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Französisch-Guayana: Frankreich macht Jagd auf Goldgräber

Im Boden von Französisch-Guayana sollen bis zu 400 Tonnen Gold liegen, nach Meinung von Geologen. Illegale Goldgräber aus Brasilien wollen es schürfen. Frankreich schickt eine hochgerüstete Sondereingreiftruppe der Polizei, um die Goldgräber daran zu hindern.

Die Spezialisten von der Gendarmerie fliegen mit Hubschraubern des Typs Puma bis kurz vor der Grenze zu Brasilien. Wenn sie ein Lager der Goldschürfer entdecken, seilen sie sich vom Helikopter ab. Die Brasilianer sind dann aber meistens schon verschwunden.

Die Aktion heißt "Operation Anakonda" und sie wurde von Präsident Nicolas Sarkozy befohlen. Tausende Polizei-Spezialisten nehmen an der Operation teil. Sarkozy hätte gerne den brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio "Lula" da Silva mit ins Boot genommen, aber da Silva kennt die Not seiner Bürger.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frankreich, Jagd, Französisch
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2008 18:58 Uhr von Hugo Tobler
 
+10 | -10
 
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Armselige Franzosen! Goldschürfer könnten im besten Fall nur ein paar Kilo des Goldes schürfen. Was muss der Sargkotzi doch für ein Kleinkrämer sein. Abgesehen davon , dass diese Goldschürfer die besten Indikatoren für die gute Goldader wären.
Kleinliche armselige Franzosen, einst ein Weltreich, jetzt missgönnen diese den Betlern das Einkommen.
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17.03.2008 19:04 Uhr von chris222333
 
+15 | -2
 
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Die Goldschürfer: vergiften aber die Umwelt mit Quecksilber um an das Gold zu kommen. Was der Umwelt ziemlich schadet.
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17.03.2008 19:11 Uhr von eisdieler84
 
+6 | -5
 
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die armen franzosen Ist ja wirklich ein Unding, dass den mittellosen Franzosen ihr Gold unterm Hintern weggeklaut wird. Zu alledem in Südamerika, also mitten in der Europäischen Union - und zu alledem noch von der verarmten Landbevölkerung, die damit versucht ihr Überleben zu sichern. Natürlich resultieren aus diesem Raubbau auch negative Konsequenzen für Flora und Fauna, durch z.B. den erwähnten. Jedoch ist wohl zu bezweifeln, dass die französische Regierung Spezialeinheiten zum Schutz und zu Erhaltung ebendieser nach Südamerika schickt....
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17.03.2008 19:58 Uhr von Hugo Tobler
 
+3 | -1
 
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An allle: Gebt doch in Google die Suchwörter: "Glodschürfen Quecksilber" ein!
Es ist richtig garusam was da zum Vorschein kommt! Auch was die französische Regierung anbetrifft!
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17.03.2008 20:19 Uhr von Bibi66
 
+2 | -1
 
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Also, jedem der jetzt bzgl dieser Massnahme rummosert...
oder einen auf Beglücker der Armen usw. macht...

Den/die kann ich gerne mal besuchen kommen oder wen vorbeischicken, der sich dann in dessen Garten/Balkon oder sonstwo bedient...
Und wehe ich hör dann Gemecker, von wegen Diebstahl oder sonstwas...

Sarko hin Sarko her...

Btw., diese Illegalen aus Brasilien sind auch überhaupt nicht zimperlich mit der indigenen Bevölkerung dort...
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17.03.2008 20:36 Uhr von psychokind123
 
+2 | -2
 
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Meist verschwunden Das glaube ich nicht. Ich glaube dass da das Feuer eröffnet wird. Geht um einen Haufen Schotter hier.
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17.03.2008 21:18 Uhr von LoudAndProud
 
+3 | -1
 
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warum denn nicht? Ich kann die ganze Aufregung nicht verstehen..

Ok, es ist moeglicherweise ein bisschen Geschmacklos usw., aber was wuerdet ihr denn sagen wenn jemand eure Gartemoebel einfach mal mitnimmt weil sie selbst keine haben?

Diebstahl bleibt Diebstahl, egal ob arm oder nicht...

und jetzt her mit den minusen ;)
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18.03.2008 08:09 Uhr von Hinkelstein2000
 
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Diebstahl bleibt Diebstahl? Hallo, es geht hier um Bodenschätze, also um etwas, das Mutter Natur (unsere Erde) ALLEN Menschen gegeben hat! Da musste niemand was für bezahlen (anders als bei Deinen Gartenmöbeln). Klar, demnächst stehlen wir der Bundesregierung noch die Luft zum Atmen und müssen bestraft werden, oder wie?
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18.03.2008 08:42 Uhr von Hugo Tobler
 
+2 | -1
 
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@LoudAndProud Menschenrechte: Wenn wir die Menschenrechte der UN studieren (ich würde jedem empfehlen ein wenig diesbezüglich zu googeln), dann sehen wir, dass dies was die Indios tun gemäss diesen Menschenrechten ist.
Die Regierungen sind laut diesen Rechten verpflichtet für einen gesunden minimalen Standart für die Bevölkerung zu sorgen.
Wenn die regierungen dazu nicht in der Lage sind, hat der Einzelne das Recht sich das zu nehmen was er braucht.
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18.03.2008 09:06 Uhr von scuba1
 
+2 | -0
 
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Gold: Es geht hier wohl nicht um einige Kilo Gold , sonder eher darum daß anschließend ein großes Gebiet abgerodet und verseucht ist. Gerade dieses Gebiet, Franz, Holländisch und Britisch Guyanas stellen noch eine noch nicht zerstörte Umwelt dar denn in allen drei Ländern sind fast nur die Küstengebiete besiedelt.Im Binnenland siedeln nur Farmer und Indios wobei die Indios sich ebenfalls gegen den Abbau des Goldes wehren weil es ihre Heimat und ihr angestammtes Gebiet ist.Ich wollte auf meinem Territorium auch keine wilden Grabungen die meine Heimat zerstören und vergiften.

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