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USA: Rauchverbot unterwandert - Gäste sind Schauspieler und Zigaretten sind Requisiten

Im US-Staat Minnesota wurde am 1. Oktober 2007 ein Rauchverbot erlassen, betroffen sind Bars und Restaurants. Allerdings gibt es eine Ausnahme: Bei einer Theateraufführung dürfen die Schauspieler auf der Bühne rauchen. Gastwirte erklärten daraufhin ihre Lokale zu Theatern.

Die Wirte forderten ihre Kunden auf, im Kostüm zu erscheinen, diese wurden dann vom Gast zum Schauspieler befördert. Auch haben die Wirte Plakate für eine Theateraufführung aufgehängt. Die Gesundheitsbehörde des Staates möchte am liebsten den Wirten den Alkoholausschank verbieten.

In einer Metal-Kneipe geht man sogar noch einen Schritt weiter. Alle sitzen und rauchen genauso wie vor dem Verbot. "Sie spielen sich selbst vor dem 1. Oktober. Wissen Sie, bevor das Rauchverbot in Kraft getreten ist", sagt der Besitzer Brian Bauman. Das Stück heißt: "Vor dem Verbot" (Before The Ban).


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: USA, Schauspieler, Schau, Rauch, Zigarette, Gast, Rauchverbot
Quelle: www.20min.ch

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2008 18:40 Uhr von Speedbuster
 
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aha, nicht ganz so dumm wie der deutsche Michel *gg*
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19.03.2008 19:00 Uhr von terrordave
 
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haha: also ehrlich: seit es diese rauchverbote gibt, werden die leute richtig erfinderisch! vielleicht sind wir doch nicht so blöd ;)
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19.03.2008 19:15 Uhr von Power-Fox
 
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@Terrordave: da geht es um die Bars in USA nicht in der BRD

auf sowas kommt der deutsche Kneipen wirt doch garnicht

sonst hätten wir nur Theater hier

=)
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19.03.2008 19:40 Uhr von Kairai
 
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@Vorredner: Der deutsche Michel ist schon vor dem Uncle Sam darauf gekommen. In Memmingen hat die erste "Schauspieler"-Kneipe eröffnet. Wurde auch hier bei sn berichtet.
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19.03.2008 19:44 Uhr von Kairai
 
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19.03.2008 19:51 Uhr von casus
 
+1 | -3
 
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Auch hier gibt es Theater: @Power-Fox ;-)
"Alle meine Gäste sind Laienschauspieler" [ http://www.sueddeutsche.de/... ]

Das dieser Ideenreichtum früher mal in inovative Lüftungssysteme gelegt worden wäre, dann hätten wir dieses Gesetz garnicht nötig.

Ich hab letzte Woche in einem Raucherraum gesessen. Erst auf mehrfache bitte meiner rauchenden Begleitung wurde mal ein Fenster geöffnet, damit man überhaupt mal wieder Atmen konnte. Es würde zu kalt werden....

Wer immer noch glaubt, das sich die Wirte "für" Raucher einsetzen, dem ist nicht mehr zu helfen. Sie brauchten es doch nicht. Die Gäste sind abhängig und nichts ist zuverlässiger als eine Sucht, die auch noch "gesellschaftlich" Akzeptiert wurde.
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19.03.2008 20:26 Uhr von Lmax1
 
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Honorar statt Zeche! Die Sache ist doch ganz einfach: Wenn die Raucher Schauspieler sind, die nur rauchende Gäste spielen, können sie am Ende des Abends auch ein Honorar verlangen, statt die Zeche zu zahlen. Ich denke, auf diese Weise lässt sich sehr schnell bestimmen, wo echte Schauspielkunst stattfindet und wo ein Gesetzesverstoß ;-)

Und wenn der Wirt am Ende nicht kassiert, sondern bezahlt, dann finde ich das auch voll okay und keine Wettbewerbsverzerrung.
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19.03.2008 22:28 Uhr von Milchmann85
 
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@Lmax1: Laien-Schaupieler müssen nicht unbedingt bezahlt werden.
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19.03.2008 22:54 Uhr von Lmax1
 
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@Milchmann: "Laien-Schaupieler müssen nicht unbedingt bezahlt werden"

... aber spätestens, wenn sie selbst bezahlen müssen, endet diese Grauzone auch schon wieder ;-) Es dürfte also nicht schwer sein, rechtssicher festzustellen, wann die Grenze von der Aufführung zum Konsum überschritten wurde.
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20.03.2008 10:07 Uhr von Bondfreaker
 
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Und ich dachte während dem Rauchverbot gibts schon Theater genug. :-/
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30.03.2008 13:33 Uhr von TryAgain
 
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@lmax: und wenn diese laienschauspieler nun am ende des abends einen abzug von 1 cent von ihrer rechnung als anerkannte ersatzleistungen vorfinden?

oder wenn am ausgang eine schale mit 1 centstücken liegt die jeder beim rausgehen mitnimmt und beim nächsten mal als eintritts- und mitgliedschaftsgeld wieder hineinlegt?

was ist wenn man die gäste als teilnehmer eines schauspiellehrgangs zum thema rauchen bezeichnet. die werden garnicht bezahlt..

da endet keine grauzone, das glaub mal. es gibt immer noch raucherclubs;) die bühnenlösung ist nur eine offene scherzhafte weise mit der staatlichen irr-lenkung umzugehen.

die kneipe hier hatte das kurzzeitig überlegt, alles zur bühne erklären und der laden heisst nicht mehr xxxx sondern xxxx cabaret. und es will doch in deutschland wohl niemand die kunst auf der bühne per gesetz einschränken oder? ;)

und rauchen an sich lässt sich ebenfalls nicht verbieten, das wäre wohl auch ein finanziell sehr schlechtes jahr für die wirtschaft.. da profitieren NUR die hersteller von nikotinpflaster und verleger von nichtraucher-literatur.

letztendlich hat diese gesetzesentwurf nur jede menge geld gekostet und effektiv kaum einen nutzen gebracht. in den aschenbecher mit dem gesetz!
was natürlich nicht für restaurants oder öffentliche gebäude gilt. da ist es nachvollziehbar.

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