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Fußball: EU verhindert Blatters 6+5-Regel

Fifa-Präsident Joseph S. Blatter ist mit seinem Vorhaben, die 6+5-Regel (SN berichtete) im europäischen bezahlten Fußball einzuführen, an der EU-Kommission gescheitert.

"Die EU-Kommission hat unmissverständlich erklärt, dass keine nationale Quote an Spielern akzeptiert wird. Das wäre eine eindeutige Diskriminierung, die europäischem Recht widerspricht", so Stefan Brost, der EU-Delegierte des DFB.

Bei der 6+5-Regel ging es darum, dass die Klubmannschaften mindestens sechs Spieler einsetzen müssen, die für die Auswahlmannschaften des nationalen Fußballverbandes spielberechtigt sind.


WebReporter: guemue
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, EU, Regel
Quelle: www.sport1.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2008 00:08 Uhr von guemue
 
+0 | -0
 
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Was in der Quelle nicht genau definiert ist, dass in der "Startaufstellung" der Mannschaften mindestens sechs Spieler die für den nationalen Verband spielberechtigt sind, nominiert sein müssen.
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18.03.2008 09:49 Uhr von ingo1610
 
+13 | -1
 
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Und wieder ein Gewinn für die Vereine, die einen Milliardär als Spnsor haben und sich eine Söldnertruppe zusammenkaufen.

Wenn diese Regel gekommen wäre, dann wäre der englische Fussball am Boden gewesen.

In der Bundesliga siehts da anders aus. Bei Bayern oder Werder zum Beispiel würde diese Regelung keinerlei Probleme bereiten, da genug deutsche Spieler im Kader sind.
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18.03.2008 09:52 Uhr von OliausHH
 
+8 | -8
 
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Ich finde es gut: dass nicht wieder alles geändert wird. Die Vereine wo nur oder die Mehreheit aus Nichtausländern besteht, gibt es schon seit 20 Jahren nicht mehr. Eine Änderung dessen würde nur zu Chaos führen. Fussball ist mittlerweile doch nur noch ein Geschäft, was man als Fan aber gerne auch mal verdrängt.

Sollen Sie lieber den senilen Blatter abschaffen, der hat doch schon seit 50 Jahren keinen Fussbal mehr angefasst und so was ist Präsident...
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18.03.2008 09:53 Uhr von Belzebuebchen
 
+10 | -6
 
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Endlich gäbs mal: ne gute Idee vom Blatter und dann überschreitet wieder einmal diese sch**** EU-Kommission ihr Kompetenzen...

Wie ist das schön in der EU zu sein!^^
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18.03.2008 10:03 Uhr von C^Chris
 
+7 | -2
 
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Son Mist: Ich fand die 6+5 Regel sehr gut und auch wichtig!
Es als Diskriminierung anzusehen empfinde ich als Schwachsinn.
Versteht es bitte nicht falsch aber ich kann mich mit einer Deutschen Mannschaft besser identifizieren, wenn dort auch Deutsche spielen und nicht Südamerikaner oder Spanier usw
Ich finde ein Franck Ribéry ist eine absolute Bereicherung für die Bundesliga sollte aber eine besondere "Perle" bleiben
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18.03.2008 10:10 Uhr von loewe59
 
+7 | -2
 
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die EU hat von nichts eine ahnung,ein sinnloses gesetz nach dem anderen .in punkto geldverschleudern sind allerdings weltmeister.bitte lasst die hände weg von unseren fussball,ihr habt schon genug unheil angerichtet(bosmann).die 6+5 regel ist nähmlich der weg in die richtige richtung.ich will mich schlieslich auch mit meiner manschaft identifizieren können.
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18.03.2008 10:11 Uhr von marshaus
 
+4 | -5
 
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werden sich arsenal, chelsea und co. bestimmt freuen....aber national gesehen einen herben schlag versetzen.....
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18.03.2008 10:20 Uhr von klareansage
 
