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Radprofi wollte die Einäscherung seines Sohnes regeln - vor Ort zum Dopingtest gezwungen

Der belgische Radprofi Kevin van Impe hat seinen Sohn verloren, als dieser nach der Geburt verstarb. Er begab sich in ein Krematorium, um Vorbereitungen zu treffen, seinen Sohn einäschern zu lassen. Dort überraschten ihn Dopingfahnder und nötigten ihn, eine Urinprobe vor Ort abzugeben.

Die Fahnder drohten dem Radfahrer mit einer zweijährigen Sperre. Van Impe protestierte gegen die pietätlosen Doping-Fahnder und gab trotzdem eine Probe ab, berichtet "cyclingnews.com".

Bert Anciaux ist der flämische Minister für Sport. Er sagte zu dem Vorfall: "Gesetz ist Gesetz, aber man darf den humanitären Gesichtspunkt nicht außer Acht lassen. Ich habe volles Verständnis für den Fahrer, der andere Dinge im Kopf hatte als den Test."


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Doping, Ort, Radprofi
Quelle: www.20min.ch

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2008 19:06 Uhr von Bokaj
 
+50 | -0
 
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Man kann es auch wirklich übertreiben :-(: Ein Dopingtest ist schon wichtig, aber einem Vater kurz nach dem Tod seines Sohnes damit zu behelligen, ist das aller letzte.
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16.03.2008 19:09 Uhr von xjv8
 
+20 | -2
 
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ich dachte bisher, dass soetwas nur in Deutschland passiert! Nein, die Belgier können auch sehr unsensibel sein.
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16.03.2008 19:14 Uhr von Aloaman
 
+31 | -0
 
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Der Hammer ist jedoch dass die Affen der Dopingkontrolle den Radrennfahrer im Krematorium dazu genötigt haben, dort eine Urinprobe abzugeben. Was kommt da als nächstes? Eine Urinprobe auf dem Friedhof abgeben müssen oder wiepietätlos sind diese Dopingfander noch
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16.03.2008 19:26 Uhr von Karl-Marx
 
+26 | -2
 
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so was: ist unter aller Sau !

Für diese Leute ist doch das Wort Pietät nur eine Worthülse!

Kann man denn den Mann nicht wengstens in Ruhe solch eine Sache erledigen lassen. So ein Augenblick ist sowieso eine Ausnahmesituation!

Ich hätte in der Situation dem Fahnder gewiss eine vors Freßbrett gehauen und mich hätte jeder Richter freigesprochen !!!!!
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16.03.2008 19:54 Uhr von Gegen alles
 
+6 | -24
 
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16.03.2008 21:03 Uhr von ParaKnowYa
 
+0 | -22
 
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16.03.2008 21:11 Uhr von Geistige_Inkontinenz
 
+14 | -0
 
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Das ist der Gipfel der Peitätlosigkeit. Als wenn es nicht schon schlimm genug wäre, diese Vorbereitungen zu treffen wird von diesen unmenschlichen Dopingfahndern noch eins draufgesetzt. Unglaublich... ich wüsste nicht, wie ich in dieser Situation reagiert hätte, höchstwahrscheinlich nicht zu den Gunsten der Fahnder.
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16.03.2008 23:38 Uhr von sp4t3n
 
+6 | -0
 
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krank: Also im Ernst, jemand der so eine geschmacklose Frechheit veranstaltet, der darf sich nicht wundern, wenn er erstens den Respekt der Gesellschaft verliert und zweitens sollte er ne saftige Strafe bekommen. Und vor allem ne öffentliche Entschuldigung dem Sportler gegenüber ...
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17.03.2008 00:02 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -17
 
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17.03.2008 00:04 Uhr von 23_RObert
 
+6 | -0
 
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na wenn: ich schonmal im krematorium bin, wärs mir ein leichtes herauszufinden was ich mit denen machen würde ! unverschämtheit !
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17.03.2008 00:20 Uhr von willi_wurst
 
+2 | -4
 
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unsensibel ist es schon ich hätte gewartet bis er vor dir tür kommt oder es abends nochmals zuhause probiert. aber vielleicht wäre das noch viel unsensibler gekommen wie im kreatorium so im beisein der ehefrau... vielleicht war er auch vor dem krematoriumsbesuch noch im trainingslager... wer weiß das schon... vielleicht vielleicht vielleicht... ich denke trotz tot geht das leben weiter, wenn mein kind morgen stirbt bekomme ich 2 tage sonderurlaub und kann auch nicht darauf vertrauen das ich keine unangenehme post vom finanzamt o.a. bekomme... kopfschütteln, in den becher pinkeln und nochmals kopfschütteln hätten es auch getan.
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17.03.2008 00:24 Uhr von Tuvok_
 
