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Formel 1: Jean Todt räumt den Posten als Ferrari-Geschäftsführer

Nach dem Desaster für Ferrari zum Saisonauftakt der Formel 1 in Australien muss der Rennstall nun den nächsten Schock verkraften. Der Franzose Jean Todt hat in einer Pressemitteilung von Dienstag verkünden lassen, seinen Posten als Geschäftsführer des Formel-1-Teams zu räumen.

Todt führte für seinen Rücktritt private Gründe an. Zudem erklärte Todt, sein Versprechen gegenüber dem Ferrari-Präsidenten Luca di Montezemolo erfüllt zu haben, so lange die Geschäfte zu führen, bis dieser nicht mehr dem italienischen Industriellenverband vorstehe.

Diesen Posten bekleidet Montezemolo nur noch bis Mai dieses Jahres. Todt wird aber für Ferrari als Vorstandsmitglied und als Vertreter bei der FIA erhalten bleiben. Als Nachfolger von Jean Todt wurde Amedeo Felisa bekannt gegeben.


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WebReporter: AMIO
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Formel 1, Formel, Ferrari, Geschäft, Posten, Jean Todt
Quelle: www.rp-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2008 10:56 Uhr von LikeCurse
 
+6 | -0
 
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Schade eigentlich Todt war für mich so ein wenig DER Simpathyträger vom Ferrari-Rennstall .. aber das Geld hat er ja alle Male rein.. irgendwann sollte man sein Leben auch wieder der Familie wittmen :)
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19.03.2008 11:29 Uhr von Darth Stassen
 
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Schade: Todt war mir immer sympatisch, auch in den Interviews, die er gegeben hat.
Allerdings muss ich auch sagen, dass ich ihm die "privaten Gründe" für den Rücktritt nicht abnehme, ich glaube eher, dass er erkannt hat, dass die Ferrari in dieser Saison nur eingeschränkt konkurrenzfähig sind, und er deshalb seinen Platz einem vermeintlich besseren überlässt.
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19.03.2008 11:47 Uhr von terrordave
 
+2 | -1
 
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@ Darth: so einer wie todt schmeißt doch nicht wegen so was hin. 1998 haben sie ganz ähnlich angefangen und hätten bis zum schluss noch gewinnen können. gerade ferrari hat immer gezeigt dass sie sich innerhalb eines jahres hocharbeiten können und die hatten seit jahren eh nie eine schlechte saison gehabt. ich denke schon, dass die privaten gründe stimmen, zumal das bei ihm ja schon seit jahren immer mal wieder hoch kam, dass er irgendwann zeit für die familie braucht.
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19.03.2008 12:54 Uhr von CarloPuccini
 
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Passiert. So etwas kommt nun mal im Sport vor. I-wann müssen alle Großen mal abtreten. Ich denke darüber sollte man auch positiv denken, denn Jean Todt hat in all den Jahren als Hauptverantwortlicher für Ferrari großartiges geleistet. Unter seiner Leitung hat Ferrari mehrere Weltmeistertitel, sowohl in der Konstrukteurs- als auch in der Fahrerwertung geholt.
Es ist manchmal Zeit, dass man sich seinem Privatleben widmet (Familie, Verwandte, etc.) und Platz für jemanden anders belibt.
Ich denke, dass er bei Ferrai als sympathischer Mensch in Erinnerung bleibt, obwohl ganz weg ist er ja nicht, er bleibt dem Rennstall (und auch der Formel 1) in anderer Funktion erhalten. Von daher denke ich, dass Ferrari das schon verkraften wird.
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19.03.2008 13:16 Uhr von Slaydom
 
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Tja: ohne einen Michael Schumacher ist es nun mal schwerer vorne mitzufahren^^
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19.03.2008 17:18 Uhr von ferrari2k
 
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Damit ist die letzte: Person des Erfolgsteams von Bord, die mit Michael Schumacher, Jean Todt, Ross Brawn, Rory Byrne und so weiter über Jahre die Formel 1 dominiert hat.
Bin gespannt, ob Ferrari jetzt wieder in alte Bahnen vor dieser Zeit zurückfällt, oder ob sie ihre starke Position halten können.
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19.03.2008 17:34 Uhr von ferrari2k
 
+2 | -0
 
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Kann ich fast nicht glauben: Nicht falsch verstehen, bitte :)
Aber er war, wie ich schon sagte, mitverantwortlich für extrem viele erfolgreiche Jahre. Den wird man doch nicht nach einer WM wegen einem schlecht gelaufenen Rennen feuern?
Wobei ich hab auch gelesen, er wollte Massa neben Schumacher als Nr. 1 aufbauen, das hat nicht geklappt und deswegen musste er gehen. Muss die Seite mal raussuchen.
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19.03.2008 17:35 Uhr von ferrari2k
 
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