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Papst setzt sich nach Tod des Erzbischofs von Mossul für Frieden im Irak ein

Nachdem Kirchenvertreter berichteten, dass in der Nähe der nordirakischen Stadt Mossul die Leiche des am 29. Februar entführten Erzbischofs Paulos Faradsch Rahho entdeckt wurde (SN berichtete), hat Papst Benedikt XVI. beim Palmsonntag-Gottesdienst auf dessen Schicksal aufmerksam gemacht.

Der Papst lobte in seiner Rede den verstorbenen Paulos Faradsch Rahho als jemanden, der trotz ständiger Bedrohungen immer Zeugnis für seinen Glauben ablegte und Christus, der Kirche sowie seinem Volk diente. Es ist nach wie vor unklar, ob er ermordet wurde oder seinem angeschlagenen Gesundheitszustand erlag.

Papst Benedikt XVI. fordert zudem ein sofortiges Ende der Gewalt im Irak: "Genug mit Massakern, genug mit der Gewalt, genug mit dem Hass im Irak." Die Iraker wurden angehalten, "ihre Köpfe zu erheben" um eine gerechte Nation zu schaffen.


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WebReporter: kozzah.
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Tod, Irak, Papst, Frieden, Friede, Erzbischof
Quelle: de.reuters.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2008 10:25 Uhr von kozzah.
 
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Soso, der Papst fordert die Iraker auf, endlich der Gewalt abzuschwören und einen gerechten Irak aufzubauen. Vielleicht würde das leichter fallen, wenn die, die den Irak zerstört und viele Iraker getötet haben, diejenigen, die den Hass im Irak gesät haben, erstmal ihre Truppen abziehen lassen...

Aber Hauptsache die katholische Kirche hat ein Himmelfahrtskommando zur Missionierung dort stationiert.
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17.03.2008 11:12 Uhr von usambara
 
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traurig: von einstmals über 1 Mio Christen im Irak, sind nur noch
ein paar tausend übrig geblieben.
Unter Saddam gab es noch christliche Minister, Frauen
konnten unverschleiert auf die Strasse gehen.
Mit der Invasion der USA kamen dann die Islamisten
ins Land und an die Macht.
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17.03.2008 11:54 Uhr von uheckl
 
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@ autor: Wenigstens setzt der Papst nicht auf Rache und Vergeltung sondern auf Frieden, Versöhnung und ein Ende der Gewalt!

Ich weiß nicht, was dieser Kommentar mit dem "Himmelfahrtskommando zur Missionierung dort" soll??? Die katholischen Christen sind da schließlich schon seit Ewigkeiten - das sind Iraker (s. usambara), die einfach in ihrer Heimat leben, wer soll den die "stationiert" haben? *kopfschüttel*
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17.03.2008 11:58 Uhr von Margez
 
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@Autor: Man, man. Man kann aber auch alles negativ sehen.
Da quatscht der Papst wenigstens von Frieden etc.
Was wäre dir lieber? Dass er von Hass predigt?
So wie es viele andere tun?
Sei doch froh, dass er wenigstens mal etwas sagt, mit dem sich die Meisten (hoffentlich) identifizieren kann.
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17.03.2008 13:11 Uhr von Totoline
 
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EIN Toter in den eigenen Reihen. Da wird was getan....
Sehr glaubwürdig diese Aktion!
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17.03.2008 13:32 Uhr von kozzah.
 
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Einseitige Formulierung: Mir ging es lediglich um die einseitige Formulierung, dass er sagt "die Iraker" sollen ihren Kopf erheben und die Gewalt sein lassen, als wäre das irakische Volk das einzige was Aggressionen schürt.

Wenn er in seiner Rede auch die Amerikaner zu selbigem aufgefordert hätte, wäre mein Kommentar anders ausgefallen.

Und das er sich zu einem solchen Aufruf erst hinreißen lässt, nachdem einer der bekannteren "eigenen Leute" umgekommen ist, lässt ebenfalls tief in das Menschenbild der Führung der katholischen Kirche blicken.
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17.03.2008 13:37 Uhr von djprivate
 
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Der Bischof war ein syrisch-orthodoxer Christ. Es wurde schon bestätigt, dass er ermordet wurde zumindest wurde er regelrecht gefoltert. Man fand an seinen Händen überall Nägel, die ihm auf beiden Seiten eingeschlagen wurden. Doch wurde er nicht aufgehängt.
Mit ihm wurden noch einige Mönche mitentführt, sie wurden leider direkt umgebracht.

Möge Gott sie auf Ihren Weg beschützen!!

Traurig dass die Welt bei solche Problematiken nur zuschaut und abwartet, was die Islamisten noch so anstellen wollen. Das ist nur der Anfang von dem, was die meisten erreichen wollen...

In Bern (CH) findet am Samstag, 22.03.08 ab 13.00 Uhr ein Aufruf gegen diese Boykottierungen. Jeder der sich angesprochen fühlt ist herzlich dazu eingeladen zusammen eine friedlicher, aber dennoch wirksamer Lauf durchzuführen.
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17.03.2008 16:46 Uhr von MR_nils
 
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Mann, Mann, Mann: Das ist es wirklich leute gibt die glauben ein truppenabzug würde die gewalt enden lassen. Blödsinn!
Wenn die amerikaner weg weren, würden innerhalb von 14 tagen die regierung gestürtzt und die mullahs weren an der macht, wollen wir das?

PS: unter saddam wares auch üblich ganze dörfer auszurotten
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18.03.2008 03:13 Uhr von Totoline
 
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YIIIIHAAAA: Willkommen in der DEMOKRATIE und der FREIEN MEINUNGSÄUSSERUNG!!!!!!!!!!!!!!
SSchäuble lässt GRÜSSEN!!!! Danke für die ZENSUR ala TIBET

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