+6 | -2
 
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schön das die EU-Kommission weiß, was gut für den Fussball ist. Wäre diese Regelung von Blatter druchgekommen, hätte die englische Söldnerliga ein leichtes Problem.
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18.03.2008 10:36 Uhr von Nuernberger85
 
+3 | -0
 
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schade: ich find die regel super!
in der türkei gibt es diese regel, dort dürfen jedoch im kompletten kader nur 8 ausländer sein.

dass man jedoch davon ausgehen kann, dass dies dann ein vorteil für die nationalmannschaft ist, da junge einheimische notgedrungen gefördert werden ist nicht richtig, wie man am beispiel der türkei ja sehen kann.

denn es ist schon wichtig, dass auch ausländer in der liga spielen und ihre erfahrungen mibringen.
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18.03.2008 11:13 Uhr von LitTLeBlUeMaN
 
+6 | -5
 
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Diese Regel würde nicht die Söldnermannschaften verhindern, sondern kleine Vereine hemmen. Die Großen haben doch das Geld, sich auch nationale Talente zu kaufen. Die Kleinen Vereine leiden als einzige darunter, da die auf günstigere Spieler (aus dem Osten) angewiesen sind, um einigermaßen mithalten zu können. Die Deutschen Profis sind doch viel zu geldgeil, um noch bei Nürnberg, Cottbus etc. zu spielen.
DANKE dafür, dass diese Regelung gestoppt wurde.
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18.03.2008 11:22 Uhr von Summersunset
 
+5 | -2
 
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genau, wieso sind eigentlich Gesetze für alle da?! Rechtlich gesehen unterscheidet sich ein Fußballverein nicht von einer anderen Firma und die Fußballer sind genauso Angestellte wie der Fabrikmitarbeiter bei VW. Wieso jetzt auf die EU-Kommission geschimpft wird, kann ich nicht wirklich verstehen.

Bzw mit welchem Grund sollte denn Fußball das Recht haben übergesetzlich zu sein? ;-)
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18.03.2008 11:26 Uhr von Steamrunner
 
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EU Recht eben die Kommission hält sich eben nur an das, was eben geltendes Recht ist. Ich finde die Entscheidung auch nicht gut, aber sie entspricht nun mal dem Arbeitsrecht. Es darf zum einen keiner aufgrund seiner Herkunft im Bezug auf den Arbeitsplatz diskriminiert werden und für Bürger aus EU-Staaten gilt sowieso die Freiheit innerhalb der EU seinen Arbeitsplatz frei wählen zu dürfen. Auch in Fussballer hat in einer Manschaft einen "Arbeitsplatz", wenn auch in anderer Form. Darf er nicht in der Startelf stehen, nur aufgrund seiner Herkunft, würde er gegenüber einheimischen diskriminiert werden, da die Entscheidung ob er von Beginn an spielen darf nur aufgrund seiner Herkunft entschieden würde und nicht wegen seienr Fähigkeiten. Ist soweit ich weiß nach dem EU Recht unzulässig, bei Bürgern aus EU Staaten sowieso.

Man muss es auch so sehen, wenn ich für den Fussball eine Ausnahme mache, wollen andere Industriezweige ebenfalls eine Extrawurst und am Ende ist die Regelung die man einmal geschaffen hat nur noch eine Scheinregelung, da sie durch hunderte von Ausnahmen ausgehöhlt wurde. Somit ist die Entscheidung konsequent, ob sie nun gut für den nationalen Fussball ist oder nicht, dürfte bei der Entscheidung wohl eher zweitrangig gewesen sein.

