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Google auf dem Weg zur unkontrollierten Weltmacht?

Buchautor Gerald Reischl sieht der Tatsache kritisch gegenüber, dass nahezu alle Internet-Nutzer der Suchmaschine Google bedingungslos vertrauen. Die User hätten keinen Schimmer davon, wie der Gigant funktioniert und wie der mit den Daten der User Geld verdiene.

Wenn dies den Usern bekannt wäre, würden ernsthafte, finanzielle Probleme auf Google zukommen. So hätten 75 Prozent der User ein Problem damit, wenn man ihre Suchanfrage mit ihrer persönlichen IP-Adresse verknüpft. Aber genau das sei die Basis der Google-Suche.

Gesellschaftskritische Züge attestierte der Buchautor dem Suchmaschinengiganten und sieht das Unternehmen auf dem besten Wege, zur unkontrollierten Weltmacht heranwachsen. Die Ergebnisse seiner Recherche kann man in seinem Buch "Die Google-Falle" nachlesen.


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WebReporter: Chriz82
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Google, Weg
Quelle: www.teltarif.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2008 17:23 Uhr von Nocverus
 
+59 | -8
 
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tja nur ist ds problem mit anderen suchmaschinen, dass diese teilweise net ansatzweise so gute ergebnisse wie Google liefern, und/oder so derartig zugeknallt sind, dass es selbst mit dem schnellsten I-Net 5 minuten dauert bis die seite vor lauter popups & banner geladen wurd
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16.03.2008 17:35 Uhr von LitTLeBlUeMaN
 
+34 | -19
 
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Alles Übertreibung: Klar, Google ist ein großes Unternehmen mit viel Macht und Einfluss. Und wie es ausschaut wird das auch noch mehr werden. Aber die "unkontrollierte Weltmacht"?!
Nur weil das Unternehmen Benutzerdaten kennt und darauf abgestimmt seine Dienste verbessert, was wiederum die Beliebtheit der Dienste steigert glaube ich nicht, dass Sergey Brin und Larry Page demnächst auf einem Thron sitzen werden, wo sie von allen angebetet werden und die absolute Macht über die Welt besitzen.
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16.03.2008 17:47 Uhr von Flac
 
+21 | -11
 
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Schafe: es gibt einfach zu viel Schafe. Der Aufstieg des Bösen wäre nicht so schnell gegangen, wenn User nicht gleich jedem Gratis-Schnäppchen (Google Mail etc.) hinterher laufen würden. Ohne Anmeldung und ohne Cookies fällt es Google schon schwerer festzustellen welcher User gerade Dienste in Anspruch nimmt.

http://media.aperto.de/...
http://www.customizegoogle.com/
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16.03.2008 17:51 Uhr von sub__zero
 
+18 | -8
 
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hmmmm: Murdochs Medienimperium sehe ich sehr viel kritischer als Google.

Man darf ja nicht vergessen: Google findet nur das, was andere ins Internet bringen - egal ob richtige oder falsche Informationen.
Ok, manchmal findet Google nur das, was es finden soll (Zensur in China, usw.), aber das ist ein anderes Thema.

Zum Thema IP: Woher wissen wir denn so genau, dass die anderen Suchmaschinen keine IPs loggen?
Wie soll man diese Dienstleistung verbessern, wenn man keine Statistiken von A-Z erstellt (sind ja nur ein paar Bytes auf der HD)?

Ich halte diesen "Google gehört bald die ganze Welt"-Wahn für ein bischen übertrieben.
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16.03.2008 17:56 Uhr von LugggoOs
 
+18 | -4
 
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Weltmacht oO: Ich finde ein wenig Werbung auf mich abgestimmt ist ja eher noch interessant, als irgendwelche nackten Brazen am Fensterrand zu haben wo jeder Zuschauer meint man würde auf Pornoseiten surfen und wie mitlerweile jeder gemerkt haben solllte gibt es nicht umsonst und wo findet man sonst ohne Popups und sonstigen quatsch 6 GB Postfachgröße. Die Dienste von Google sind gut durchdacht und auch einfach klasse, das kostet halt einfach auch was...
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16.03.2008 18:49 Uhr von RonStoppable
 
+8 | -17
 
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Yahoo: Benutze seit Jahren nur noch in absoluten Ausnahmen Google.
Gab´ mir schon immer zu schlechte Ergebnisse. Mittlerweile hat es sich zwar stark verbessert, aber quillt immer noch von Amazon, eBay, Porno-Zeugs, ... über.
Gerade bei der Bildersuche.
Deswegen sehe ich keinen Grund von Yahoo! zu wechseln.
Diese "Macht" Googles tut sein übriges.
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16.03.2008 19:25 Uhr von Gregor ausm Kreml
 
