18.03.08 18:10 Uhr
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Geschäft mit dem Iran: Schweizer Außenministerin weist US-Kritik zurück

Zwischen einer schweizerischen Elektrizitätsgesellschaft und der iranischen Gasexport-Gesellschaft wurde vergangenen Montag ein Liefervertrag über Gaslieferungen von jährlich 5,5 Mrd. Kubikmetern Gas abgeschlossen. Die Schweizer Außenministerin, Micheline Calmy-Rey, war bei der Unterzeichnung zugegen.

Noch am gleichen Tag wurde dieser Abschluss durch die USA und Israel scharf kritisiert. Man erklärte, die Gaslieferungen würden gegen den Geist der Sanktionen gegen den Iran verstoßen und die Schweiz sende damit ein falsches Signal aus.

Frau Calmy-Rey wehrt sich nun gegen solche Kritik mit den Worten "Ich wüsste nicht, warum wir die USA um Erlaubnis bitten müssten", da der Gasliefervertrag weder gegen UNO-Sanktionen, noch gegen US-Richtlinien verstoße.


WebReporter: patjaselm
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Schweiz, Kritik, Iran, Geschäft, Außenminister, Außen
Quelle: www.20min.ch

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2008 17:51 Uhr von patjaselm
 
+0 | -0
 
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Da bin ich einmal mehr stolz auf unsere Aussenministerin. Die USA (wie auch Israel) haben mit ihrer Kritik die Kompetenzen eindeutig überschritten - ergo betrachte ich Micheline Calmy-Reys Reaktion darauf als durchaus gerechtfertigt.
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18.03.2008 18:43 Uhr von Gegen alles
 
+12 | -2
 
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[...]warum wir die USA um Erlaubnis bitten müssten: Super Reaktion.
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18.03.2008 19:06 Uhr von radiojohn
 
+2 | -1
 
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HHmmmm: "Die US-Botschaft in Bern erklärte, die Gaslieferungen würden gegen den Geist der Sanktionen gegen den Iran verstoßen und die Schweiz sende damit ein falsches Signal aus."

Quelle:
*Kritik vom Israelitischen Gemeindebund
Die Schweiz sende damit ein «falsches Signal» aus.*

???? wat nu ???

r.j.
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18.03.2008 19:10 Uhr von Schnik-Schnak
 
+6 | -0
 
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Weltpolizei: Ja ja, de USA hällt sich ja eh für die Weltpolizei, und alle müssen nach ihrer Pfeiffe tanzen....macht jemand nicht mit, wird er zum Schurkenstaat!
Neuster Schurkenstaat anwärter: Die Schweiz
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18.03.2008 23:04 Uhr von smile2
 
+4 | -0
 
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Reaktion: "Ich wüsste nicht, warum wir die USA um Erlaubnis bitten müssten"

Also damit hat Frau Calmy-Rey gezeigt, dass sie "Eier" in der Hose hat.
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18.03.2008 23:13 Uhr von christi244
 
+3 | -0
 
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Frau Calmy-Rey: hat ja total recht. Wieso sollte die Schweiz irgendwen um Erlaubnis bitten?

Unsere Ihro Peinlichkeit wurde ja nun von den Ils auch aufgefordert, den Handel mit dem Iran zu unterlassen ... ich schätze mal, wir können uns glücklich schätzen, dass sie nicht das Sagen hat, sondern die Industrie ... was diese Kiste angeht.
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19.03.2008 07:34 Uhr von patjaselm
 
+0 | -0
 
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@radiojohn: sowohl die us-botschaft als auch der israelitische gemeindebund haben sich in dieser form darüber geäussert.

guckst du hier:
http://www.20min.ch/...

es grüsst
der patjaselm
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19.03.2008 09:24 Uhr von Elvy
 
+3 | -0
 
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Die Israelis: haben bereits Schaum vor dem Mund in der Erwartung eines Angriffs auf den Iran. Dass sie natürlich lieber andere hinschicken ist sowieso klar. Ich kann nur hoffen, dass sich meine (kommende) Regierung nicht mehr von ihnen vor den Karren spannen läßt und sich dafür mehr um inside USA kümmert.
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01.05.2008 10:14 Uhr von christi244
 
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Was heißt hier: "internationales Renommee"? Was glaubst Du denn, welches "Renommee" D tatsächlich hat, international?

Natürlich sollen die Schweizer bei ihrer Schiene bleiben, denn es ist schon sehr merkwürdig, dass die Schweizer stoppen sollen, während die US-Admin hinter den Kulissen sehr intensiv mit dem Iran verhandelt.

Rosco, merkst Du gar nicht, was läuft?

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