbar nicht viele Leute Geschichtsbücher. Dabei kann man viel aus ihnen lernen.
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20.03.2008 13:05 Uhr von Jimyp
 
+1 | -2
 
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@kozzah. Das Problem ist aber vielmehr der Krieg zwischen den einzelnen Völkergruppen und Glaubensrichtungen. Dieses Problem war vor der Invasion auch da, wurde nur durch das Hussein-Regime unterdrückt. Das ist ein Religionskrieg und solange die in ihrem Denken noch immer im Mittelalter stecken, wird sich an der Lage dort auch nichts ändern!
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20.03.2008 13:40 Uhr von kozzah.
 
+1 | -1
 
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Ah, verstehe Irgendwie ist dein Argument jetzt nicht wirklich eins für "deine Sache".

Warum sprichst du von "unterdrücken", benutzt ein negativ besetztes Wort in einem Zusammenhang, wo unter Saddam zweifelsfrei etwas besser gelaufen ist? Unter Saddam gab es nicht nahezu täglich Terroranschläge mit Zehntausenden von Toten Jahr für Jahr aufgrund dieses Problems.

Und willst du wirklich sagen, dass es da unten nur nebenbei darum geht, dass die Iraker und ihre Sympathisanten Hass auf Amerika haben?

Bist du wirklich der Ansicht, sie einfach zu töten, helfe, um diesen Hass zu bekämpfen? Wie genau stellst du es dir vor, Leute aus dem Mittelalter in die Gegenwart zu bomben? Bist du sicher, dass das funktioniert?

Ich hab´ ja auch schon von Geschichtsbüchern geschrieben. Ich kenne jetzt keins, indem das jemals geklappt hätte. Im Gegenteil, ich kenne nur Geschichten, in denn Kriege und Terror den Hass geschürt haben wie es nur geht und die Lage immer weiter eskalieren ließ.

Kennst du ein Gegenbeispiel? Ein Beispiel für einen Krieg, in dem der, der ihn angefangen hat, sein Ziel erreicht hat und nach objektiven Gesichtspunkten die internationale Gesamtsituaion verbessert hat?

Irgendein Beispiel für Krieg mit positiven Folgen?

Ich warte bis jetzt noch auf die Antwort eines Kriegsbefürworters auf diese Frage, und das, wo ich sie seit Jahren schon stelle.
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20.03.2008 17:35 Uhr von Jimyp
 
+1 | -1
 
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@kozzah. Das es in der Zeit mit Hussein dort besser gelaufen ist, sehe ich nicht so. Es hatte vielleicht den Anschein und es herrschte nicht dieses Chaos, aber Tote gab es zu genüge, halt alles sehr verdeckt und vorallem nur auf eine Gruppe konzentriert.

"Und willst du wirklich sagen, dass es da unten nur nebenbei darum geht, dass die Iraker und ihre Sympathisanten Hass auf Amerika haben?"

Ja, im Grunde genommen ist das so. Es sind ja auch nicht die normalen Iraker, die diese Hass haben, sondern die aus den islamistischen Strömungen, die auch schon vorher da waren und jetzt halt dieses Chaos perfekt nutzen können. Würden die Amerikaner sofort das Land verlassen, so würde es auch in 10 Jahren trotzdem noch so aussehen und Terroristen würden sich auf Marktplätzen in die Luft sprengen.

"Bist du wirklich der Ansicht, sie einfach zu töten, helfe, um diesen Hass zu bekämpfen? Wie genau stellst du es dir vor, Leute aus dem Mittelalter in die Gegenwart zu bomben?"

Nein, dieser Ansicht bin ich nicht.
Die Weiterentwicklung des Islams könnte dazu beitragen, denn dieser steckt noch mitten im radikalen Mittelalter.

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