+5 | -4
 
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Man kann es selber testen Versucht mal mit Google etwas zu suchen wenn ihr einen annonymen Proxy aktiviert habt. Plötzlich erfindet Google die wildesten "Fehlermeldungen" bloß um den User zu verunsichern und ihn dazu zu bewegen den Proxy zu deaktivieren. Und um dem User noch zusätzlich eins rein zu würgen muss man um fortzufahren ein captcha eingeben.
Aber genau daran sieht man, wie wertvoll für goggle die Zuordnung der IP ist. Ich nutze Google wegen der guten Suchergebnisse, ...aber nur MIT Proxy
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16.03.2008 20:10 Uhr von logictechnique
 
+12 | -2
 
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Solange es noch Millionen Leute gibt, die Payback und co nutzen, dürfte google das kleinere Problem in Sachen Datenschutz sein.
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16.03.2008 21:11 Uhr von rcrow
 
+6 | -1
 
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die macht einer suchmaschine: seitdem ich eine reportage über google gesehen habe, nutze ich diese suchmaschine auch nicht mehr, obwohl sie echt gute ergebnisse erzielt. zur zeit nutze ich yahoo und bin super zufrieden.

schauts euch mal an:
http://youtube.com/...
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16.03.2008 21:58 Uhr von psychokind123
 
+4 | -2
 
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Total übertrieben: Wenn man alle Google-Niederlassungen sprengt, ist nach einer Woche alles vergessen.
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16.03.2008 22:51 Uhr von XaLox
 
+1 | -1
 
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Frage? Wie siehts den aus mit Altavista?
Vor Google sind die doch an erster stelle geswesen,und ich finde das es immer noch eine gute suchmaschine ist vllt sollte man echt mal über Alternativen nachdenken ich finde es nicht gerade schoen wen Google alle meine Suchergebisse + Ip speichert und dazu vllt noch durch Toolbar & Googlemail unsere Kaufgewohnheiten etc. ausspionieren...kommt mir ein bisschen vor wie die Stasi des internets ! -.-
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16.03.2008 23:19 Uhr von LordKelvin
 
+4 | -0
 
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Panikmache? ich finde, man sollte das ganze nicht übertreiben. logictechnique hat vollkommen recht, über Google regen sich alle auf, aber jeder hat ne Payback Karte, noch eine für den anderen Supermarkt, sammelt hier Punkte und dort ne Karte.

Also bitte nicht übertreiben. Natürlich ist nicht alles gut was Google macht, und man sollte an das alles vorsichtig herangehen. Google kann die einzelnen Daten zusammenfassen (googlemail, google calendar, suchen etc.) und damit ein großes Profil anlegen. Wer das nicht möchte, der sollte die entsprechenden Dienste nicht nutzen, ganz einfach. Und was die Suche und die IP anbelangt, das machen fast alle großen. Also, egal ob MSN, Google oder Yahoo, das ist doch da alles das gleiche.... Aber mal ehrlich, mit nem Buch über Google verdient man nunmal am meisten, wer würde schon eines über lycos kaufen?
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17.03.2008 00:26 Uhr von Kabawicht
 
+2 | -2
 
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Keine Panik Buchautor Gerald Reischl, hätte wohl gerne den Harry Potter -Erfolg, es gibt immer ein Willi wichtig in dieser Welt.

IP-Nummern sind nur zu zuordnen wenn der dazu gehörige DSL-Anbieter sie per Gerichtbeschluss heraus gibt.

Und das auch nur für einen gewissen Zeitraum.
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17.03.2008 00:58 Uhr von k4y
 
+2 | -0
 
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Toller Typ Anstatt dann ein wundervolles Buch zu schreiben, was er auch umsonst raus gibt - er will ja nicht mit Google Geld machen, wo er die User aufklaert was Google denn macht, was sie noch nicht wissen, werden Sachen rausgehauen, die wieder unnoetige Panikmache mit sich bringt. Gefaellt mir, toller Typ ;)
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17.03.2008 08:30 Uhr von aedi
 
+1 | -1
 
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na und? ich kenne das phänomen "google" und nutze angebote der firma weiterhin. solange es noch so "ruhig" bleibt ists mir egal. ich bekommen weder werbung noch produktvorschläge, die sie aufgrund meines suchverhaltens ergeben.
die kennen weder meine adresse, noch meinen richtigen name, also was soll mich das stören?
es ist natürlich nicht ok, was diese firma sich erlaubt aber was will man machen? einer meiner vorredner hat es bereits geschrieben: gibt es gleichwertige firmen wie google?? eher nicht..
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17.03.2008 08:37 Uhr von Lustikus
 
+2 | -0
 
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ich weiß gar nicht: was die alle haben... man WEISS doch daß das Internet ein reiner Glaskasten ist... wer dort viel surft braucht sich über Späher nicht wundern...

