18.03.08 12:14 Uhr
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Wenn die gewaltsamen Proteste in Tibet nicht aufhören, tritt der Dalai Lama zurück

Der Dalai Lama ist den Tibetern das geistliche Oberhaupt. Er hat seine Landsleute aufgefordert, sich wieder mehr zurückzuhalten. Wenn die Proteste nicht aufhören, wird er wohl zurücktreten.

Der Dalai Lama wird von China für die Proteste verantwortlich gemacht. Er soll die Aufstände angezettelt haben.

Der chinesische Ministerpräsident sagte, dass es durch die Proteste zu schweren Verlusten gekommen sei. Dies beziehe sich auf Eigentum, aber auch auf Menschenleben. China hat den Demonstranten ein Ultimatum gesetzt. Nach Ablauf des Ultimatums wird mit einer Offensive des Militärs gerechnet.


WebReporter: rudi68
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Protest, Tibet, Dalai Lama, Lama
Quelle: www.rp-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2008 12:32 Uhr von Lordhubi
 
+3 | -18
 
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18.03.2008 12:35 Uhr von Nordwin
 
+4 | -2
 
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Dalai Lama: klar das der zurückhaltung fordert, er denkt wahrscheinlich an die Todesopfer die der aufstand noch fordern wird wenn sich nix ändert (ist sicher nicht so das ich die Besetzung Tibets durch China gutheiße)

was anderes hätte ich irgendwie vom Dalai Lama auch nicht erwartet
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18.03.2008 12:43 Uhr von gamba
 
+13 | -4
 
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Welsicherheitsrat: Zitat/News auf N-TV:
"Der Weltsicherheitsrat schweigt indes noch immer. Man wolle China nicht "provozieren", heißt es."

Ach ne, hier halten sie den Ball flach. Warum nur?
Stimmt, China kann sich wehren!
Serbien konnte sich nicht wehren und hier wurde den Kosovaren einfach Land zugesprochen.
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18.03.2008 12:45 Uhr von rheih
 
+9 | -3
 
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Der: Dalai Lama ruft stets zur Gewaltlosigkeit auf!

Etwas anderes aus seinem Munde hab ich noch nicht vernommen!

Es wäre ein Fehler wenn der Dalai Lama sein Amt aufgeben würde!

Er trägt jedenfalls m. E. keine Schuld an den Ausschreitungen1
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18.03.2008 12:47 Uhr von tutnix
 
+4 | -1
 
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@gamba: was soll der sicherheitsrat auch machen, solange china vetorecht hat?
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18.03.2008 14:15 Uhr von MannisstderBlond
 
+6 | -1
 
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wichtiges fehlt leider (auch in der Quelle): der Dalai Lama ist nicht nur das geistliche Oberhaupt der Tibeter, er ist auch das Oberhaupt der Exil-Regierung der Tibeter.

Der Rücktritt bezieht sich auf seine Aufgabe als Oberhaupt der Exil-Regierung!

Anders kann es meiner Meinung nach auch gar nicht sein, da er als >Reinkarnation< sein geistliches Amt nur durch den Tod entgültig niederlegen könnte.

Aber der Tod hat in der religion des Buddhismus eine viel geringere Bedeutung als in unserer Welt. Er ist nur ein Wechsel des Zustandes.

Hier ein kleiner Einblick wie der Dalai Lama selber über die zukunft denkt:

>>Der Dalai Lama ist jetzt 72 Jahre alt. Mit der ihm eigenen Gelassenheit spricht er über sein Ableben und plant die Zukunft. Politisch brauche Tibet die Institution des Dalai Lamas nicht mehr, sagte er vor kurzem. Ob diese Institution bestehen bleibe, werde vom tibetischen Volk abhängen.

Nach der religiösen Überlieferung kann sich der Dalai Lama als Verkörperung des Bodhisatva Avalokitheshvara aussuchen, wo er wiedergeboren wird. Das werde aber nicht im Gebiet der Volksrepublik China sein, hat er angekündigt. Vielleicht werde es bald zwei Dalai Lamas geben. Einen, den die Tibeter im Herzen tragen, und einen anderen von Pekings Gnaden.

<<
mfg
MidB
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18.03.2008 14:23 Uhr von Borgir
 
+1 | -1
 
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leider: wird es ohne opfer nicht gehen, da international keine wirkliche hilfe zu erwarten ist. jedoch sollte das "gewaltfreie" tibetanische volk und der "gewaltfreie" tibetanische herrscher in gestalt des dalei lama mal über eigene gesetze nachdenken, die unter anderem sehr blutige strafen vorsehen.
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18.03.2008 15:00 Uhr von metzner
 
+2 | -2
 
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Wann wurde in Tibet Leibeigenschaft abgeschafft? Laut gr. Brockhaus 1953 von den kommunistischen Chinesen! - nach der Besetzung und als der Dalai Lama noch Oberhaupt war.

DIe Kloester sowie einige reiche Grossgrundbesitzer hielten sich die Leibeigenen einfachen Bauern!!

Daraus schliesse ich, dass der feine Herr selbst noch Sklavenhalter war in jungen Jahren...

Es gab mal ein Buch eines ehemaligen Dt. Botshafters, der die Grausamkeiten in Tibet beschrieb - die vor dem Einmarsch der Chinesen ueblich waren! Und die von den vorherigen Besatzern, den Englaendern offensichtlich noch geduldet wurden: Lebendig mit dem Hinterkopf an der Klostrmauer eingemauerte leibeigene Bauern, weil sie nicht genug Ernte abgaben, ...

Waren nicht feiner als die katholischen "Wuerden"traeger im Mittelalter, die Herren Lamas!
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18.03.2008 15:47 Uhr von Pol3
 
+2 | -0
 
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Wo bleibt die Weltpolizei? Na, wo sind die Amis? Richtig, die haben schiss.
Und zwar richtig. Den, anders als Irak, Afghanistan und Co. kann sich China wehren, und hat theoretisch die Größte Streitmacht der welt, zwar nicht die modernste, aber Masse statt Klasse.
Die Amis werden nicht eingreifen, die haben die Hosen voll.
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19.03.2008 06:55 Uhr von Maestro79
 
+1 | -0
 
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Nicht nur militärisch: China hat soviel Dollar-Reserven, dass das Land in der Lage wäre, den Finanzmarkt zu damit zu überfluten. Das hätte weitreichende Konsequenzen. Davor haben die Amis sehr viel Angst.

vgl. http://www.heise.de/...

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