Ich persönlich hätte es auch begrüßt wenn heimische Spieler mehr berücksichtigt würden auf dem Platz, auch um unserer Nationalmannschaftswillen, aber ist nun mal nicht möglich.
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18.03.2008 11:33 Uhr von Mr.E Nigma
 
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@Summersunset weil es keine Nationalmannschaft im Fließbandarbeiten gibt ;-)
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18.03.2008 11:58 Uhr von schwipschwap
 
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klar gibt es noch vereine, wo der großteil der mannschaft deutsch ist. zB : Arminia Bielefeld und auch der Karlsruher Sportverein.
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18.03.2008 12:58 Uhr von Wooduu
 
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Blatters 6+5-Regel: Das währe für alle Nationalen Verbände gerecht zur Bildung einer eigenen Nationalmannschaft.
Ich finde den Vorschlag TOLLL
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18.03.2008 13:05 Uhr von Wooduu
 
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Blatters 6+5-Regel: und währe auch nicht Diskriminierend weil es für jeden Verband
gleich ist. Denn Fussball ist Bunt.
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18.03.2008 13:52 Uhr von specksn
 
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Blatter: Der Bernie Ecclestone des Fußballs, ein Schwachmat, Giftzwerg, unsympathisch und immer gut für ne schwachsinnige Idee.
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18.03.2008 14:51 Uhr von o-neill
 
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Es ist: doch immer wieder schön die DEUTSCHE Bundesliga anzuschauen
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18.03.2008 15:20 Uhr von Verdunster
 
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hihi: ich stell mir gerade Arsenal London vor ... wo bekommt man so schnell 6 Engländer her die auch noch was können ... lol
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18.03.2008 15:27 Uhr von CarloPuccini
 
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Schwachsinn: Ich halte diese Entscheidung gür definitiv nicht akzeptabel. Die Leute übertreiben langsam mit ihrer Diskriminierungs-Laberei. Was sind das für verwirrte Menschen???
Es ist doch wohl nicht zu viel verlangt, dass in einer sagen wir mal deutschen Mannschaft mind. 6 Deutsche auf dem Platz stehen. Warum heißt es denn wohl die DEUTSCHE Bundesliga, wenn eh kaum deutsche Spieler drin vertreten sind, ganz zu schweigen von den Leistungsträgern: seit dem Michael Ballack und Christoph Metzelder im Ausland spielen, sind die BL-Leistungsträger i-welche für teures Geld eingekaufte Stars aus dem Ausland (Bsp.: Ribéry, Toni, Diego, van der Vaart, van Bommel). Des Weiteren ist Sepp Blatters Auffassung korrekt, da KEINE Diskriminierung entsteht, denn es heißt ja nur 6 deutsche Spieler in der Startelf, die Anzahl an nicht-deutschen Spieler auf der Ersatzbank ist ja weiterhin unbegrenzt. Außerdem ist es doch wohl nicht zu viel verlangt, dass sie nicht-deutsche Spieler einen deutschen Pass besorgen, oda nicht? Selbst Spieler wie Ronaldo oder Roberto Carlos besitzen einen spanischen Pass, damit sie in der Vergangenheit bei Real Madrid spielen durften, dort dürfen sogar nur max. 5 Nicht-Europäer in der Mannschaft sein.
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18.03.2008 15:36 Uhr von meistelhoang
 
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die eu interessiert sich nicht für: den fussball!
für die eu sind das einfach nur arbeitsplätze also regt euch ab...
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18.03.2008 16:31 Uhr von Silverrush
 
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blatter: kommt aber auch echt nur auf ideen, die ich nicht befürworten kann
ironie des schicksals.
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19.03.2008 12:01 Uhr von Wolfface
 
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Recht: ist nun mal Recht, und solange die UEFA/FIFA noch kein wirkliches Voelkerrechtssubjekt ist, muss man sich nun mal an das geltende EU-Recht halten.
Fussballer haben wie andere Angestellte auch Arbeitsvertraege und fertig. Ob diese Bewertung jetzt dem Sport foerderlich ist, ist vollkommen unbeachtlich.
Ich persoenlich finde diese Regelungsidee super, ist aber nun mal nicht mit dem recht vereinbar.

Alle Leute schreien "Integration" und verlangen von Tuerken sich anzupassen, andererseits wird hier schon wieder gefordert, dass Spieler sich mal eben einen deutschen Pass besorgen.

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