+7 | -1
 
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tja: das kommt wohl dabei raus wenn kleine Lichter die sonst nix zu melden haben ihr bisschen Macht ausleben dürfen und den Big Macker machen... Kommt leider immer wieder vor wenn sich ein "Alpha Männchen" was zu Hause nix zu melden hat beweisen muss... :)
Anders ist so ein pietätloses Verhalten einfach nicht zu erklären.... ;)
mfg
tuvok_
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17.03.2008 01:05 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -6
 
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@Tuvok: Und wenn Du beispielsweise steuerlich gemogelt hast und die Steuerfahndung kommt, die nehmen dann Rücksicht darauf, dass Du gerade die Einäscherung deines Sohnes regeln möchtest?

Der Mann hat einen Job. Und er will diesen Job. Der Job heisst Radprofi.
Zu dem Job gehört eine 24-Stunden-Überwachung, weil eben so viele seiner Kollegen und er vielleicht auch mit Dopingmitteln arbeiten.
Das alles weiss man, bevor man mit so einem Job anfängt.
Und trotzdem hält es niemanden davon ab.

Da muß man dann auch mit solchen unangenhmen Situationen rechnen.



Ich kenne ja die genaueren Umstände nicht, aber vielleicht hat er auf Grund der Geschehnisse um seinen Sohn ja eine Routinekontrolle ausgelassen, wer weiss? Das dann die Jungs heiss werden und Schmuh vermuten, ist doch klar. Würde ich in der Branche auch.


Wie schon einer schrieb, das Leben geht weiter und so ziemlich jeden anderen ausserhalb der Familie geht der Tod des Sohnens nichts an, positiv wie negativ, also werden die Aussenstehenden in ihren Taten dadurch auch nicht beeinflusst.
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17.03.2008 08:57 Uhr von sp4t3n
 
+3 | -0
 
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@Schwertträger: Naja, auch die öffentlichen Stellen haben sich wie alle anderen an gewisse Regeln zu behandeln. Der Tot des eigenen Kindes oder des Partners sind einfach Zeitpunkte, da muss man dem Betroffenen gegenüber Respekt und Anstand behalten.

Auch wenn derjenige irgendwelchen Mist gebaut hat, gehört sich das einfach nicht. Aus den Zeiten des "Ich Gott du nix" sind wir was öffentliche Einrichtungen angeht raus. Und glaube mir, wenn man an so jemandem dran bleibt, einen passenden Zeitpunkt abwartet und dann höflich aber bestimmt auf ihn zu geht, dann hat man meiner Meinung nach alles richtig gemacht.
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17.03.2008 09:20 Uhr von SGD
 
+3 | -0
 
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Und sie hätten nicht abwarten können? Also das ist ja voll nur krank. Sorry, aber sie hätten nicht vielleicht bis nach dem Krematorium warten können? Ich mein ... scheinbar haben sie ihn ja eh verflogt, dann hätten sie ihn auch weiter verfolgen können, bis er wieder zu hause gewesen wäre.
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17.03.2008 16:14 Uhr von pattayafreak
 
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einfach ein paar in die Fresse und das wars! Ich weiß nicht wie da ein Richter urteilen würde:"Sorry , ich war ein wenig neben der Kappe,Affekthandlung und dann haben die mich auch irgendwie dumm angequatscht".
Hätte ich drauf ankommen gelassen!
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17.03.2008 16:24 Uhr von geilomator
 
+1 | -1
 
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Rausschmeißen: Man sollte solche Menschen wegsperren. Der hat in der menschlichen Gesellschaft nichts zu suchen. Da hilft auch Resozialisieren nichts!
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17.03.2008 16:56 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -1
 
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@sp4t3n: Ja und nein: Sicher wäre es höflicher gewesen, einen passenden Zeitpunkt abzuwarten.
Darüber sind wir uns ja völlig einig.


Aber ich wiederhole nochmal den Absatz meines Postings, dass wir ja nicht wissen, ob der Radprofi vorher nicht eine Routinekontrolle verpasst hat. Da wäre dann u.U.(!) sogar eine Festnahme legitim. Und die richtet sich dann erst recht nicht nach den Umständen.


Ausserdem sind wir mittlerweile so weit, dass findige Sportler solche Ereignisse ganz gezielt ausnutzen, weil sie gerade darauf vertrauen, in so einer Situation nicht kontrolliert zu werden. Das darf man bei all der Schelte nicht vergessen.

Wie gesagt, wir kennen die genaueren Umstände nicht.

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