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Ivan Rebroffs Bruder erklärt sich für den Tod Antoine de Saint-Exupérys verantwortlich

Zwei Wochen nach dem Tod seines Bruders Ivan Rebroff verlautbarte der 88 Jahre alte Horst Rippert, dass er es gewesen sei, der 1944 den weltberühmten Autor des "Kleinen Prinzen", Antoine de Saint-Exupéry, über dem Meer abgeschossen habe. Rippert war im Zweiten Weltkrieg Pilot der deutschen Luftwaffe gewesen.

Der angebliche Schütze bedauert in einem Interview außerordentlich, dass er für das Verschwinden des Schriftstellers verantwortlich gewesen sei. Hätte er gewusst, dass es sich bei seinem Gegner um Antoine de Saint-Exupéry handelte, hätte er den Abschuss sicher vermieden. Er habe den Autor sehr gemocht.

In Frankreich erscheint demnächst ein Buch, das sich unter anderem mit dem Verschwinden von de Saint-Exupéry befasst. Den Autoren, die bei ihren Nachforschungen auf Rippert stießen, erklärte dieser: "Sie können aufhören zu suchen."


WebReporter: bauernkasten
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Bruder
Quelle: www.krone.at

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2008 12:12 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
+8 | -3
 
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Woher will er denn wissen dass ausgerechnet erjenige war der Antoine de Saint-Exupéry abgeschossen hat?
Versucht hier jemand unbedingt in die Medien zu kommen?
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16.03.2008 12:21 Uhr von lese-spass
 
+3 | -18
 
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16.03.2008 12:38 Uhr von Eagleeyesix
 
+2 | -1
 
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Passendes Video dazu: Wer´s noch nicht kennt:

http://www.youtube.com/...

Sehr bewegendes Video!
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16.03.2008 12:51 Uhr von artefaktum
 
+6 | -1
 
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@lese-spass: >> tut mir leid, aber das ist heutzutage typisch! die deutschen erklären sich doch für alles schuldig, ist ja politisch korrekt ... sorry, da hab ich null verständnis <<

Deutsche Soldaten erzählen über ihre Kriegserlebnisse und da wird halt (zumindest in der Regel) auf den Feind geschossen. Meinst du, das war bei Soldaten anderer Länder anders? Was hat das mit "schuldig erklären" zu tun? Und wenn ja, wieso sollte das bei Soldaten anderer Nationen anders sein? Viele Deutsche scheinen ja noch ziemlich viele Komplexe in Bezug auf den Zweiten Weltkrieg zu haben, Postings wie deines zeigen das deutlich.
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16.03.2008 12:56 Uhr von Artemis500
 
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Was lernen wir daraus? Schieß nie auf einen Unbekannten, es könnte dein Lieblingsautor sein.
Oder der von jemand anderem. Aber ist das nicht eigentlich auch egal?
Kriege in denen Leute auf andere Leute schießen, gegen die sie eigentlich gar nichts haben, nur weil die Regierung sie dazu zwingt sind Mist.
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16.03.2008 13:21 Uhr von artefaktum
 
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Was mich mal interessieren würde ist die Frage wie Horst Rippert da so sicher sein kann. Dass Piloten Piloten abschossen war in diesem Krieg ja wohl keine Seltenheit. Nicht dass ich ihm da grundsätzlich mißtraue, es würde mich nur mal interessieren. Vielleicht hatten viele Piloten auch einfach ein ´´Logo´´ an ihren Maschinen, das Rippert beim Abschuß erkannt hat. Diese "Logos" waren beispielsweise bei U-Booten nicht ungewöhnlich.
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16.03.2008 14:36 Uhr von Lady_Die
 
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Menschen: Die den Tod anderer vorziehen, kann ich nicht verstehen. Er hätte mit Sicherheit nicht geschossen wenn er, gewusst hätte, dass es sein Lieblinsautor war? Das bedeutet ja eigentlich, dass er in der Lage gewesen ist, sich sein Zielobjekt auszusuchen (was ich nicht glaube). Und ist das Leben eines anderen Soldaten weniger wichtig, als die des einen Autors? Ich finde slche Überlegungen mehr als widerlich. Jedes menschenleben ist gleich viel Wert. Wenn wie anfangen zu sagen, " oh, scheisse anstatt den abzuschießen hätte ich jenen lieber abschießen sollen." Und Selektion hats in der deutschen geschichte schon gegeben also was solls. Er musste töten (nö musster er ja nicht wie er fast schon sagt) und er hats getan....ob es jetzt ein Pierre Crepé war oder Antoine de Saint-Exupéry.Für mich zählt jedes auf unnatürliche Weise gestorbenes lebewesen gleich viel.
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16.03.2008 15:54 Uhr von Gotteshammer
 
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@Die: "Für mich zählt jedes auf unnatürliche Weise gestorbenes lebewesen gleich viel."

Richtig!
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16.03.2008 16:01 Uhr von artefaktum
 
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@Lady_Die: Na ja, das ist ja alles völlig richtig was du schreibst aber wenn man erfährt dass man jemandem umgebracht den man zudem persönlich auch sehr geschätzt hat, dann ist das halt doch etwas bitterer. Stell dir vor du würdest erfahren, du hättest ohne es zu wissen deinen Bruder erschossen. Der Vergleich hinkt jetzt zwar aber der Schmerz ist schon ein anderer als wenn es jemand völlig für dich anonymes war.
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16.03.2008 17:27 Uhr von Lady_Die
 
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hey: Klar habt ihr in dieser Hinsicht recht, aber wie Müntesfeind auch schon beschreibt, es war Krieg er hat sich das nicht aussuchen können.

Wenn man rückblickend kommentiert, dann sollte man doch eigentlich merken, dass alle Soldaten dort umsonst gestorben sind,

und den Tod aller Menschen im Krieg bedauern.
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16.03.2008 19:08 Uhr von Eagleeyesix
 
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@ Müntesfeind: Die Sache ist etwas anders, der Aufklärer den Saint-Exupéry flog war unbewaffnet, wie es Aufklärer damals meistens waren. ;)

Aber egal, es war sein Auftrag feindliche Flugzeuge abzuschießen und er hat seine Befehle befolgt, mehr ist dazu nicht zu sagen.
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16.03.2008 20:23 Uhr von jsbach
 
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Wollte schon zu dem: Bestseller "Der kleine Prinz" ausholen...steht aber bereits im Bild. Wahrheitsgehalt..?
Ob dies jemals zweifelsfrei geklärt werden kann?
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17.03.2008 15:34 Uhr von Eagleeyesix
 
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@Müntesfeind: Nein auch er war auf einem Aufklärungsflug!

Zitat Wikipedia etc.:
Am 31. Juli 1944 startete Saint-Exupéry morgens zu seinem planmäßig letzten Aufklärungsflug in einer P-38 Lightning in Richtung Südfrankreich, kehrte aber nicht zurück und blieb verschollen.

Weiterhin gab es von der P38 ein extra Aufklärerversion ohne Bewaffnung, von der Messerschmidt gab es keine Aufklärerversion ohne Bewaffnung. Demzufolge erklärt sich meine obige Aussage...

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