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Ökonom verteidigt Stromerzeuger - Scharfe Kritik an der Politik

Der Tageszeitung "Handelsblatt" sagte der Kölner Ökonom Axel Ockenfels, dass der Strommarkt in Deutschland "gegen die Wand gefahren wird". Er warnt vor Versorgungsengpässen, da der Neubau von Kraftwerken durch Ablehnung in der Bevölkerung und durch administrative Schwierigkeiten oft scheitere.

Auch könne nicht für die Zukunft geplant werden, da die Zuteilung von Emissionszertifikaten viele Fragen aufwirft. Ockenfels prognostiziert, dass der Strommarkt viele Jahre bräuchte um sich zu erholen, falls die Preise wegen Versorgungsknappheit "über alle Grenzen" ansteigen.

Während der Ökonom die Politik kritisiert, da sie suggestierte, dass die Liberalisierung zu fallenden Preisen führt, nimmt er die deutschen Stromerzeuger, u. a. E.ON und RWE, in Schutz und stellt klar, dass die Stromerzeuger auf die Preise "keinen großen Einfluss" nehmen können.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Politik, Kritik, Strom, Ökonom
Quelle: de.news.yahoo.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2008 09:44 Uhr von trichter26
 
+6 | -1
 
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Keinen großen Einfluss? Wer denn dann? Die Marsmännchen oder wie? Für Strom gibt es imho keine "Zulieferer" die man nach Brasilien und Co. ziehen könnte, also wer, wenn nicht die Stromerzeuger, sollen denn was an dem jährlich auswuchernden Preissteigerungen ändern können?
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17.03.2008 09:59 Uhr von KingPR
 
+5 | -1
 
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Gelesen? Hast du den Artikel überhaupt gelesen?
Er sagt, dass die ungünstigen Bedienungen die die Bundesrepublik schafft für die steigenden Preise verantwortlich sind, darunter die Ablehnung neuer Kraftwerke durch die Bevölkerung, die Emissionszertifikate und was er zwar nicht genannt hat, man aber auch dazu zählen könnte sind gestiegene Kosten für Kohle, Gas, Öl usw und das Verbot von AKWs.
Er meint, dass neben all diesen Faktoren die Energiekonzerne kaum noch Einfluss auf die Energiepreise nehmen können, die Konzerne die Preise also gezwungenermaßen erhöhen.

Über die Wahrheitsmäßigkeit kann man streiten, aber das ist die Aussage.
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17.03.2008 10:03 Uhr von loewe59
 
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strom: warum sollen wir weiterhin solche dreckschleudern bauen die mit steinkohle oder braunkohle laufen.oder der unsinn mit biokraftwerken bei denen wir unsere lebensmittel verfeuern.krasser unsinn ist ein biokraftwerk das bei ingolstadt gebaut wird,bei den palmöl verfeuert wird das aus südamerika bezogen wird ,für dessen anbau der regenwald abgeholzt wird???.
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17.03.2008 10:14 Uhr von Slippery
 
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Und: wo bleiben die 40% steuern im artikel
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17.03.2008 10:43 Uhr von Anubis71
 
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Hat der Mann denn Ahnung? Fassen wir mal zusammen:

Die Stromkonzerne machen satte Gewinne nach Steuern, steigern die Preise und machen noch höhere Gewinne.

Klarer Fall, dass hat nichts mit den Strompreiserhöhungen zu tun.

Manche Experten scheinen immer das Gegenteil zu behaupten, nur um als revolutionärer Denker dazustehen, wenn sie dann doch recht behalten.

@ Axel Ockenfels: Sie sollten mal ein wenig Wirtschaft studieren, dann erkennen auch sie den Zusammenhang zwischen Gewinn und Preis. Kleiner Tipp: Das besteht ein Zusammenhang ^^
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17.03.2008 12:17 Uhr von deinemudda6891
 
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Dass: die Stromerzeuger die Preise festlegen ist ja wohl prinzipiell die Regel. Ockenfels hat einerseits sicherlich Recht, mit der Vermutung, dass bei einem Versorgungsengpass die Situation schlecht auf die Moral der Konsumenten wirken könnte. Andererseits ist das Monopolverhalten der Anbieter nicht zu akzeptieren, sodass entsprechende Schritte getätigt werden müssen.
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17.03.2008 14:42 Uhr von BadBorgBarclay
 
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Rechnung: Ich glaube man sollte diesem Ökonom alle seine Stromrechnungen schicken. Ausserdem habe ich nichts gegen AKWs.
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17.03.2008 14:56 Uhr von Mazzi
 
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KingPR: und wieder so ein kasper der cdu wählt.

1: emissionszertifikate:
die haben sie geschenkt bekommen. aber is klar. daran hats gelegen. merkst du was?

2: ablehnung:
wenn dir vor die haustür einer ne kohleschleuder baut schreist du sicher JUHUUUUU. merkste jetzt was?

3: kosten für kohle, gas, öl.
na rate mal wer da dran verdient? merkste evtl. jetzt irgendwas?

da die konzerne milliarden gewinne einfahren und die preise immer weiter erhöhen willst du uns am helligen tage sonen sch...sdreck erzählen?


die energieerzeugung gehört wieder in staatliche hand.
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17.03.2008 16:06 Uhr von yoyoyo
 
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und die alten Stromnetze: die irgendwann mit Steuergeldern gebaut wurden wollen sie nun großzuegiger weise verkaufen bevor sie die sanieren muessen!
besser kann man aus der Nummer nicht rauskommen!
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17.03.2008 18:09 Uhr von Flac
 
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So ein Arschl http://www.zdf.de/...
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17.03.2008 18:22 Uhr von maki
 
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@mazzi: "1: emissionszertifikate:
die haben sie geschenkt bekommen. aber is klar. daran hats gelegen. merkst du was?"

Noch besser - nicht nur, dass die Abzocker das Zeug geschenkt bekommen haben, die Schweine legen sogar den Preis, welchen sie theoretisch für die Zartifickate bezahlen müssten, auf die Strompreise um!
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17.03.2008 20:41 Uhr von jsbach
 
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... und morgen kommt wieder: so ein Experte und behauptet das Gegenteil.
Verarsche von hinten bis vorne, oben oder unten...
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17.03.2008 22:57 Uhr von Duke82
 
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@ topnewsman: Die Frage ist doch ob zu jeder Zeit genügend Energie vorhanden ist! Wenn 23h am Tag genug da ist, kann man die Energie doch exportieren oder nicht? Aber mit einem Engpass von einer Stunde am Tag könnte wohl kaum einer Leben!

Oder soll man etwa das UCTE-Netz auflösen damit keine Energie mehr exportiert werden kann?
Da hätten wir auch keinen gelben Strom mehr aus Frankreich und dann wär es noch teurer!

Lasst euch von einseitigen TV-Reportagen nicht blenden, die sagen auch nicht die 100%ige Wahrheit!

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