Viel schlimmer als Google finde ich da die ganzen Firmen, die meine eMails durchleuchten, um an Adressen für Spam ranzukommen!

Zudem - das was ich mit Google suche bringt denen an Werbung = 0 das sind idR fachspezifische Sachen sei es über Windows, Linux, was am Auto oder so...
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17.03.2008 09:31 Uhr von cle.ram
 
+2 | -0
 
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...das Google Firmenmotto: ist noch "Don’t be evil". Ich halte zwar auch die aktuelle Panikmache für Übertrieben (insbesondere in anbetracht vieler sinnvoller Projekte wie "Google Summer of Code" etc, die überhaupt nicht in die Politik z.B. vieler Softwareriesen hineinpassen) aber es ist trotzdem schwer abzusehen, was sich in den nächsten Jahren daraus entwickeln wird.
D.h. das ich die Google Suche, Maps, Earth etc. weiterhin benutzen werde, während mir Google-Mail schon zu weit geht (analyse sämtlicher Mails für Marktforschungszwecke).
Ansonsten: erstmal Abwarten!
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17.03.2008 12:26 Uhr von JPD2
 
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Google: Was ich an Google nicht mag sind die unzähligen Cookies und die Tatsache, dass sich unter Google-Groups meine Vorlieben fett hervorheben. Ansonsten finde ich die Suchergebnisse, ob Scripte, Bilder oder Videos einfach gelungen.
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17.03.2008 13:22 Uhr von User129
 
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Verstehe ich nicht: was bitte bringt google denn meine ip? wenn ich mich neu anmelde bekomm ich eh ne neue und irgendein Anderer dann meine. wie wollen die das denn dann noch mir zuordnen?
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17.03.2008 15:37 Uhr von keshmakir
 
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Alternativen: Ich benutze inzwischen nur noch IxQuick, Clusty und im Notfall Scroogle. Damit erhalte ich eigentlich immer die Ergebnisse die ich brauche und der Datenschutz ist akzeptabel.
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17.03.2008 16:12 Uhr von FixOhneFoxi
 
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andere auch: habe in welt.de gelesen das auch yahoo und microsoft ip´s sammeln allerdings steht Google im moment im Rampenlicht durch die Buchveröffentlichung
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17.03.2008 18:33 Uhr von skipjack
 
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Fakten, Fakten, Fakten: Fakten, Fakten, Fakten sind immer noch besser, als die späte Einsicht...

Warum gibt es keine gute - sehr guten Alternativen???

Welche, ausser Altavista.de schneiden bei euch bitte am besten ab???

-Denn ich hatte noch nie das Ziel, Dicke noch dicker zu machen...
No to Bundestrojaner, Stasi, virt. Stasi und sonstigen Phishern, die damit auch noch Knete schnorren...
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17.03.2008 20:24 Uhr von DK1
 
+2 | -0
 
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hmmm Naja.. ich hatte mal meinen Vor und Nachnamen bei google eingegeben und auf suchen gedrückt.. und Vola.. schon tauchte meine E-mail Adresse auf...

Google weiß mehr als man denkt.. das stimmt schon..

aber wenn man dort alle server in die Luft jagen würde dann wäre google evtl. nur ein paar euro wert.. und nicht wie derzeit ca. 20 Milliarden dollar.
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17.03.2008 20:49 Uhr von Kaeseplatte
 
+2 | -0
 
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google analytics: wer google analytics kennt, ist als Blog oder Websites-Betreiber verblüfft, was sich so alles abrufen lässt!!
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18.03.2008 01:53 Uhr von Sachsenwolf
 
+1 | -0
 
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Google will doch nur Geld verdienen. Gefährlicher finde ich die staatlichen Überwachungen, sowohl in Europa wie in USA. Da geht es um Gesinnung und nicht um schnödes Geld, von dem ich eh kaum welches habe!
SW

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