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RIAA unter anderem wegen Betrug, Verleumdung und übler Nachrede verklagt

Der Lobbyverband der US-Musikindustrie, die RIAA, hatte in den letzten Monaten diverse Male Schlagzeilen gemacht, als zum Teil skurrile Klagen gegen Online-Musikpiraten angestrengt wurden. Unter den beklagten befand sich auch Tanya Andersen. Die Klage scheiterte jedoch.

Nun hat Andersen ihrerseits die RIAA verklagt. Sie wirft dem Verband Betrug, Verleumdung, üble Nachrede und Verletzung der Privatsphäre vor. Ein Bundesrichter wies die Klage jedoch zunächst zurück. Andersen kann die Klage jedoch binnen eines Monats neu einreichen.

Die Klage richtet sich unter anderem gegen die RIAA-Firma MediaSentry, da diese ohne Wissen der Besitzer Daten von Privatcomputern gezogen hat. RIAA-Anwälte versuchen meist, Vergleiche mit Beschuldigten zu erzielen. Eine Gerichtsverhandlung wird meist nicht erhofft.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Betrug, RIAA
Quelle: www.computerbase.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2008 11:06 Uhr von ionic
 
+14 | -2
 
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riaa sind alles (nett ausgedrückt) schweine würd mich allein vom prinzip her schon freuen wenn die eins dermaßen aufn sack bekommen :-)

die frau ist mir direkt sympathisch...

mfg
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17.03.2008 11:39 Uhr von müderJoe
 
+10 | -0
 
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genau so: weiter so!

Die RIAA denkt, das se ne Monopolstellung hätten und deshalb alles dürfen. Aber nein, dem ist leider nicht so.

Wollten die nicht erst vor zwei tage ne Filesharingsteuer von jedem Internetbenutzer abkassieren?
Also nein! Die Führen sich auf, wie der Elefant im Porzellanladen!
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17.03.2008 12:12 Uhr von Silenius
 
+6 | -1
 
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@topnewsman: Ich schätze, die RIAA zahlt unseren Politikern gar nichts, weil es schließlich die Recording Industry Association of >America< ist.
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17.03.2008 15:21 Uhr von Silenius
 
+1 | -1
 
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@topnewsman: Die Abmahnanwälte arbeiten auf eigene Rechnung, oder im Auftrag der Plattenfirmen. Das deutsche Gegenstück zur RIAA findest du hierzulande in der GEMA.
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17.03.2008 21:12 Uhr von Schiebedach
 
+0 | -0
 
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Der Spruch hierzu lautet: Wer andern in der Nase bohrt,
ist selbst ein Schwein.
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17.03.2008 23:53 Uhr von Silenius
 
+0 | -0
 
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@topnewsman: Ich hab nur gesagt, dass die RIAA >direkt< keinen Einfluss auf die deutsche Politik hat. Das bedeutet nicht, dass ich ihre Schwesterunternehmen hierzulande davon ausnehme, oder die generelle Tendenz, dass gesetzliche Regelungen aus den USA im Rahmen der Globalisierung und internationalen Zusammenarbeit nach Europa und somit Deutschland schwappen.
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18.03.2008 14:12 Uhr von delerium72
 
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Eine Gerichtsverhandlung wird meist nicht erhofft: Warum wohl ?????

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